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"Da nich´ für!" - Die Gewinner Bremen

2014 wurde die Nehlsen-Stadtteilinitiative "Da nich´ für!" ins Leben gerufen. Bereits im ersten Jahr bewarben sich über 48 Organisationen, Vereine und Initiativen mit den verschiedensten Projekten. Gemeinsam mit den amtierenden Ortsamtsleitern wurden anschließend 40 Projekte ausgewählt. 2015 waren es schon mehr als 80 Bewerbungen, von denen insgesamt 50 Projekte eine Förderung erhielten. Und auch im dritten Jahr der Initiative haben wir uns über eine steigende Anzahl an Bewerbungen freuen können. Alle Projekte der letzten Jahre erhielten dabei eine Förderung von bis zu 900 Euro.

Die Gewinner leisten mit ihren unterschiedlichen und vielseitigen Projekten einen großen Beitrag dazu bei den Stadtteil für seine Bewohner schöner und lebenswerter zu gestalten.

Hier stellen sich die Gewinner aus Bremen vor:

 

Blumenthal

Bildungsbrücke Blumenthal

Die Bürgerinitiative „Bildungsbrücke Blumenthal“ setzt sich für mehr Chancengleichheit in Bremen Blumenthal ein. Sie unterstützt Familien von Schülerinnen und Schüler, die im Stadtteil zur Schule gehen finanziell, damit die Kinder mit dem erforderlichen Schulbedarf ausgestattet werden oder andere Schulnebenkosten gezahlt werden können. Das Projekt ermöglicht Schülern an Schulausflügen wie Theaterbesuchen und Klassenreisen teilzunehmen. Darüber hinaus sollen auch Kinder aus Familien mit wenigen finanziellen Mitteln durch alters- und sportartgemäße Kleidung, Schreibtischen und Schreibtischstühlen eine ansprechende Lernumgebung erhalten.

Heim-Mitwirkung

Die unabhängige Bremer Selbsthilfe-Initiative "Heim-Mitwirkung" dient der Förderung und Stärkung der Rechte pflegebetroffener Menschen - insbesondere von Pflegeheimbewohnern und Angehörigen. Im Rahmen der monatliche Treffen werden Informationen und Erfahrungen an aktuell Betroffene weitergegeben. Die Gruppe wurde Anfang 2006 von Reinhard Leopold gegründet und besteht vor allem aus Angehörigen, die selber betroffen sind oder betroffen waren und Ehrenamtlichen, die sich in der "Heim-Mitwirkung" engagieren.

Das aktuelle Bremische Wohn- und Betreuungsgesetz sieht Möglichkeiten der Mitwirkung in Heimen vor. Es kann zum Beispiel ein Bewohnerbeirat in einem Heim gewählt werden, der sich um die Interessenvertretung der Heimbewohner kümmern soll. Für Bewohner in Pflegeeinrichtungen ist die eigene Interessenvertretung allerdings häufig aufgrund des Alters, der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und/oder der Behinderungen ein Problem. Kann keine Interessenvertretung aus der Bewohnerschaft gebildet werden, werden von der zuständigen Aufsichtsbehörde sogenannte Bewohner-Fürsprecher bestellt.

Bewohner und ihre Angehörigen fühlen sich dennoch oft abhängig von Heimträger, Heimleitung, und Pflegekräften. Zudem kennen sie oftmals nicht die Gesetze, ihre Rechte und Möglichkeiten sowie die offiziellen Beschwerdestellen (z.B. Wohn- und Betreuungsaufsicht) oder trauen sich nicht, diese in Anspruch zu nehmen. Genau an diesem Punkt setzt die unabhängige Selbsthilfe-Initiative an. Im Rahmen der monatlichen Treffen sowie bei individuellen Kontakten werden Informationen, Rat und Unterstützung bei Problemen im Pflegebereich angeboten. Die Gruppe informiert über die Situation in Heimen und will zum "Mit-Wirken" einladen und motivieren.

Erklärtes Ziel ist, die Situation der pflegebetroffenen Menschen zu verbessern - dazu zählen die pflegerischen Versorgung, die Mitbestimmung im ambulanten und stationären Bereich, Gewaltfreiheit in Pflege und Betreuung, Lieferung von Informationen, Beratungen und Schulungen.

Kontakt: Reinhard Leopold c/o Heim-Mitwirkung, Tel. 0421/33659120, info@heim-mitwirkung.de, Treffen: Am 2. Samstag im Monat, Netzwerk Selbsthilfe, Faulenstr. 31, 28195 Bremen

Jugendfreizeitheim Farge

Das Jugendfreizeitheim in Farge bietet den Kindern und Jugendlichen im Bremer Stadtteil Farge einen Ort Musik zu machen, zu basteln, Hausaufgaben unter Betreuung zu bearbeiten, Freunde zu treffen oder Beratung bei Problemen aller Art.

Das "Freizi" in Farge wird von Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters und Kulturen besucht. Um diese verschiedenen Kulturen zusammenzuführen und kennenzulernen veranstalten im Herbst 2017 ca.20 Jungen und Mädchen zwischen 12 und 21 Jahren unterschiedlicher ethnischer Herkunft "bunte Nachmittage" für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Dabei sind jeweil sein Bastel-, Spiel- und Turniernachmittag geplant, welche von einer pädagogischen Fachkraft des Freizis begleitet werden.

Durch diese Veranstaltung erleben die Kinder und Jugendlichen ein Projekt, an dem sie selber mitgestalten können und welches ihnen nicht nur soziale Kompetenzen abverlangt, sondern ebenso Spaß und positive Erfahrungen.

Oberschule an der Lehmhorster Straße

Die Oberschule an der Lehmhorster Straße organisiert mit WIN-Mitteln unter Leitung der Projektleiterin für Ernährung, Barbara Folz, ein gesundes Frühstück, damit Kindern, die zu Hause nicht immer gut versorgt in die Schule geschickt werden können, der Start in den Ganztagsschultag besser gelingt. Von Montag bis Freitag ab 7.30 Uhr nehmen bis zu 20 Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgänge 5 bis 7 an der Aktion teil. Dabei geht es keineswegs nur um körperliche Fitness, sondern dem alten Klosterbrauch folgend, gibt es auch etwas für das geistige Wohl. Kurzgeschichten und Tagesnachrichten werden weitergegeben und die bewährten Tischsitten in der Gemeinschaft eingeübt.

Die kostenlosen Frühstücksangebote beinhalten zum Beispiel Vollkornbrot mit Kräuterquark, Müsli oder Porridge, Obst- und Gemüsesnacks oder Rührei mit Schnittlauch. An Getränken gibt es Früchtetees, Saftschorle, Mich oder Kakao. Wer teilnehmen möchte, trägt sich am Vortag in der Mittagfreizeit in die Liste im Stillarbeitsraum ein.

In der kleinen Frühstücks- und Teeküche, die zum Stillarbeitsraum gehört, der als Frühstücksraum genutzt wird, sollen nun mit der finanziellen Unterstützung von Nehlsen die Geräte erneuert werden.

Reit- und Fahrgemeinschaft e. V.

„Inklusion zu Pferde“ ist ein Projekt für Nordbremer Kinder, die trotz unterschiedlicher Defizite im kognitiven, motorischen, sozialen und auch finanziellen Bereich ein gemeinsames Interesse haben, nämlich den Umgang mit Ponys und Pferden. In Kooperation mit dem Förderzentrum für körperliche und motorische Entwicklung, der Paul-Goldschmidt-Schule in Lesum, sowie der Oberschule Lehmhorster Straße und der Tami-Oelfken-Grundschule in Blumenthal bieten wir seit 2006 Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd in wöchentlicher inklusiver AG-Form an.

Mit der Oberschule In den Sandwehen in Blumenthal werden seit über 20 Jahren Projekttage und Projektgruppen organisiert und durchgeführt. Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck sollen Sinneswahrnehmungen, Gleichgewicht und Vertrauen zum Tier erlebt und gestärkt werden. Das Erlebnis „Reiten“ beinhaltet in diesen Gruppen neben dem Sitzen auf dem Pferd und dem Fühlen des Pferdes in der Bewegung, vor allem auch das Aufbauen einer Beziehung zu den anderen Kindern und zu den Tieren bei der Pferdepflege und der gemeinsamen Verrichtung von Arbeiten im Stall. Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz, denn der Verein verfügt über mehrere lebensgroße Holzpferde, Gymnastikbälle, Kegel, Balancierstangen und Trampoline, an die die echten Pferde gewöhnt sind und die in Verbindung mit ihnen bei der Reittherapie gezielt eingesetzt werden können. Die Betreuung und fachliche Unterweisung der Kinder erfolgt über eigens für dieses Projekt geschultes Lehrpersonal.

Durch einen qualifizierten Umgang mit dem Pferd erhalten Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil Bremen-Nord vielfältige Entwicklungsanreize und Sinneseindrücke. Das Aufeinander angewiesen sein von Reiter und Pferd fördert die Fähigkeit zur Zusammenarbeit, den Abbau von aggressiven Handlungen und ein Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Durch die enge, vertrauensvolle Beziehung zu einem Lebewesen wird gerade auch die emotionale Komponente angesprochen. Durch die Beteiligung von Inklusionsklassen der Grund- und Oberschulen werden geistig-, körperlich- oder auch mehrfach behinderte Kinder gemeinsam mit verhaltensauffälligen und nicht behinderten Kindern ab sechs Jahren mit dem Partner Pferd auf eine ganzheitliche Weise vertraut gemacht – körperlich, emotional, geistig und sozial.

Willkommensinitiative Blumenthal

Seit März 2015 kümmern sich die ehrenamtlichen Mitglieder der Willkommensinitiative Blumenthal um geflüchtete Menschen in ihrem Stadtteil. Dabei möchten sie in der Umgebung für mehr Akzeptanz für das Übergangswohnheim (Johanniter) in der Georg-Albrecht-Straße erreichen, sowie die Bewohner derselbigen Straße besser kennenlernen. Durch ihre Unterstützung soll die multikulturelle Nachbarschaft sowie das blumenthaler Zentrum verbessert und (wieder-)belebt werden.
Dazu fand am 22.07.2017 in der Kapitän-Dallmann-Straße ein von vielen Helfern organisiertes Straßenfest statt, um Geflüchtete aus den naheliegenden Übergangswohnheimen mit der Nachbarschaft vertrauter zu machen. Fianzielle Mittel stammten hierfür ausschließlich aus Spendengeldern.

 

Bremen-Mitte / Östliche Vorstadt

Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club Landesverband Bremen e. V.

Der gemeinnützige Allgemeine Deutsche Fahrrad Club e. V. ist die bundesweite Interessenvertretung der Alltags- und Freizeitfahrradfahrer und arbeitet mit den Schwerpunkten Verkehrsplanung, Verkehrspolitik und Tourismus. Unter anderem betreut er Projekte, wie eine Klassenfahrt der 8e der Wilhelm-Kaisen-Schule aus Huckelriede per Fahrrad.

Der ADFC begleitete die Klasse vom 22.07.-25.07.2014. Vorbereitend wurden die Möglichkeiten der Mobilität des Fahrrads im Unterricht erarbeitet sowie die Fahrräder auf Sicherheit geprüft. Die 4-tägige Fahrt durch Bremen und das Bremer Umland bot sowohl die klassischen Outdoor-Aktivitäten (Radfahren, Kanufahren, Schwimmen, Lagerfeuer), als auch die Erfahrung für den eigenen Lebens- und Wohnraum. Die Strecke zeigte verkehrsarme Wege durch das Bremer Stadtgebiet, führte vorbei an der Müllverbrennungsanlage und der Mülldeponie, weiter ins Moor und an die Hamme. Unterwegs wurde durch die Lehrer und den ADFC-Tourenleiter auf die fahrradfreundliche Infrastruktur Bremens, auf die Auswirkungen als Konsument aber auch auf die kulturellen und geschichtlichen Besonderheiten hingewiesen.

Ohne die Unterstützung des ADFC ist eine solche Tour für die meisten Klassen nicht möglich. Den Lehrern fehlt das Wissen um mit großen Gruppen sicher im Verkehr mit dem Rad zu fahren, bzw. Fahrräder zu reparieren. In den sozial benachteiligten Stadtteilen fehlt es oft an Ausrüstung (Fahrrad, Taschen, Zelte, Werkzeug) für eine solche Aktion. Teilweise kann der ADFC schon jetzt helfen das fehlende Equipment (z.B. Leihräder zu Schulgerechten Konditionen) bereit zu stellen, jedoch nicht immer. Mit der Spende aus der Stadtteilinitiative „Da nich´ für“ soll fehlendes Equipment, wie Reparaturwerkzeug, Kartenmaterial, Isomatten und Zelte  angeschafft werden damit weiterhin solche Ausflüge realisiert werden können.

Die Klasse 8e plant in 2015 einen weiteren Ausflug mit dem Fahrrad.

Bremer Karneval

Jedes Jahr wählt das Team des Bremer Karnevals ein Motto nicht zuletzt im Hinblick zum aktuellen Zeitgeschehen und setzt sich bei der Umsetzung künstlerisch und inszenatorisch damit auseinander.

Wie auch in den vergangenen Jahren wird sich der Bremer Karneval wieder um das gewählte Motto drehen. Sämtliche mitwirkende Akteure, Laien und Profis nutzen dabei die Möglichkeit, sich künstlerisch mit dem gewählten Thema auseinander zu setzten. So wird sich die große Eröffnungsinszenierung auf dem Bremer Marktplatz inszenatorisch dem aktuellen Motto widmen. Auch bei der Gestaltung der Örtlichkeiten wird das Thema kreativ umgesetzt. Mit dem Motto: „Wunderwelten“ wurde für 2017 ein Thema gewählt, welches alle kreativen Bezüge einer wunderbaren Welt in welche Richtung und mit welcher Motivation auch immer, beinhaltet. Neue entwickelte Veranstaltung Lichtertreiben Beleuchtete, Illuminierte Masken- Tanz- und Stelzenfiguren wandeln in sanften poetischen Bildern durch die schmalen Gassen des Milchquartiers.

Fahrräder für Flüchtlinge

Das frisch gestartete Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge“ macht alte, gebrauchte Fahrräder wieder fahrtüchtig, um die Mobilität der Flüchtlinge zu optimieren. Da der Bedarf stark anwächst, treffen sich regelmäßig Ehrenamtliche gemeinsam mit Flüchtlingen und reparieren die gespendeten Fahrräder. Neben der Reparatur von Fahrrädern erlernen die Flüchtlinge Deutschkenntnisse und die deutschen Verkehrsregeln. Das Projekt wächst weiterhin, sodass ein zusätzlicher Standort geplant ist und durch die Unterstützung der Stadtteilinitiative "Da nich´ für!" weiter wachsen kann.  

Mehr zu dem Projekt, den Fortschritt und wo sie ihr altes Fahrrad spenden können finden sie auf der Website www.fahrraeder-fuer-fluechtlinge.de.

FemCafé

Ein Ort mit entspannter Atmosphäre, soll das FemCafé für die Flüchtlingsfrauen schaffen. Dort können sich die Frauen über die Sprachgrenzen hinweg  kennenlernen, austauschen und unterstützen. Aus den Treffen heraus entwickelte sich ein Deutschkurs, der nun auch regelmäßig stattfindet.

Das FemCafé versucht die Integration der Flüchtlingsfrauen zu unterstützen und die Isolation durch die Unterkünfte zu beheben. Damit sich alle verstehen gibt es Dolmetscher und eine Kinderbetreuung. Die Getränke werden von einer Vorbereitungsgruppe bereitgestellt und leckere Speisen werden von jedem selbst mitgebracht und das alles kostenlos. 

Jede Frau, die neu in Bremen ist oder bereits länger in Bremen ansässig  ist, begrüßt das FemCafé (www.femcafe-bremen.org) herzlichst.

Help a Refugee e. V.

Eines der vielen Projekte des Help a Refugee e.V. ist  der „Ladies Circle“. Dieser bietet Flüchtlingsfrauen und deren Kindern einen geschützten Raum und abwechslungsreiche Aktivitäten wie Kochen, Picknick und das Basteln von Schmuck. In einer lockeren Atmosphäre unter Frauen können sie sich über bisherige Erfahrungen über das Leben in Bremen austauschen und die bremische Willkommenskultur kennenlernen. Der „Ladies Circle“ unterstützt  durch diese Aktivitäten einen interkulturellen Austausch und die Möglichkeit neue Leute kennenzulernen, mit denen man eventuell nicht gerechnet hätte. Das tolle: jede nimmt von diesem Treffen etwas mit, seien es leckere Rezepte, neue Freundschaften oder ein neues Henna-Tattoo - für jeden ist etwas dabei.

Die genauen Treffpunkte samt Uhrzeit finden sie auf der Homepage www.help-refugee.com/ladies-circle.html.

KIJUKO- Das Bremer Kinderfilmfest im CITY 46/ Kommunalkino Bremen e. V.

Das Kino „CITY 46“ veranstaltet zum zweiten Mal das Kinderfilmfest  „KIJUKO“, bei dem neue, preisgekrönte, deutsche als auch internationale Filme für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren, Familien und Schulklassen gezeigt werden. Die jungen, filminteressierten Gäste können dort an Spiel- und Bastelaktionen teilnehmen und selbst mitwirken. Sei es in der Filmpreisjury oder bei einem Interview mit einem Gast aus der Filmwelt - die Kinder stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.

Außerhalb dieses Festivals gibt es Sondervorstellungen für Schulklassen, um ihnen das Kino als außerschulischen Lernort anzubieten. Durch die Unterstützung wird zu der Stärkung der audiovisuellen Medienkompetenz beigetragen und die Erschwinglichkeit der Eintrittskarten erhalten.

Die Gewinner der Filmpreise und weitere spannende Berichte können sie auf der Website www.kijuko.city46.de nachlesen. 

Kinderschutzbund Bremen

Das Kinderschutz-Zentrum ist eine Beratungseinrichtung, an die sich Kinder und Jugendliche, Eltern und Angehörige wenden können. Sie beraten Familien in Bremen, in denen Mädchen oder Jungen sexueller, körperlicher oder seelischer Gewalt oder Vernachlässigung ausgesetzt sind.Die Angebote im Kinderschutz-Zentrum beruhen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und Vertraulichkeit und können auch anonym in Anspruch genommen werden. Viele Kinder und Jugendlichen wissen jedoch nicht, dass es das Kinderschutz-Zentrum Bremen gibt. Mit der Unterstützung durch die Stadtteilinitiative „Da nich´für“ will das Zentrum ihre Öffentlichkeitsarbeit weiter ausbauen und Materialien erstellen lassen um die Beratungsangebote bekannt zu machen und Kinder auf ihre Rechte hinzuweisen.

Weitere Informationen zu dem Zentrum unter www.dksb-bremen.de

Robotik an der Oberschule Schaumburger Straße

Die Oberschule an der Schaumburger Straße führt bereits seit 5 Jahren ein Projekt namens "Robotik" als integriertes Unterrichtsfach durch, welches anfangs als Arbeitsgemeinschaft startete. Schüler und Schülerinnen der Oberschule bauen Roboter verschiedenster Formen und programmieren diese anschließend mit der dazugehörigen Software. In den letzten Jahren konnten die Schüler der Oberschule Schaumburger Straße bei Roboterwettbewerben schon viele Erfolge verzeichnen und treten regelmäßig mit Shows in Schulen auf.

Das Projekt bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich mit Technik und Informatik auseinanderzusetzen. Das Entdecken, Forschen und Experimentieren steht dabei an oberster Stelle.

 

Burglesum

Bremer-Greeter-Initiative

Greeter ist eine ehrenamtlich arbeitende Initiative, die Besuchern, Gästen und Neubürgern einen freundlichen Empfang bereitet. Im Vordergrund steht der Dialog zwischen Greeter und den Gästen. Sie respektieren die natürliche und soziale Umwelt, fördern die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung lokaler Gemeinschaften und das Image ihres Heimatortes. Die Greeter-Programme bieten Greetern und Gästen die Möglichkeit zum gegenseitigen kulturellen Austausch. Sie helfen beim Aufbau einer besseren Welt, indem sie Kontakt von Mensch zu Mensch, unabhängig von Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Familienstand, Behinderung oder Alter, durch Spaziergänge (Greets) herstellen.

Weil die Bremer-Greeter-Initiative keine Einnahmen aus ihren Greets generiert, wird das Projekt von der Stadtteilinitiative „Da nich´ für“ Unterstützt.

Mehr zu dem Projekt unter
www.bremen-greeter.org
www.deutschland-greeter.de
www.globalgreeternetwork.info

DLRG Bezirk Bremen-Nord e. V.

Die Mitglieder des DLRG Bezirks Bremen-Nord engagieren sich ehrenamtlich, um die Anzahl der Ertrinkungstoten zu senken und so den von Wasserflächen geprägten Stadtteil ein wenig sicherer zu machen. Zum einen geschieht dies durch intensive Prävention, insbesondere durch die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung. Mit ehrenamtlich arbeitenden Ausbildern können so die Kosten für die Teilnehmer gering gehalten werden, was vor allem auch für Kinder aus finanzschwachen Familien eine gute Schwimmausbildung erst möglich macht. Zum anderen greifen unsere Einsatzdienste ein, wenn im Bremer Norden Personen auf, im und unter Wasser in Not geraten. Klassische Einsatzmuster sind hier Sanitätseinsätze am Badestrand und die Rettung von in Not geratener Schwimmer.

Außerdem beteiligt sich der DLRG an der Aktion "Bremen räumt auf", in dessen Rahmen Taucher des DLRG den Strand und Wasser von Scherben befreien und somit die Anzahl der Schnittverletzungen senken konnten. Mit dem DLRG-Taucheinsatzzug Bremen-Nord wird die Feuerwehr Bremen bei Taucheinsätzen unterstützt, da diese nicht immer einsatzbereit sein können. Der Zug ist in den stadtbremischen Rettungsdienst eingebunden und als einzige Einheit ihrer Art im Bremer Norden vorhanden.

Wenn sie neugierig geworden sind und mehr über den DLRG Bezirk Bremen-Nord wissen möchten, informieren Sie sich unter  www.bremen-nord.dlrg.de.

Grambker Seebad

Das Grambker Seebad wird seit 1987 von ansässigen Sportvereinen betrieben. Seit diesem Jahr lebt das Seebad nach der Schließung 2014 unter dem 1. FC Burg wieder auf.

Neben Baden und Sonnen soll zukünftig der Schwerpunkt auf einem anderen wichtigen Aspekt des Seebades liegen: Der Kontakt von Kindern und Familien aus dem Stadtteil in einem gut angenommenen Ort, wo Kinder unter ehrenamtlicher Badeaufsicht planschen und schwimmen können. Zu der kostspieligen Renovierung einer großen Holz-Kletteranlage wollen sie auch weitere Spielangebote ermöglichen.

Die Stadtteilinitiative „Da nich´ für“ unterstützt das Seebad um ein Weiterbestehen zu ermöglichen.

Weitere Information zu dem Grambker Seebad unter:

www.grambker-seebad

GZG Studiohaus Grambke e. V.

Das GZG Studiohaus Grambke e. V. ist eine Einrichtung, in der Kultur-, Sozial- und Bildungsarbeit ebenso angeboten werden, wie die Möglichkeit, Räumlichkeiten unter Einbeziehung der professionell eingerichteten Küche für private Veranstaltungen und Zwecke nutzen zu können.

1993 gegründet und vom Trägerverein Gemeinschaftszentrum Studiohaus Grambke e. V. betrieben, ist das Haus zu einer attraktiven Anlaufstelle nicht nur für seine Anwohner aus dem engeren Umfeld geworden. Im Ortsteil ist das Studiohaus vernetzt mit Initiativen, Vereinen, der Grambker Grundschule, der Kirche im Ortsteil, dem Spielhaus Grambke und dem Schulzentrum. Das Angebot des Studiohauses beinhaltet kulturelle Vielfalt für alle, ein breites Angebot an Bildung, Information und Spaß. Das Haus soll den Anwohnern als wichtiger Lebensmittelpunkt dienen, der eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Miteinander des unmittelbaren Wohnumfeldes spielt. Dies schließt erfolgreiche Integrationsarbeit ein.

Die Spende von Nehlsen wird verwendet, um den Spielplatz der Kindergruppe unter 3 Jahren mit einem Zaun einzugrenzen und mit Schildern zu versehen, damit dieser Platz nicht mit Müll verunreinigt wird und die Kinder den Spielplatz ohne Gefahren nutzen können.

Miteinander unter einem Dach e. V.

Das integrative Jugendcafé, kurz I-Café, ist ein Projekt des Vereins "Miteinander unter einem Dach e. V.", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Behinderung in die Gemeinschaft zu integrieren. Mit dem I-Café wurde 1998 ein Ort geschaffen, an dem sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderung sich vorurteilsfrei begegnen und Zeit miteinander verbringen können. An festen Tagen in der Woche ist das Café für alle geöffnet. Zusätzlich zu den regulären Öffnungstagen werden Ausflüge, Aktionen und Projekte  angeboten, die gemeinsam geplant und erlebt werden. So wird viel gekocht, gebacken, gebastelt, Ausflüge unternommen und Fotoprojekte durchgeführt.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Aktionen des I-Café finden sie unter www.miteinander.lesum.de.

Museum „Köksch & Qualm“ mit Mormor-design

Eine Nähstube im Museum „Köksch & Qualm“ mit Mormor-design

Mormor-design  ist eine privat initiierte Win-Win Aktion (non-profit) deren Schwerpunkt in der Bewusstseinsbildung zum nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Textilien und Alt-Textilien liegt. Mormor-design bietet Unterstützung beim Nähen von Kinderkleidung und textilen Alltagsgegenständen, auch aus eigenen abgelegten Lieblingskleidern. Darüber hinaus finden regelmäßig Seminare, Fortbildungen und Vorträge zu verschiedenen Themen statt.

Im Museum Köksch & Qualm (Ein Langzeitarbeitslosen-Projekt), mit Standort im Mehrgenerationenhaus „Alte Zigarrenfabrik“ in Burgdamm, wird gerade mit Unterstützung von Mormor-design eine Nähstube eingerichtet. Diese öffnet regelmäßig für das Museumsteam, die Bewohner des Mehrgenerationshauses (im Rentenalter, Berufstätige, Studierende der Jacobs Universität aus der ganzen Welt) und Interessierte aus Burgdamm und umzu.   

Das Museum gibt den Rahmen, in welchem alte Hauswirtschaftstechniken wieder erprobt und auf ihre Gültigkeit für das 21. Jahrhundert hin befragt werden können, wie z.B. das Reparieren von Textilien.

 

Findorff

Oberschule Findorff

Das Gebäude der Oberschule Findorff „Nürnberger Straße“ wird von ca. 300 Schülern der 5. und 6. Jahrgangsstufe besucht. Im hinteren Bereich befindet sich ein Schulhof, der in die Jahre gekommen ist und umgestaltet werden soll, um den Ansprüchen einer Ganztagsbetreuung und der Inklusion von allen Schülern gerecht zu werden.

Durch die Unterstützung der Stadtteilinitiative "Da nich´ für! soll der größte Wunsch der Kinder nach einem großen Klettergerüst auf dem Schulhof erfüllt werden.

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.

In Bremen-Findorff hat das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. mit vielen engagierten ehrenamtlichen Menschen und fast ausschließlich eigenen Mitteln aus einer verrotteten Gärtnerei ein bundesweit einmaliges naturnahes Fluggehege für die von Menschen geschädigten Papageien errichtet.

Schwerpunkte der Arbeit sind offizielle Führungen für Interessengruppen, Schulklassen, Kinder und Jugendliche, welche die Aufklärung und den Tierschutz am Beispiel der gehaltenen Papageien veranschaulichen sollen. Auch diverse interessierte Gäste aus dem Ausland besuchten mittlerweile das Fluggehege.
Das Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. ist bundesweit ehrenamtlich mit Beratungen aktiv und verkörpert ein idealistisches Projekt für Mensch und Tier.

Alle Informationen zum Papageienschutz und dem Verein finden Sie unter www.papageienschutz.de

Verein für Innere Mission Bremen

Durch den Bau einer Parzelle möchte der Verein für Innere Mission den Menschen, die im Verein im betreuten Wohnen leben eine Möglichkeit bieten sich in einem geschützten Rahmen weiterzuentwickeln.

Gemeinschaftsgefühl, Selbstvertrauen, Verantwortungsgefühl, Kreativität sowie die Freude in der Natur an der frischen Luft etwas zu machen sollen hier gestärkt werden. Durch das Bewirtschaften des Kleingartens mit Obst und Gemüse und die Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an dem Parzellenhäuschen wird der Austausch zwischen Betreuern und Klienten besonders hervorgehoben. In den Sommermonaten finden darüberhinaus Grillaktionen zum stärken des Wir-Gefühls statt.


 

Gröpelingen

Bremer Umweltberatung

Bewohner des Ortsteil Oslebshausen und die Bremer Umweltberatung haben gemeinsam ein Projekt zur Aufklärung zum Mülltrennsystem, -vermeidung und -entsorgung ins Leben gerufen.

Gemeinsam mit insgesamt 40 Bewohnerinnen und Bewohnern aus Wohlers Eichen, einem Wohngebiet in Oslebshausen, wurden 19 Videoclips gedreht mit verschiedenen Themen rund um den Müll und in mehreren Sprachen. Hauptakteur ist eine Figur namens „Trashy“, die durch die Wohnblocks geht und auf die Müllproblematiken aufmerksam macht. Neben den Videos hat sich eine Gruppe formiert, die „Trashie-Gruppe“, welche regelmäßig den Müll im Quartier beseitigt. 

Wenn sie die „Trashies“ genauer kennenlernen möchten, finden Sie hier alle Informationen und Kontaktdaten unter www.wohlers-eichen.jimdo.com/hier-ein-kleiner-tipp-in-form-von-einem-clip.

Das ApfelKULTURparadies

Das ApfelKULTURparadies ist ein ökologischer Stadtraum, in dem die Initiative Kultur vor Ort e.V. seit 2012 einen außerschulischen Bildungsort für nachhaltiges Lernen aufbaut. Die Projekte, die im ApfelKULTURparadies umgesetzt werden, verfolgen einen umwelt- und kunstpädagogischen Ansatz und richten sich an Kinder und Familien aus Gröpelingen. Bislang konnten die Angebote von „Kultur Vor Ort“ nur an Tagen mit einigermaßen gutem Wetter durchgeführt werden. Dies soll sich nun ändern: eine Gruppe von fünf Design-Studenten aus Hamburg erarbeitet ein mobiles Schlecht-Wetter-Zelt, das bei Bedarf auf dem Gelände gespannt werden kann, um so eine geschützte Fläche herzustellen.

Die Herausforderung ist dabei, dass das Gelände eine Ausgleichsfläche ist, die nicht versiegelt werden darf. Daher muss das Überdachungselement mobil gestaltet werden.

Mehr zu dem Projekt und weitere Projekte von „Kultur vor Ort“ unter: www.kultur-vor-ort.com

Evangelische Gemeinde Gröpelingen und Oslebshausen

Muslimische Mitglieder der Moschee in Gröpelingen und christliche Mitglieder der evangelischen Gemeinde Gröpelingen haben beschlossen gegen Fremdenfeindlichkeit vorzugehen und unterstützen daher die Flüchtlinge im nahe gelegenen Übergangswohnheim beim ankommen in der neuen Heimat.

Bei gemeinsamen Ausflügen und Festen sollen sich alle kennenlernen, Gespräche führen und sich gegenseitig austauschen. Diese gemeinsamen Aktivitäten sollen die Menschen unterschiedlicher Religionen und Herukunftsländer verbinden und eine gute Nachbarschaft schaffen.


Aktuell ist ein Ausflug mit einem Schiff nach Bremerhaven geplant.

Gemeindezentrum St. Nikolaus

Das Gemeindezentrum St. Nikolaus Gröpelingen richtet einen Jugendraum ein, der ausschließlich für Jugendliche zur Verfügung stehen soll. In diesem können sich die Jugendlichen treffen und Gruppenstunden, Leiterrunden sowie Pfadfindertreffs (www.dpsg-rolandvonbremen.de) abhalten, soziale Kontakte knüpfen und pflegen. Die Gestaltung des Raumes liegt in ihrer eigenen Verantwortung, so dass die Gruppen die Gestaltung miteinander besprechen und gemeinsam umsetzen müssen. Diese Aufgabe fördert die Sozialkompetenz und Eigenverantwortung der Jugendlichen.

Bei der Umsetzung sind der gestalterischen Freiheit und der Fantasie keine Grenzen gesetzt - die Gestaltung muss nur baulich möglich sein. Die Begleitung der Einrichtung des Raumes ist durch hauptamtliche Referenten der Gemeinde gegeben, die die Gruppen bereits kennen und mit ihnen arbeiten. Dadurch, dass die Caritas in unserem Gemeindezentrum verschiedene Beratungs- und Unterstützungsdienste (z.B. Allgemeine Soziale Beratung, ambulante Hilfen zur Erziehung) anbietet und bei zeitgleicher Anwesenheit von Jugendlichen und Caritas-Mitarbeitern ein Erstkontakt in recht informeller Weise wahrscheinlich ist, wird bei den Jugendlichen die Hemmschwelle, die professionellen Dienste gegebenenfalls in Anspruch zu nehmen, gesenkt. Den Jugendlichen wird somit ein Anlaufpunkt bei Problemen aller Art geboten.

Gesundheitstreffpunkt e.V.

Der Gesundheitstreffpunkt West koordiniert das „Netzwerk Gesundheit im Bremer Westen“. Hierzu gehört auch der Präventionsrat Bremen West. Der Präventionsrat ist ein Zusammenschluss vieler, verschiedener Einrichtungen des Bremer Westens und führt die unterschiedlichen lokalen Kräfte zusammen, bündelt Kompetenzen und baut somit eine nachhaltige, verlässliche Regionalprävention auf.

Das Ziel des Präventionsrats ist insbesondere die Förderung eines friedvollen Zusammenlebens und eine Verbesserung der Lebensqualität im Bremer Westen. Eine Stärkung von Gemeinschaftssinn und „Wir Gefühl“, Eigeninitiativen und Selbstorganisation befördert eine „Kultur des Miteinanders und Hinsehens“ im Stadtteil. Hierzu möchte der Präventionsrat primär die Vernetzung im Sinne von Zusammenarbeit und Informationsaustausch vorantreiben. Die Untergruppe „Müllvermeidung“ hat eine kleine interaktive Ausstellung zum Thema entwickelt und macht damit auf verschiedenen öffentlichen Plätzen und Festen im Bremer Westen, Aufklärungsaktionen zum Thema Müllvermeidung.

Jugendkirche Garten Eden 2.0

Seit Herbst 2015 gibt es das Internationale Café für geflüchtete Jugendliche, welches in Kooperation mit dem Schulzentrum Rübekamp ermöglicht wird. Hier werden die Jugendlichen in hohem Maße gefördert, indem sie an verschiedenen Angeboten (Klettern, Hip Hop, Nachhilfe, Musik machen, Kreatives etc.) teilnehmen und sich dadurch gegenseitig besser kennenlernen.

Ein Highlight ist das gemeinsame Essen, da die Jugendlichen beim Kochen und dem Einbringen von Rezeptideen direkt beteiligt werden.

na´kita gGmbH

Die „Elefantengruppe“ der na´kita  aus Gröpelingen unternimmt regelmäßige Ausflüge und gestaltet verschiedene Projekte, in denen die oft sozial benachteiligten Kinder in Kontakt mit Pflanzen und Tieren kommen und so lernen können, natürliche Ressourcen zu erkennen und zu schützen.

Die Kinder der “Elefantengruppe“ besuchen regelmäßig die Tier- und Erlebnisfarm Ohlenhof, wo sie in einem Langzeitprojekt ein Hochbeet bewirtschaften, die Tiere des Hofes füttern und pflegen und somit die Verantwortung für die Pflanzen und Tiere übernehmen. Die Kinder sammeln durch dieses Projekt bereits erste Erfahrungen mit der Natur und ökologischen Zusammenhängen. Sie lernen mit dem Element Wasser bewusst für Pflanzen und Tiere umzugehen, erkunden die Kleinlebewesen dieser Erde und erleben die Wiederverwendung und Kompostierung von Pflanzen und Erde zur Müllvermeidung und Regeneration.

Durch das Projekt können die Kinder aus geballten Wohngebieten eine Wertschätzung für Natur und Leben sowie Müllvermeidung erfahren und diese an Familie und Freunde weitergeben.

 

Hemelingen

Bürgerhaus Mahndorf e.V.

Seit einigen Jahren sorgt das Bürgerhaus Mahndorf in Kooperation mit dem Stadtteilmarketing Hemelingen dafür, dass Kinder aus Familien, die sich keine Weihnachtsgeschenke leisten können, im Bürgerhaus Mahndorf Wunschsterne abgeben können.
Im November werden in ganz hemelingen über Schulen, Bürgerhäuser, Kitas etc. Wunschsterne an Kinder vergeben, die nicht so große Chancen haben, Wünsche erfüllt zu bekommen. Diese Sterne hängen am Freitag vor dem 1.Advent am Tannenbaum vor dem Bürgerhaus und werden anschließend im Eingangsbereich aufgehängt.

Alle Menschen, die diesen Kindern gerne einen Wunsch (bis 20€) erfüllen möchten, können sich einen Stern mitnehmen. Die Geschenke werden anschließend schön verpackt mit dem Stern versehen im Bürgerhaus Mahndorf abgegeben. Am 4.Advent, 16 Uhr kommt der Weihnachtsmann ins Bürgerhaus und beschenkt in weihnachtlicher Atmosphäre Kinder, die ihre Wunschsterne abgegeben haben.

Junge Artisten präsentieren exklusiv für diesen Nachmittag ein paar kleine Circus-Nummern aus dem aktuellen Gala-Programm. Die Familien können mitkommen und bei Punsch und Gebäck die Freude der Kinder teilen und genießen.

impuls e. V. - Tanzprojekt "Hand in Hand"

„Hand in Hand“ ist ein Tanzprojekt mit Schülern und Schülerinnen der 3./4. Klassen der Grundschule Glockenstraße.

Seit Januar 2015 arbeitet impuls e.V. mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen in einem neuen Tanz-Projekt. „HAND IN HAND“ durchleuchtet die Sprache unserer Hände. Dabei „spricht“ jeder anders mit den Händen. Innerhalb des Tanzprojektes sollen Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede entdeckt und daraus tänzerisch Choreographien und Improvisationen entwickelt werden. Die Ergebnisse werden bei einer Aufführung vor den Osterferien präsentiert.

Interkultureller Kräutergarten Schosterboorn

Das Projekt „Interkultureller Kräutergarten Schosterboorn“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Platz am Schosterboorn wieder zu seiner Funktion als Treffpunkt im öffentlichen Raum zu verhelfen. Der Platz soll in einen „Begegnungsplatz am Schosterboorn“ verwandelt werden und somit auch die Attraktivität Hastedt in Bremen steigern.

In Zusammenarbeit zwischen dem BUND Landesverband Bremen, der Arbeiterwohlfahrt und der ASB Gesellschaft für seelische Gesundheit mbH wird der Platz schrittweise in eine einladende und naturnahe Grünfläche und einen attraktiven Spiel- und Begegnungsplatz umgestaltet.

Die Aktivität kann im Rahmen von umweltpädagogischen Angeboten durchgeführt werden, die u.a. den Kindern und Jugendlichen des Übergangswohnheims die Integration und die ersten Wochen in Bremen erleichtern sollen.

Desweiteren wirken langzeitarbeitslose Menschen hier nicht nur an der Erstellung von Spielgeräten, Nistplatzen und einer Boulebahn mit, sie können auch ganzjährig die Pflege des Platzes übernehmen. So wird einer Verwahrlosung des Platzes entgegengewirkt.

Der ASB betreibt in der Nähe des Platzes am Schosterboorn eine kleine Holzwerkstatt, in der die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den beim ASB Beschäftigten die Objekte auch in der kalten Jahreszeit erstellen können.

Mehr zu dem Projekt, den Fortschritt der Umgestaltung und Reaktivierung des Platzes finden Sie unter www.bund-bremen.net/aktuell/interkultureller_kraeutergarten/

JurtenGarten Arbergen

Der „JurtenGarten“ ist ein gemeinsames Bauprojekt der KulturGärten und dem Jurtenwesen, bei dem im Gemeinschaftsgarten am Übergangswohnheim Arbergen zusammen mit Flüchtlingen und Nachbarn eine Jurte gebaut wurde.

Der Gemeinschaftsgarten Arbergen ist Teil des Projektes „KulturGärten“ der ÖkoStadt Bremen e. V.. In diesem Garten sollen Flüchtlinge von den schönen Aspekten des Gärtnerns und den vielfältigen Angeboten eines Gemeinschaftsgartens profitieren. Die gemeinsame Arbeit im Garten soll den zwischenmenschlichen Austausch von Anwohnern und Nachbarschaft fördern, Freundschaften und ein besseres Verständnis der verschiedenen Kulturen entstehen und unterstützen.  

Durch das gemeinsame Bauprojekt sollen diese Bemühungen intensiviert und der nachbarschaftliche Austausch weiter gefördert werden. Vom 7. bis zum 20. September wurde eine offene Werkstatt für den gemeinsamen Bau einer Jurte im Gemeinschaftsgarten veranstaltet. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Jurte als Raum für die integrative Projektarbeit kostenlos zur Verfügung stehen. Aktive im Gemeinschaftsgarten können sie jederzeit als Treffpunkt nutzen. Die neu gebaute GartenJurte bietet zukünftig soziokulturellen Freiraum für den Stadtteil, immer in Verbindung mit den Menschen der Übergangswohnungen. Zum Abschluss der Bauwochen wurde sie im Rahmen eines öffentlichen Erntedankfestes eingeweiht.

Näheres zu dem Bau der Jurte und der gemeinsamen Arbeiten finden sie unter www.arbergen.jurtenwesen.de.

Schule Mahndorf

Die Grundschule Mahndorf  hat es sich zum Anliegen gemacht, alle Kinder auf ihrem Weg ins Leben ganzheitlich zu begleiten, sie als Persönlichkeiten zu sehen, die in allen Bereichen des Lebens Lernprozesse erleben. Das interkulturelle Miteinander ist dabei das wichtigste Ziel der Arbeit.

Dabei macht es sich die Grundschule Mahndorf zur Aufgabe die Kinder gut auf ihre gesellschaftliche Zukunft vorzubereiten, mit der Neugier aufeinander, Verständnis füreinander und Toleranz.

Dieses wird durch verschiedene Projektwochen, wie beispielsweise zum Thema „Vielfalt an unserer Schule“ oder, wie bereits 2011 und 2015, in Zusammenarbeit mit der Zirkusfamilie vom Zirkus El Dorado, gefestigt. In kleinen Projektgruppen beschäftigen sich die Kinder dann z.B. mit ihrer Familiengeschichte, ihren Familiensprachen, lernen den Kontakt zu Tieren kennen, üben artistische Kunststücke ein sowie stärken ihre individuellen Talente.

 

Horn-Lehe

Café Mittwoch

Die evangelische Kirchengemeinde in Horn bietet seit Mitte des Jahres 2014 in ihrem Gemeindehaus einen "Café Mittwoch - Offener Treffpunkt für Menschen" an. Hier hat jeder die Möglichkeit bei einem kleinen Frühstück (Brote, Kaffee, Wasser, etwas Gesundes) miteinander und mit Menschen aus Horn ins Gespräch zu kommen. Es ist ein offener Treffpunkt mit dem Ziel, jedem, bedürftigen wie auch nicht bedürftigen, die Möglichkeit für ein Frühstück in angenehmer Atmosphäre zu bieten. Ziel des Projektes ist es Menschen zusammenzuführen, ihrem Alltag eine Struktur zu geben oder auch einfach nur zu reden. Wichtig ist der evangelischen Kirchengemeinde Horn und den ehrenamtlichen Helfern dabei eine Begegnung auf Augenhöhe, gesellschaftliche Schichten gibt es in dem „Café Mittwoch“ nicht.

Über weitere Hilfen und Spenden von nicht-verderblichen Lebensmitteln, wie Kaffee, Tee, Zucker oder ähnliche, freuen sich die Helfer im Café sehr. Mehr zu dem Projekt finden Sie auf der Webseite www.kirche-bremen.de

 

 

 

Huchting

Der Mitmachkräutergarten

Das ökologische Lehrgelände in Bremen-Huchting bietet Menschen aller Altersstufen, insbesondere aber Kindern und Jugendlichen, die Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Im Rahmen des Projektes „Der Mitmachkräutergarten“ soll ein verfallener Kräutergarten für Bildungszwecke gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen neu gestaltet werden. Ein Kräutergarten für alle soll entstehen! Die Projektteilnehmer werden die Pflanzen nicht nur kennen lernen, anfassen, riechen und schmecken können, sondern in Teilen an der Gestaltung, Neuanlage und Pflege des Gartens beteiligt werden.

Gerade die hier in Huchting lebenden Stadtkinder, haben nur selten Gelegenheit, die Natur mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt unmittelbar zu erleben. Das Projekt „Der Mitmachkräutergarten“ soll den Umgang mit der Natur fördern, um später ein verantwortungsvollen Umgang mit ihr und umweltbewusstes Handeln zu erreichen. Die Kinder und Jugendlichen bewegen sich an der frischen Luft, übernehmen Verantwortung für das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen und identifizieren sich mit dem Selbstgeschaffenen.

Nachtwanderer–Huchting

„Nachtwanderer–Huchting“ ist eine freiwillige und ehrenamtliche Initiative von Erwachsenen, die nachts, an den Wochenenden, auf zentralen Plätzen, an Veranstaltungsorten und in Bussen und Bahnen zwischen 21.00 Uhr und 03.00 Uhr, für Jugendliche präsent sind.

Es sind 20 ehrenamtlich engagierte Menschen aktiv. Die Hauptaufgabe der Nachtwanderer besteht darin, unterwegs als Ansprechpartner für die Jugendlichen präsent zu sein. Auf diesem Wege vermitteln wir den Jugendlichen zum einen Sicherheit und zum anderen bieten sie bei Auseinandersetzungen unter den Jugendlichen, Unterstützung und Hilfestellung.

Den Jugendlichen geben sie durch den Kontakt das Gefühl nicht allein gelassen zu sein.

Die jungen Menschen sprechen die Helfer auf den nächtlichen Touren an. Sie erzählen ihnen von ihren alltäglichen Sorgen und Nöten. Sie fühlen sich durch die Anwesenheit im Stadtteil sicherer.

Stadtteilfarm Huchting e.V.

In den Herbstferien soll ein viertägiges Ferienprojekt auf dem Gelände der Stadtteilfarm stattfinden. Zwölf Huchtinger Kinder zwischen 8 und 14 Jahren können daran teilnehmen. Unter der Anleitung einer Kunsthandwerkerin wird die Wolle der Farmschafe und Alpakas zu unterschiedlichen kleinen Kunstwerken verarbeitet. Die Kinder können auch in direkten Kontakt mit den Wolltieren der Farm treten und Neues über sie erfahren.

Im konkreten Tun lernen die Kinder alte Handarbeitstechniken kennen. Dabei können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und konkrete Ergebnisse produzieren. Das Projekt fördert Kinder aus bildungsfernen und sozialschwachen Familien, die einen besonderen Bedarf haben. Das Projekt ist ökologisch und nachhaltig. Die Teilnehmenden lernen ein Naturprodukt mit seinen Einsatzmöglichkeiten intensiv kennen. Besonders ist der direkte Bezug zwischen den Tieren und dem kreativen Tun mit der Wolle.

 

Neustadt

Ab geht die Lucie

Lucie, eigentlich der Lucie Flechtmann-Platz, diente in der Vergangenheit als ein Markt- und Veranstaltungsplatz, welcher nicht genutzt wurde. Daraufhin entstand die Initiative „ab geht die Lucie“ mit dem Ziel, den Platz, in Größe eines Fußballfeldes, nutzbar zu machen und einen grünen Ort für Begegnungen zu gestalten. Auf langfristige Zeit betrachtet, soll  „Lucie“ ein zentraler Garten für die Bremer Neustadt werden und somit auch Raum für Kultur und eine öffentliche Gesellschaft bieten. Neben Koch-, Tanz- und Kinderveranstaltungen bietet „Lucie“ einen tollen Ort für alle Altersgruppen. Das Projekt soll das Aufeinandertreffen verschiedenster Kulturen, Gesellschaftsschichten und Altersgruppen unterstützen.

Alles über "Lucie", aktuelle Veranstaltungen und Kontaktdaten finden Sie unter www.ab-geht-die-lucie.blogspot.de.

Gemeindezentrum St. Pauli - Sew and See

Jeden Freitagnachmittag treffen sich Frauen und Männer mit 6- 8 Ehrenamtlichen aus unterschiedlichen Kulturen und nähen für sich und andere.Dadurch haben Menschen, die geflüchtet sind, die Möglichkeit wertvolle, vertraute Arbeit zu machen, etwas zu geben und nebenbei auch Unterstützung und Kontakt zu erhalten. Es werden Talente entdeckt und ehrlich bewundert. Die Geflüchteten bringen Handwerke mit, die hier teilweise nicht (mehr) bekannt sind. Echte Integration findet über Kontakt und Vernetzung statt. Die Ehrenamtlichen begleiten hin und wieder auch zu Ämtern, helfen bei der Wohnungs- und Praktikumssuche oder gehen zusammen zum Sport.

Parallel ist im November eine ehrenamtlich initiierte Kochgruppe gestartet, die immer freitags kocht. Inzwischen helfen 3-4 ehrenamtliche Studenten bei der Kinderbetreuung, die Menschen des Gemeindezentrums hübschen mit Geflüchteten zusammen den Garten auf und am Freitagabend essen alle zusammen.

Jugendfreizeitheim Neustadt

Viele Jugendliche aus unterschiedlichen Herkunftsländern begeistern sich für urbane, künstlerische Ausdrucksformen. Das Jugendfreizeitheim Neustadt möchte dieses Interesse aufgreifen und die Möglichkeit nutzen, um die in der Neustadt lebenden Jugendlichen zusammenzubringen und am JFH Neustadt ein gemeinsames, nachhaltiges Werk zu schaffen.

Geplant ist dazu eine Kooperation mit Bremer Graffitikünstlern. Die Jugendlichen erhalten einen Einblick in die Geschichte der Graffiti-Kunst und erlernen die dazu nötigen Gestaltungstechniken. Darüberhinaus werden die Teilnehmenden über Vandalismus und seine Folgen, Arbeitsschutz und Risiken in der Sprayer-Szene aufgeklärt.

Klamöttchen 2

Das SOS-Kinderdorf-Zentrum ist ein Stadtteil- und Familienzentrum in der Bremer Neustadt mit dem Ziel Kinder und deren Familien zu beraten, zu unterstützen und zu fördern. Neben umfangreichen Veranstaltungs- und Beratungsangeboten ist auch einen Kinder Secondhand Laden in der zweiten Etage des Zentrums vorhanden. Im „Klamöttchen“ werden Kinderbekleidung, Spielzeug und Zubehör wie Kinderwagen und Co verkauft, die zuvor gespendet wurden. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen nehmen die Spenden an, kontrollieren diese, sortieren sie ein und verkaufen sie für kleine Beträge.

Im Herbst 2015 haben sie in der Gartenstadt Süd das „Klamöttchen 2“ eröffnet. Welches durch die Unterstützung der Stadtteilinitiative „Da nich´ für“ weitergeführt wird.

Olbers-Gesellschaft

Die Olbers-Gesellschaft e.V. Bremen ist als eingetragener Verein in Bremen seit 1920 tätig. Der Verein hat sich zusammengeschlossen, um interessierten Bürgern aus Bremen und \"Umzu\" Wissen in den Bereichen Astronomie, Astrophysik, Kosmologie und verwandten Wissenschaften zu vermitteln.
Seit gut einem halben Jahr hat sich eine Kinder und Jugendgruppe in der Olbers-Gesellschaft etabliert. Mit der Arbeit für diese Altersklasse soll die Astronomie den Kindern nähergebracht werden und das Interesse für unser Universum geweckt werden. Ziel der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen soll es sein, neben den theoretischen Erkenntnissen durch gemeinsames Beobachten praktische Erkenntnisse in der Astronomie zu sammeln und durch gemeinsame Aufgaben den Teamgeist zu wecken.

ProJob Bremen gGmbH, Allmende

Viele Bremerinnen und Bremer besitzen funktionsfähige Haushaltsgegenstände und Möbel, für die sie aber keine Verwendung mehr haben. Wiederum gibt es viele Menschen, die gerade solche Waren benötigen, sich einen Kauf aber nicht leisten können.

In der Allmende treffen diese beiden Seiten nun aufeinander. Durch die kostenlose Vermittlung von Möbeln und Haushaltswaren wird dazu beigetragen die Wohn- und Lebensverhältnisse von benachteiligten Bremerinnern und Bremern zu verbessern.

Gleichzeitig bietet das Projekt eine sinnvolle, geförderte Beschäftigung für Menschen, die seit längerem nicht mehr im Berufsleben sind und möglicherweise dadurch an den Rand der Gesellschaft gerückt sind.
Hier haben sie die Gelegenheit etwas von der Hilfe, die sie zum Teil selbst erfahren haben, zurückzugeben.

Schulverein offene Ganztagsschule Oderstraße

Die Schule Oderstraße ist eine offene Ganztagsschule im Bremer Stadtteil Hohentorviertel. Die Schule wird von 190 Schüler/innen besucht, von denen 120 Kinder in die Ganztagsschule gehen. Somit verbringt ein Großteil der Schüler viele Stunden in der Schule und auf dem Schulhof, welcher nur wenig bepflanzt ist. Daher haben die Kinder leider nicht die Möglichkeit das Werden und Vergehen von Natur zu beobachten, selber zu pflanzen und zu ernten oder den Sinn zu erkennen, warum sie Biomüll sammeln sollen.

Darum wurden Hochbeete angelegt, um den Kreislauf vom Aussäen bis zum Ernten und Kompostieren für die Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen. Die Kinder lernen mit diesem Projekt Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen indem sie für die Bearbeitung des Hochbeetes zuständig sind. Außerdem sollen die selbst geernteten Produkte in den Frühstücksprojekten der Schule angeboten werden.

Verein Dein Werdersee e. V.

Der Verein „Dein Werdersee e. V.“ kümmert sich ehrenamtlich um den Erhalt des Erholungsgebietes rund um den Werdersee. In einem Pilotprojekt wird mit Hilfe der Stadt versucht die Müllprobleme am Werdersee mit Unterstützung von Müll- und Grillscouts, die vor Ort Aufklärung betreiben und Mülltüten verteilen, zu lösen. Diese Scouts arbeiten zum Mindestlohn an den „Heißen“ Tagen, vorwiegend am Wochenende am Werdersee.

Der Werdersee ist großer Anlaufpunkt für Badegäste, unter anderem auch für Gäste die gerne am Ufer des Sees grillen. Doch diese verursachen größtenteils sehr viel Müll, welcher meist achtlos, trotz Mülltonnen, auf den Rasenflächen liegen gelassen wird. Am Werdersee sind die Grillflächen mit Schildern gekennzeichnet, dennoch wird meistens überall gegrillt auch an Stellen an denen es eigentlich verboten und dafür eine Strafe von 40 Euro erhoben wird.

Der Verein möchte durch seine Tätigkeiten Informieren und Aufklärung betreiben, damit auch weiterhin die Gäste am Werdersee die Sonnentage ohne Müll und Gefahren genießen können. Ein umweltfreundliches Verhalten aller Gäste am Werdersee ist das große Ziel.

Durch die Unterstützung der Stadtteilinitiative „Da nich´ für“ soll die Präsenz der Müll- und Grillscouts an allen Tagen ermöglicht werden.

Weitere Informationen finden Sie im dem Zeitungsartikel des Weser-Kuriers vom 6. Juli 2014.

Werdersee-Kiosk

Der Werdersee-Kiosk ist ein beliebter Treffpunkt für die BewohnerInnen von Huckelriede. Der Kiosk ist ganzjährig geöffnet und wird von Langzeitarbeitslosen des Beschäftigungsträgers bras e.V. betrieben. Es werden Getränke und kleine Speisen verkauft. Kulturelle Veranstaltungen wie der Mitmachzirkus der Cirkusschule Jokes, Chorauftritte, Rehasport und Flohmärkte ergänzen das Angebot. Spielzeuge und Liegestühle können kostenfrei ausgeliehen werden.

Der Werdersee-Kiosk bereichert den Stadtteil Huckelriede durch sein vielfältiges kulinarisches und kulturelles Angebot Er fördert Begegnungen zwischen allen Bevölkerungsgruppen und unterstützt die Langzeitarbeitslosen bei der Integration in Arbeit.

 

Obervieland

Human & Environment e. V.

Das Projekt „Gesprächskreis mit praktischen Anleitungen zur Förderung afrikanischer Frauen und Kinder in Kattenturm/Obervieland“ wurde im Herbst 2014 erneut durch den Verein Human & Environment e. V. ins Leben gerufen. Es findet wöchentlich ein offener Gesprächskreis im „Haus der Familie Obervieland“ statt. Dazu wurden 10-12 Frauen aus unterschiedlichen Ländern Afrikas erwartet, die im Ortsteil Kattenturm leben, darunter auch Besucherinnen der Integrationskurse an der VHS Süd. Beide Kursleiterinnen sind afrikanischer Herkunft, vielfältig ausgebildet und qualifiziert und verfügen über langjährige bikulturelle Erfahrungen. Sie werden das Projekt sensibel und einfühlsam leiten und gestalten. Zu den unterschiedlichen Themen werden weitere Referentinnen eingeladen. Parallel zu den Gesprächskreisen wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Zur Stärkung der Interaktion zwischen Müttern und Kindern wird an zwei Terminen unter Anleitung gemeinsam gespielt. Da die beiden Kursleiterinnen auch über eine langjährige Erfahrung als Köchinnen verfügen, werden sie bei zwei Kochterminen in der Schule an der Stichnathstraße Müttern und Kindern Anregungen zur Zubereitung einfacher, gesunder und kostengünstiger Speisen mit Produkten aus der Region geben. Außerdem sollen die Teilnehmerinnen über Themen wie Stromsparen, richtige Entsorgung von Müll oder auch das deutsche Bildungssystem aufgeklärt werden.

Ziele des Projekts sind die Informationsvermittlung zu Erziehungs- und Bildungsthemen sowie der Abbau von Hemmschwellen und Aufbau von gegenseitigem Vertrauen zwischen Müttern, Bildungseinrichtungen und der Nachbarschaft. Außerdem soll das Selbsthilfepotential der Mütter zur optimalen Begleitung und Förderung ihrer Kinder gestärkt werden und die Vertiefung der bisher erworbenen Deutschkenntnisse.

"M.I.N.T. zum Anfassen"

Das seit 1977 bestehende Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland e. V. liegt im Ortsteil Kattenturm und im Mittelpunkt des Stadtteils Obervieland auf der linken Seite der Weser. Das Bürgerhaus stellt sich den Bedürfnissen der Bewohner des Stadtteils nach Begegnung und Betätigung und will mit ihnen unter anderem interkulturelle Angebote, sozial-integrative Aktivitäten und kulturelle Veranstaltungen entwickeln und durchführen.

Mit dem Projekt „M.I.N.T. zum Anfassen“ hat das Bürgerhaus Obervieland ein Projekt für Kinder und Jugendliche geschaffen, mit dem ihnen die ungeliebten Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik näher gebracht werden sollen.

„M.I.N.T. zum Anfassen“ ist eine interaktive Ausstellung für Kinder und junge Jugendliche aus den Schuljahrgängen 3 bis 6. In der Woche vom 9. bis 13. März 2015 können sie sich an 30 Objekten, welche von Erwachsenen und Schülern entwickelt und hergestellt wurden, verschiedenen Aufgaben stellen.

Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche und deren Familien auch an den Nachmittagen die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen. Die Ausstellung wird von Mitarbeitern des Bürgerhauses Obervieland vor Ort begleitet und sie geben den Teilnehmern Hilfestellung. Alle Objekte haben eine Anwendungs- beziehungsweise Zielbeschreibung, nach denen die Aufgaben bewältigt werden können. Alle Teilnehmer erhalten am Ende eine Teilnehmerurkunde.

Unter www.forscherwerkstatt-vahr.de finden Sie weitere Informationen zu der Ausstellung und den ausgestellten Exponaten.

upsign/bras e.V.

Das Projekt upsign bietet Frauen unterschiedlicher kultureller Herkunft und Alters in einem Beschäftigungsprojekt die Möglichkeit in 2 Werkstätten ihre handwerklichen Fähigkeiten zu erproben und neue hinzuzulernen.
Gearbeitet wird ausschließlich mit gebrauchten Materialien, so entstehen verschiedene Taschenmodelle z.B. aus gebrauchten Segeln, ausgemusterte Bettwäsche, Jeanshosen oder verschmolzenen Plastiktüten.

Das Motto dabei ist recycling, upcycling und re-use. Sprich: aus alt mach neu, und sei dakei so kreativ wie möglich. So hilft der upsign/bras e.V. dabei die Ressourcen unseres Planeten zu schonen und ein bewusstsein für die Umwelt zu schaffen.

 

Osterholz

„GuckMal“ - Kreativwerkstatt

Die „GuckMal“ - Kreativwerkstatt ist ein innovatives Projekt von der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe, welche unter anderem mit der Lebenshilfe, dem Martinsclub und mit den Schulen vor Ort kooperiert. Es ist ein Begegnungsort für junge Menschen zwischen 10 und 18 Jahren mitten in Tenever, in dessen Stadtteil viele benachteiligte Kinder und Jugendliche leben. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung. „Jeder ist etwas Besonderes“ lautet das Motto der „GuckMal“ - Kreativwerkstatt.

Die Werkstatt bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit kreativ zu werden. Papiere, leuchtende Farben und Modelliermaterialien, Dosen und Kisten, Stoffe, Holz und noch viel mehr warten darauf zu tollen Upcycling-Podukten zu werden. Die Kreativität der Kinder und Jugendlichen soll gefördert werden, je nach Entwicklungsstand.

In der “Ich schaffs“ - Gruppe können die Kinder und Jugendlichen sich selbst ein Ziel setzen und lernen, wie man dieses erreicht. Zusätzlich findet einmal wöchentlich die „GuckMal“- Runde statt, in der ein Austausch über Wünsche oder Schwierigkeiten stattfindet. In diesem bunten und wild gemischten Treiben lernen die Kinder und Jugendlichen, dass sie handlungsfähig sind, dass sie Entdecker sind, Forscher und Gärtner.

Nach dem Umzug der Kreativwerkstatt in einen kleineren Raum werden Materialien benötigt, um neue Regale zu bauen und eine „Chill“ - Ecke einzurichten, in der gequatscht und gezeichnet werden kann. Denn die Kinder und Jugendlichen sollen einen Ort haben an dem sie sich wohl fühlen. Dieses Vorhaben wird in diesem Jahr von der Nehlsen Stadtteilinitiative "Da nich´ für!" unterstützt.

Hood Training

Seit 2010 bietet das Team von Hood Training in Bremen Ost kostenfreie soziale Projekte an. Das Ziel von Hood Training: Kinder und Jugendliche direkt an der Basis – Schule und Straße – abzuholen und ihnen das Wissen zu vermitteln, neue Wege zur Konfliktlösung zu finden, um dadurch die Gewaltbereitschaft zu vermindern. Hood Training hilft Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten, sich durch Sport zu finden, Respekt zu lernen und sich einer Integration in die Gesellschaft zu stellen. Der Sport dient dazu, die Teilnehmenden auf der Beziehungsebene zu erreichen. Das Projekt versteht sich als integrativ, weil sich beim Training Menschen begegnen, die unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten haben, mit Aggressionen und Frust umzugehen und alle miteinander deutsch sprechen.

Das kostenfreie Trainingsangebot wird von zahlreichen Kindern und Jugendlichen aus den Stadtteilen Bremen-Ost, Walle, Gröpelingen, Bremen-Nord, Hemelingen, Neue Vahr, Blockdiek, Arbergen, Oslebshausen und der Neustadt wahrgenommen. Es kommen außerdem regelmäßig Flüchtlinge und Menschen mit einem Handicap zum Training.

Das Hood Training verfolgt das Ziel die Kinder und Jugendlichen zu einem gesunden und auch umweltbewussten Lebensstil zu erziehen – Dazu gehört auch, neben dem Training, den Bereich um die Trainingsstätten gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen aufzuräumen.

Alle Infos unter www.hoodtraining.de.

Müsli Club und Back AG

Die Grundschule am Ellenerbrokweg bietet seit 6 Jahren den Müsli Club an, in dem die Kinder zwischen 7 und 8 Uhr frühstücken können. Die Idee entstand aus dem Umstand, dass viele Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen. Doch ein gutes Frühstück ist wichtig für die Kinder damit sie gestärkt den Schultag bewältigen können. Ehrenamtliche Mitarbeiter bereiten jeden Morgen ein Müsli Buffet vor auf dem gesunde Bioprodukte, Kaba, Obst,  lactosefreie Milch und auf Wunsch auch Honig zu finden sind. Jeden Morgen finden sich bis zu 40 Kinder im Müsli Club ein, um gemeinsam zu frühstücken.

Zusätzlich zu dem Müsli Club bietet die Grundschule seit 2 Jahren die Back AG an, in der die Kinder gemeinsam backen lernen mit allem was dazu gehört. Abwiegen und berechnen der Zutaten, die korrekte Vorratshaltung und vieles mehr.

Beide Projekte sind mit dem Ziel entstanden die Kinder schon im jungen Alter an gesunde Ernährung heranzuführen und ihnen zu zeigen wie man sorgsam mit den Lebensmitteln umgeht. Außerdem stärkt das gemeinsame Frühstück die Gemeinschaft.

Treffpunkt Natur & Umwelt e. V.

2013 startete der gemeinnützige Verein „Treffpunkt Natur & Umwelt e. V.“ die Wiederherstellung von einer natürlichen Struktur des Embser Mühlengrabens/Deichschlootes im Ortsteil Bremen-Tenever.

In der Vergangenheit wurden in 3 großen Abschnitten, auf etwa 1,2 km Länge des Gewässers verschiedene Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt und damit einhergehend außerschulischer Unterricht im Bereich des Naturschutzes geleistet. Neben der Renaturierung/Revitalisierung/Aktivierung von Gewässern und deren Randbereiche/Übergangsbereiche steht die engagierte Beteiligung der Bevölkerung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen im besonderen Fokus der Arbeit. 2014 haben fast 2.000 Menschen die Maßnahmen des Vereins tatkräftig begleitet und unterstützt. Studierende der Hochschule Bremen haben in 2014 ihre Bachelorarbeit in dem Renaturierungsgebiet durchgeführt und weitere wissenschaftlich unterstützte Ideen sind bereits angedacht.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Naturschutz als Aufgabe aller, gerne von der Bevölkerung angenommen wird. Menschen zu motivieren, aktiv an der Umsetzung des Naturschutzprojektes Teil zu haben, hat sich sehr bewährt.

Weitere Informationen finden Sie unter  www.tnu-bremen.de

ULE Umwelt-Lernwerkstatt

Die ULE Umwelt-Lernwerkstatt und der Kinderbauernhof Tenever sind ein Projekt der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gemeinnützige GmbH. Innerhalb dieses Projektes wurde in den Herbstferien 2014 ein Ferienprojekt für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren angeboten.

An 4 Ferientagen wurde für alle Kinder aus dem Stadtteil ein buntes Programm auf dem Kinderbauernhof Tenever und in der ULE Umwelt-Lernwerkstatt angeboten. An den 4 Tagen hatten die Kinder von 10 bis 16 Uhr unter Betreuung die Möglichkeit die Natur zu erforschen, den Wald kennen zu lernen, mit Naturmaterialien verschiedenste Dinge zu basteln und Hütten im Wald oder auf Wiesen zu bauen. Je nach Lust und Laune wurde mit Lebensmitteln aus dem Garten des Bauernhofs gekocht, welche zuvor von den Kindern selbst geerntet wurden.

Das Projekt arbeitet mit dem Ziel den Kindern die Natur spielerisch näher zu bringen und mit den natürlichen Ressourcen zu arbeiten.

 

Schwachhausen

Café Dienstag

In der St. Ansgarii-Gemeinde im Stadtteil Schwachhausen wurde im Februar 2012 das Projekt „Café Dienstag“ ins Leben gerufen. Der Ausgangspunkt war ein Kaffeeausschank im Winter, im Zuge der Ausgabe des Bremer Talers in der Gemeinde. Dieser Taler wird an Menschen in Not vergeben, die dafür im Bremer Treff, einer kirchlichen Begegnungsstätte in der Innenstadt, eine warme Mahlzeit erhalten.

Aus dem Kaffeeausschank wurde ein Frühstückstreff, der nun an jedem Dienstagvormittag im Gemeindesaal stattfindet. Ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern bereitet ein Frühstücksbüfett vor und sorgt dafür, dass sich jeder Gast willkommen fühlt. 80 bis 100 Gäste kommen derzeit in den wöchentlichen Treffpunkt – Menschen, die ausgegrenzt sind, weil sie arm, krank, arbeitslos, einsam, wohnungslos sind oder aus anderen Gründen nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Die Sorge für das leibliche und seelische Wohl ist gleichermaßen das Anliegen des „Café Dienstag“. Ein Frühstück, kostenlos oder gegen eine Spende, in freundlicher und wertschätzender Atmosphäre,  professionelle Sozialberatung, Gesprächsangebote von der Pastorin, von Ehrenamtlichen der Gemeinde oder vom Kontaktpolizisten, Teilhabe am Gemeindeleben und Begegnung zwischen Menschen, die sich sonst nicht treffen würden, sollen einen Beitrag leisten, um die vielfältige Not zu lindern.

Das offene Café dient als Ort für Begegnung auf Augenhöhe zwischen Menschen unterschiedlicher Lebenslagen und Herkunft und trägt dazu bei, Hemmschwellen und Berührungsängste abzubauen.

Weitere Informationen unter www.ansgarii.de.

 

Kindergarten Schneeweißchen & Rosenrot e.V.

Im Kindergarten Schneeweißchen & Rosenrot e.V. wird viel Wert auf den achtsamen und wertschätzenden Umgang mit der Natur und allen Lebewesen gelegt und ist ein großer Bestandteil des Konzeptes. Den Kindern werden vielfältige Zugänge zur Natur ermöglicht, z.B. beim Gemüseanbau vor Ort oder bei der Erforschung und Beobachtung der natur im Bürgerpark.


 

Seehausen

Jugendfeuerwehr Bremen-Seehausen

Anfang des Jahres 2014 gründete die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Seehausen die Jugendfeuerwehr Bremen-Seehausen. In dieser kurzen Zeit konnten bereits 20 Kinder und Jugendliche für die Jugendfeuerwehr begeistert werden und es gibt bereits eine Warteliste. Die Jugendfeuerwehren spielen eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Nachwuchsförderung für freiwillige Feuerwehren und im sozialen Bereich, da insbesondere bei Stadtteilen in Randlagen sich die Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche schwierig gestaltet und die Jugendarbeit nur im begrenzten Maße angeboten werden kann.

Großer Bestandteil der Jugendfeuerwehr sind unter anderem die Übungen zur Brandbekämpfung, gemeinsame Ausflüge und die Teilnahme an Zeltlagern. Um an diesen Zeltlagern teilnehmen zu können fehlen der noch jungen Jugendfeuerwehr Bremen-Seehausen wichtige Utensilien, wie ein Unterkunftszelt und Feldbetten. Nehlsen unterstützt mit der Stadtteilinitiative „Da nich´ für!“ dieses Vorhaben.

Weitere Informationen: www.ff-seehausen.de

 

Vahr

Bürgerzentrum Neue Vahr e. V.

Das Bürgerzentrum in der Neuen Vahr ist ein Ort für Begeg­nung und Ver­an­stal­tun­gen, für Bür­ger­en­ga­ge­ment sowie Bildungs- und Freizeitaktivitäten. Es werden verschiedenste Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten.

Die Projekte sind dabei sehr vielseitig. So konnten zum Beispiel Kinder den Innenhof mit verschiedensten Blumen, Büschen oder Gemüsearten bepflanzen und gewannen so ein neues Verständnis für den Wert der Nahrung und unsere Abhängigkeit von einer gesunden Umwelt.

2015 wurde außerdem ein 6-monatiger Selbsterkenntnis-Workshop für Frauen zwischen 17 und 24 Jahren aus den unterschiedlichsten Ländern und verschiedensten Konfessionen veranstaltet. Das Ziel des Workshops war die Entwicklung der Teilnehmerinnen zu einem besseren Selbstbewusstsein, einer stärkeren Eigenverantwortung und die gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten der Frauen zu stärken.

Weitere Informationen zu den Projekten und dem Bürgerzentrum Neue Vahr e. V. finden Sie unter www.bzvahr.de.

Ev. Kirchengemeinde in der neuen Vahr

Das gemeinnütziges Projekt " gelbe Kirche" der Ev. Kirchengemeinde in der Neuen Vahr hat sich zur Aufgabe gemacht das Außengelände des Gemeindezentrums Dreifaltigkeit umzugestalten, damit die Kita und die Kinder und Jugendlichen aus dem Stadtteil einen Platz zum Spielen haben. Es geht um eine große Außenspielfläche, die vielfältig und von Menschen in verschiedenem Alter genutzt werden kann.

Das Herzstück des Außengeländes, nämlich das Klettergerüst ist Baufällig. Deswegen werden Spende, als auch Förderungen gesammelt, um ein neues aufregendes großes Spielgerät auf dem Platz aufzustellen, sodass die Kinderaugen im Stadtteil und von den Besucher*innen des Gemeindezentrums leuchten können.

Jugendtreff Rotes Haus /DRK KV Bremen e. V.

Zusammen mit der Jugendhilfe und Soziale Arbeit GmbH wurde das Projekt  „Vahradieschen“ ins Leben gerufen. Dieses Projekt befasst sich inhaltlich mit der gärtnerischen Nutzung und Gestaltung von Grünflächen. Hierbei ist auf dem Grundstück des Roten Hauses und des Spielhauses der Elterninitiative ein Gemüse- und Ziergarten entstanden. Für den sich die Kinder und Jugendlichen Sitzmöglichkeiten in Form von Palettenmöbeln wünschen. Nehlsen unterstützt mit dem Projekt  „Da nich` für“ das „Upcycling“ der Paletten und ermöglicht so die jugendgerechte Gestaltung und Erarbeitung dieser Möbel.

Unter www.drk-bremen.de/angebote/familie-und-jugend/fuer-jugendliche/jugendfoerderung-freizeitheime/jugendtreff-rotes-haus.html; finden sie die Öffnungszeiten, sowie weitere Informationen über das Rote Haus. 

Kreativwettbewerb Islamisch/Christliches Leben in der Neuen Vahr

Das Bürgerzentrum Neue Vahr e. V. veranstaltet in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Vahr einen Kreativwettbewerb mit dem Thema „Islamisches/Christliches Leben in der Neuen Vahr!“. Muslimische Jugendliche im Alter von 12-21 Jahren sind aufgerufen sich gestalterisch oder dokumentarisch mit dem Thema „Christliches Leben in der Neuen Vahr“ zu befassen. Die Konfirmandengruppe der evangelischen Kirchengemeinde Vahr wird sich dagegen kreativ mit dem Thema „Muslimisches Leben in der Neuen Vahr“ auseinandersetzen.

Die Jugendlichen sollen sich Gedanken zu Punkten machen wie Frieden, Zusammenleben, Lebensstil, Herkunft und Religion. Die Gedanken können in einem Foto, einer Zeichnung, einem Film oder einer anderen kreativen Idee zum Ausdruck gebracht werden. Ergänzend dazu soll ein Gedicht oder Text verfasst werden. Die Ergebnisse werden im Saal des Bürgerzentrum Neue Vahr präsentiert.

Ziel des Kreativwettbewerbes ist es die Integration zu fördern, Vorurteile abzubauen und die Jugendlichen für fremde Kulturen zu sensibilisieren und sie an diese heranzuführen.

Vahrer Löwen e. V.

Zu den „Vahrer Löwen“ gehören Menschen und Institutionen, die sich ehrenamtlich und aktiv für das nachbarschaftliche Zusammenleben in der Vahr engagieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der aufsuchenden Seniorenarbeit. Als Teil einer starken Gemeinschaft bringt sich jeder „Löwe“ auf seine Weise ein.

Ziel ist es Menschen im Stadtteil, die wenig oder keine gesellschaftliche Teilhabe erleben, mit ihren Fähigkeiten und Ressourcen für die Gemeinschaft zu gewinnen. Die „Vahrer Löwen“ gehen davon aus, dass jeder Mensch für ein harmonisches gesellschaftliches Zusammenleben wichtig ist. Durch sein Können, sein Wissen oder einfach seiner Sichtweise leistet jeder Löwe einen Beitrag.

Die „Vahrer Löwen“ möchten einsame Menschen in ihrer Häuslichkeit besuchen, ihnen Zeit schenken und über Angebote und Aktivitäten sowie auch über Hilfsmöglichkeiten in der Vahr informieren. Sie werden im Bedarfsfall Begleitung und Unterstützung organisieren. Die Entscheidung, ob und welche Angebote die besuchten Menschen annehmen und wahrnehmen oder in welcher Form Fähigkeiten eingebracht werden, basiert auf Freiwilligkeit und ohne jegliche Verpflichtung. Diese Besuche sind kostenfrei.

 

Vegesack

Eltern-Kinder-Gruppe St. Willehad e. V.

Die Eltern-Kinder-Gruppe St. Willehad e. V. ist eine private Eltern-Kinder-Gruppe, welche aktuell zwei Gruppen betreut: die Gänseblümchen mit 8 Kindern von 1-3 Jahren und die Sonnenblumen mit 14 Kindern von 3-6 Jahren.

Das Mitarbeiterteam besteht aus 5 pädagogischen Fachkräften, die von einer FSJ Kraft und einer Reinigungskraft unterstützt werden. Als selbstorganisierter, familiärer Elternverein arbeiten alle Eltern aktiv im Kindergartenalltag mit, z.B. durch Übernahme von Vorstandsämtern und Elterndiensten oder der Vorbereitung von Festen, Projekten und Ausflügen.

1972 wurde die Eltern-Kinder-Gruppe von Eltern gegründet, welche sich heute fest im Stadtteil Schönebeck etabliert hat. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken und stellt sich neben der Aufgabe der Einrichtung und Betreibung einer Eltern-Kinder-Gruppe den übergeordneten Zielen der Förderung von Bildung und Erziehung. Dabei sind soziale Verhaltensweisen, die Entwicklung von Individualität sowie Anregung zu selbstbewusstem und kreativem Handeln die wichtigsten Ziele der Arbeit.

Weitere Infos zu der Eltern-Kinder-Gruppe St. Willehad e. V. finden Sie unter www.kindergarten-willehad.de.

Heimatmuseum Schloss Schönebeck

Das ehrenamtlich geführte Heimatmuseum Schloss Schönebeck möchte Kindern und Jugendlichen den geschichtlichen Bezug ihrer Heimat Vegesack näher bringen. Durch Märchenvorlesungen mit freiem Eintritt sollen bereits junge, interessierte Museumsbesucher auf das Heimatmuseum aufmerksam gemacht werden.

Durch weitere Projekte, wie zum Beispiel „Museumskids im Quartier“, welches in Zusammenarbeit  mit der AWO läuft, können sich die interessierten Besucher mit Themen wie „Wohnkultur, Esskultur, Steingut und Porzellan“ auseinandersetzen. Mit diesen Ausstellungen und mit Exponaten aus der umfangreichen Sammlung soll der Kontext im Stadtteilbezug gefördert werden.

Mehr Informationen über das Heimatmuseum, Öffnungszeiten und Kontaktdaten finden Sie unter www.museum-schloss-schoenebeck.de.

RepairCafé Bremen-Nord

"Gegen das Wegwerfen" ist das Motto des im April erstmals in Bremen-Nord durchgeführten RepairCafés. Viele defekte Geräte landen zu schnell auf der Müllkippe, obwohl sie wahrscheinlich noch einfach zu reparieren wären. Daraus entstand die Idee eines RepairCafés. Jeder mit einem defekten Gerät, ob Fahrrad, Kaffeemaschine oder Rollator, ist eingeladen in das RepairCafé zu kommen. Dort stehen freiwillige Helfer bereit, jeder mit bestimmten Spezialfähigkeiten: Elektronik, Fahrrad, Nähen usw. Alle Engagierten bringen ihr Knowhow und die für die Umsetzung der Arbeiten notwendigen Werkzeuge mit ein.

Das Ziel des RepairCafé ist es Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und somit für eine kleine Bewusstseinsänderung in der Gesellschaft zu sorgen. Das RepairCafé bringt Menschen in Kontakt und schafft damit einen Beitrag zu einer guten Nachbarschaft.

Schule am Wasser

Die Lehrer der Schule Am Wasser möchten gerne den Schulgarten umgestalten. Es sollen neue Stauden sowie verschiedene Beerensträucher gepflanzt werden. Außerdem ist die Anschaffung mehrerer Werkzeuge, besonders für die Schulkinder nötig. Die Kinder sollen aktiv an der Pflege des Gartens beteiligt werden. Ein weiterer Wunsch wäre die Errichtung von Hochbeeten, um auch den Kindern im Rollstuhl die Mitarbeit zu ermöglichen.

Das soll durch die Unterstützung der Stadtteilinitiative „Da nich´ für!“ ermöglicht werden.

Schule Borchshöhe

Bereits 2014 hat die Grundschule Borchshöhe das Theaterprojekt „Stadt der Schatten“  ins Leben gerufen indem sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Verlassen und Finden einer Heimat beschäftigt haben.

Die Kinder agierten dabei zunächst als Autoren. Sie schrieben, unterstützt von Künstlern und Pädagogen, selber Theaterszenen, in die ihre Erfahrungen und Lebenseindrücke einflossen. Später wurden dann diese Texte zu einem Theaterstück zusammengefügt und von allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 bis 6 gemeinsam inszeniert.

Das Projekt „Stadt der Schatten“ will den Prozess eines gegenseitigen Verstehens anregen und unterstützen. Mit den Mitteln von Theater und Musik, sollen junge Menschen bei der Definition und dem (ER-)finden von Heimat begleitet werden. Die Kinder sollen dazu angeregt werden, ihre individuellen Begabungen zu entfalten und Empathie zu entwickeln. Dieses Projekt wendet sich direkt an Kinder mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die in unserer Gesellschaft aufwachsen. Es lädt sie ein, ihre Empfindungen und Ideen zum Thema “Identität” zu formulieren und diese als Konflikt zwischen Gut und Böse zu erleben. Verschiedene Techniken, wie dem beispielhafte Erzählen und Lesen sowie Zeichnen und Malen sollen sie an diesen Prozess heranführen. Im April 2015 war die Premiere des Theaterstücks, der bisher 3 Aufführungen in der Schule Borchshöhe folgten.

Weitere Informationen zur Grundschule Borchshöhe und dem Theaterprojekt können Sie hier nachlesen www.schule-borchshöhe.de.

Willkommensinitiative Vegesack

Die Willkommensinitiative Vegesack hat sich im Herbst 2013 gegründet und schaffen seitdem eine Atmosphäre des Willkommens für die Flüchtlinge und bieten ihnen Hilfestellung beim Einleben im Stadtteil Vegesack. Die Initiative trifft sich regelmäßig einmal im Monat und ist mittlerweile auf mehr als 70 aktive Mitglieder angewachsen.

Die Willkommensinitiative Vegesack versteht sich als eine von unten gewachsene Initiative: Menschen kommen, fragen, schauen, was man tun kann, haben eigene Ideen und besondere Stärken, sammeln ein paar Andere um sich und fangen an. Gemeinsam wurden Aktivitäten wie ein Spaziergang mit Familien durch Vegesack mit Fremdenführer und anschließendem Kaffeetrinken, ein Fest mit gemeinsam vorbereitetem Essen und Musik, ein Sommerfest mit vielen Kindern und deren Familien, Hausaufgabenhilfen, Familienpatenschaften bei Umzug in eine eigene Wohnung und vieles mehr geplant und durchgeführt.

Die Initiative hat Toleranz gegenüber Flüchtlingen in Vegesack gelebt und schon jetzt die Einstellung in der Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen zum Positiven beeinflusst.

Die Bemühungen der engagierten Bürgerinnen und Bürger wurde bereits in 2014 mit dem Vegesacker Kulturpreis ausgezeichnet. Weiteres können Sie in der Pressemitteilung nachlesen http://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-Auszeichnung-fuer-engagierte-Buerger-_arid,1074289.html.

 

Walle

Blaumeier-Atelier

Das Blaumeier-Atelier ist ein inklusiv arbeitendes Kunstprojekt in Bremen, welches für seine originellen und charmanten Kunst- und Theaterprojekte bekannt ist. Hier arbeiten "normal-verrückte" und "verrückt-normale" Menschen in den Bereichen Schauspiel, Malerei, Musik, Maskenbau- und Spiel gleichberechtigt in ihrer Freizeit zusammen und gehen mit ihren Ausstellungen, Performances und Inszenierungen regelmäßig an die Öffentlichkeit. Die MalerInnen von Blaumeier starten mit einem neuen Projekt zum Thema "Spiel" und werden dazu eine Malreise unternehmen. Auf diese Weise kann jede/r seinen künstlerischen Zugang zu dem Thema suchen und von seinen MalerkollegInnen beraten lassen. Nach der Malreise können die begonnenen Arbeiten und Schwerpunkte fortgeführt und zur Ausstellung gebracht werden. Durch die künstlerische Arbeit bei Blaumeier können die MalerInnen ihre persönlichen Fähigkeiten stärken und sich künstlerisch entwickeln.

Garten jEDEN

Die Bremer Werkgemeinschaft, im Jahr 1976 als gemeinnütziger Verein gegründet und seit 2012 als gemeinnützige GmbH tätig, berät, betreut und begleitet Menschen mit psychischen Erkrankungen. Als sozialpsychiatrischer Leistungsanbieter für ambulante Versorgungsformen tritt die Bremer Werkgemeinschaft GmbH dafür ein, dass betroffene Bremerinnen und Bremer ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen. Zu diesem Zweck entwickelte die Bremer Werkgemeinschaft ein flexibles Netz von individuellen Hilfen für Menschen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen in allen Lebensbereichen.

Das Beschäftigungsprojekt „Garten jEDEN“ ist ein Leistungsangebot für den Personenkreis erwachsener seelisch behinderter Menschen. Es wurde im Herbst 2013 initiiert und befindet sich derzeit noch im Aufbau. Das Projekt ist als ein bereichsübergreifendes und inklusiv angelegtes niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot mit bedürfnisangepasster Betreuung konzipiert. Auf drei Kleingartenparzellen in der Waller Feldmark, wird unter fachlicher Anleitung und Betreuung, derzeit durch eine Gärtnerin und pädagogischen Mitarbeitern, ganzjährig von Montag bis Freitag Gemüse- und Grünpflanzenanbau für den eigenen Bedarf betrieben. Bewirtschaftet werden im Milanweg 1.800 m² Gartenfläche. In Zusammenarbeit mit benachbarten Kleingärtnern erfolgt zudem eine allgemeine Garten- und Wegepflege im Parzellengebiet.

„Garten jEDEN“ hat zum Ziel Menschen mit einer psychischen Erkrankung und/oder Behinderung zu befähigen, in einem soweit wie möglich normalen sozialen Kontext bestmöglichen Gebrauch von ihren Fähigkeiten zu machen und unabhängiger von Unterstützungsmaßnahmen zu werden, soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen zu erhalten bzw. zu verbessern, zur selbständigen Tagestrukturierung und sinnvoller Freizeitbeschäftigung zu befähigen, die Entwicklung von Grundkompetenzen bezogen auf Arbeit und Beschäftigung zu fördern, eine soziale Inklusion zu erreichen und die Lebensqualität zu verbessern.

Internationaler Garten Walle e. V.

Das Projekt "offene Gartentore für Flüchtlinge" des Internationalen Garten Walle    e. V., bietet den Bewohnern von Übergangseinrichtungen oder Teilnehmern von Deutschkursen für Flüchtlinge, die Möglichkeit jeden Dienstagnachmittag den Garten in Walle zu besuchen, um sich dort zu entspannen, Kontakte zu knüpfen, den Garten zu bewirtschaften oder Tischtennis zu spielen.

Der Gemeinschaftsgarten wird dadurch zum Ort der Begegnung, des Kennenlernens der noch fremden, neuen Heimat. Der Internationale Garten Walle e. V. verfolgt ökologische Ziele durch die Nutzung der ehemaligen Brachfläche zum Anbau von Gemüse sowie soziale Ziele durch die Integration der Flüchtlinge und den Abbau von kulturellen Barrieren.

Oberschule an der Helgolander Straße

Vor über 90 Jahren erwarb der Elternverein der Versuchsschule Helgolander Straße für 10.000 RM ein Kötnerhaus (ein kleines, niederdeutsches Hallenhaus in Zweiständerbauweise) mit zwei Morgen Land in Ristedt bei Syke. Den Stadtkindern sollte ermöglicht werden sich auf dem Land zu erholen, Natur zu erleben und von ihr zu lernen.

Traditionell finden jedes Jahr in den Monaten Januar bis März samstags die Arbeitseinsätze statt, bei denen von Eltern und Lehrern renoviert, geputzt und auf dem Gelände gearbeitet wird, um das Schullandheim für die kommende Saison flott zu machen.

Ein Wunsch der Kinder und Lehrer war die Anschaffung eines neuen Herdes, der nun erfüllt werden konnte.

Umweltpädagogik Projekt - Faszinierende Fledermäuse

Der Schulförderverein der Schule am Pulverberg pachtet für das Waller Umweltpädagogik Projekt (WUPP) seit 6 Jahren ein ehemaliges Kleingartengebiet am Hagenweg und gestaltete es zu einem Naturerlebnisgelände um. Kinder können Natur in der Stadt erleben, Tiere und Pflanzen erforschen, mit Wasser und Erde matschen und auf das Baumhaus klettern. In dem Projekt „Faszinierende Fledermäuse - Wildlebende Tiere in der Stadt entdecken“ möchten sie Kindern die verschiedenen Fledermausarten vorstellen und ökologische Zusammenhänge vermitteln. Spielerisch lernen sie, wie sich die Fledermäuse mit ihren Ultraschallrufen im Lebensraum zurecht finden und genügend Nahrung fangen können.

 

Woltmershausen

Glashaus-Pusdorf Woltmershausen in Bremen e.V.

Sieben Stunden in der Woche malen und basteln die Mitglieder des Glashaus-Pusdorf Woltmershausen mit Kindern aus den Schulen Rechtenflether Straße und dem Roten Sand. Mit den Stadtteilkindern nehmen sie an Malaktionen wie Firmenevents, Bürgerpark und anderen Ausschreibungen teil.

Die Mitglieder malen gemeinsam mit Flüchtlingskindern in dem Atelier des Glashaus-Pusdorf, gehen mit den Kindern aus dem Stadtteil in Museen und besuchen weitere, interessante Ausstellungen. Darüberhinaus ist im Herbst das bauen von Flugdrachen sowie im Winter ein Weihnachtsfest im Altenheim Casa Reha geplant.

Lego-Werkstatt (Schule an der Rechtenflether Straße)

Große Erfinder fangen klein an. Durch den Ausbau der LEGO-Werkstatt als Teilbereich der Geo(metrie)werkstatt der Grundschule an der Rechtenflether, finden die Kinder Material mit dem sie spielerisch, räumliches Vorstellungsvermögen, mathematische Übersicht, sowie geometrische Grunderfahrungen machen. Die Materialien stehen den Kindern während des Unterrichts, in der Betreuung, in der Regenpause oder als Nachmittagsangebot in der im Aufbau befindlichen offenen Ganztagsschule zur Verfügung. Die Geowerkstatt besteht aus drei Angebotsfeldern: - Bau was! (Kappla-Steine, LEGO-Werkstatt, Schattenbauspiel, Spiele mit dem Somawürfel ) - Spiegelwerkstatt ( Spiegel-Spiel, Umspannwerk) - Muster und Paketierungen Die Spiele ermöglichen ein Spielen auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Niveaustufen, sie eignen sich also für Kinder mit ganz unterschiedlichen Lern- und Sprachvoraussetzungen. Über das gemeinsame Spiel kommen die Kinder, insbesondere mit den Flüchtlingskindern aus dem Deutsch-Vorkurs, ins Gespräch, das gegenseitige Kennenlernen und die Kommunikationsfähigkeit wird gefördert. Dabei sammeln die Kinder spielerisch haptische und geometrische Grunderfahrungen.

Kontakt

Marcia Kantoks
Da nich' für!
Tel.: +49 421 84482-2213
Fax: +49 421 84482-2249
DaNichFuer@nehlsen.com


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