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Fortschritt mit Tradition

Nehlsen ist ein Familienunternehmen in der dritten Generation. Von der Gründerzeit bis heute musste das Unternehmen sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Bis heute begegnen wir Geschäftspartnern mit Innovationen, unternehmerischem Mut und einer engagierten grün-weißen Nehlsen-Mannschaft.

Die Gründung 1923

Am 10. Dezember 1923 gründet Karl Nehlsen sein Fuhrgeschäft. Mit Pferd und Wagen transportiert Karl Nehlsen Sand, Kies, Steine sowie Möbel und andere Waren in Grohn (Bremen).

Die 20er Jahre

Die Entsorgungssituation ist sowohl in Vegesack als auch im Bremer Umland schlecht, sodass die Entsorgungsdienstleistungen für die Stadt Vegesack  ausgeschrieben werden. Karl Nehlsen übernimmt zum 1. Dezember 1928 die Entsorgungsdienstleistung der Stadt. Aus dem Fuhrbetrieb ist nun das Entsorgungsunternehmen Karl Nehlsen entstanden.

Die 30er Jahre

Karl Nehlsen übernimmt die Abfuhr von Abfällen für Privathaushalte, Geschäftshäuser und öffentliche Gebäude. Die Dienstleistungspalette reichte schon damals von der Entsorgung fester und flüssiger Abfälle bis hin zur Glatteisbeseitigung und Schneeräumung. Mit der Gebietsreform 1939 vergrößert sich das zu entsorgende Gebiet für Karl Nehlsen.

Kriegszeiten

Kurz vor dem Krieg werden die Pferdegespanne durch Kraftwagen abgelöst. Sowohl während als auch nach der Kriegszeit entstehen Probleme durch eine Knappheit an Benzin und fehlende Ersatzteile.

 

Die Nachkriegszeiten

Ein neuer Vertrag verpflichtet das Unternehmen, die Müllabfuhr mit neuen Spezialfahrzeugen durchzuführen, die Karl Nehlsen trotz schwieriger Umstände besorgen kann. Im Jahr 1949 tritt der älteste Sohn, Dieter Nehlsen, in das Unternehmen ein. Er erhält schnell Prokura und begründet ein neues Standbein im Güterfernverkehr.
Am 1. April 1953 wird Dieter Nehlsen als persönlich haftender Gesellschafter im Handelsregister eingetragen und übernimmt die Firmenleitung.

Die 70er Jahre

Im Jahr des 50. Firmenjubiläums präsentiert sich Nehlsen mit dem neuesten Stand der Technik. Der Fuhrpark und die Mitarbeiterzahl haben sich vervielfacht. Die Firma Nehlsen erhält Aufträge zur Müllentsorgung von den umliegenden niedersächsischen Gemeinden. Es werden Niederlassungen in Brake, Loxstedt und Osterholz-Scharmbeck gegründet und in Bremen/Grambke entsteht ein Werkstattdienst. Die neu geschaffene Nehlsen-Städtereinigung KG übernimmt die Gewerbe- und Industrieentsorgung sowie die Kanalreinigung.

Die Recyclingwirtschaft

Schon in den Siebzigern hält das Schlagwort Abfallvermeidung Einzug und Recycling wird zum maßgeblichen Thema für die Abfallbranche.
Nehlsen stellt sich dieser Herausforderung und sammelt mit neuen grün-weißen Transportern Glas und Papier, um die Abfälle einer Wiederverwertung zuzuführen. Mit dem Bau von Sortier- und Kompostieranlagen führt Nehlsen den Gedanken des Recyclings fort. Dem Schutz der Meere dient die systematische Schiffsmüllentsorgung, die Nehlsen in den Bremer Häfen einführt. Im Jahr 1988 erfolgt der Umzug in das neue Verwaltungsgebäude, da mit der Expansion nicht mehr ausreichend Büroräume zur Verfügung stehen.

 

Die Jahre der Einheit

Nehlsen investierte Anfang der Neunziger Jahre in den neuen Bundesländern so viel wie nie zuvor. Es entstehen neue Niederlassungen zwischen Rügen und dem Erzgebirge. International engagiert sich Nehlsen seit 1988 in Angola. Aktivitäten in den osteuropäischen Ländern und in Asien kommen hinzu. Zudem wird Nehlsen Partner des Dualen Systems Deutschland und 1995 gründet Nehlsen mit fünf weiteren mittelständischen Unternehmen die ZENTEK. Im Jahr 1995 beendet der Tod viel zu früh die außergewöhnliche Schaffenskraft von Dieter Nehlsen. Ilse Nehlsen und ihr Neffe Peter Hoffmeyer übernehmen als Gesellschafter die Geschäftsführung in der Holding und bündeln die Aktivitäten zahlreicher Tochtergesellschaften. Das neue Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz tritt 1996 in Kraft und verdreifacht  die zu entsorgende Abfallmenge durch die Erweiterung des Abfallbegriffs.

Das neue Jahrtausend

Mit dem 01.07.2001 wird die Holding Nehlsen in die Nehlsen AG umgewandelt. Ilse Nehlsen übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat und Peter Hoffmeyer wird Vorstandsvorsitzender. Damit ist der zweite Generationswechsel vollzogen.
Der Umwandlung in die AG schließt sich eine Unternehmensreform an, bei der eine Vielzahl eigenständiger Gesellschaften zu Führungsgesellschaften und Servicecentern vereint werden. Zu Nehlsen gehört nun auch die Unternehmensgruppe elko. Die Technische Anleitung Siedlungsabfall (TASi) sowie die Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) verbieten ab Mitte 2005 die Deponierung von unbehandeltem Abfall, weshalb Nehlsen für Kommunen und Landkreise das 3-Säulen-Konzept entwickelte.
Im Mai 2005 beginnt Nehlsen mit der Planung für die Errichtung des Heizkraftwerks Stavenhagen. Mit diesem neuen Energiekonzept wird die Pfanni GmbH & Co. OHG direkt mit Prozessdampf und Strom versorgt.
Die Gesellschaft für Materialkreislauf und Abfallwirtschaft (GMA) wird 2008 in die Nehlsen-Gruppe als Niederlassung Nord-West integriert.

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Claudia Bunkenborg

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