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"Da nich´ für!" - Die Gewinner 2015

In 2015 ging die Nehlsen-Stadtteilinitiative "Da nich´ für!" in die zweite Runde. Über 80 Organisationen, Vereine und Initiativen haben sich mit den verschiedensten Projekten beworben. Gemeinsam mit den amtierenden Ortsamtsleitern wurden über 50 Projekte ausgewählt, welche jeweils eine Förderung von bis zu 900 Euro erhalten.

Die Gewinner leisten mit ihren Projekten einen großen Beitrag den Stadtteil für seine Bewohner schöner und lebenswerter zu gestalten, ob mit einem Threaterprojekt an der Schule Borchshöhe in Vegesack oder einem Café für Flüchtlingsfrauen in Bremen-Mitte.

Hier stellen sich die Gewinner vor:

 

Bremen-Mitte / Östliche Vorstadt

Fahrräder für Flüchtlinge

Das frisch gestartete Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge“ macht alte, gebrauchte Fahrräder wieder fahrtüchtig, um die Mobilität der Flüchtlinge zu optimieren. Da der Bedarf stark anwächst, treffen sich regelmäßig Ehrenamtliche gemeinsam mit Flüchtlingen und reparieren die gespendeten Fahrräder. Neben der Reparatur von Fahrrädern erlernen die Flüchtlinge Deutschkenntnisse und die deutschen Verkehrsregeln. Das Projekt wächst weiterhin, sodass ein zusätzlicher Standort geplant ist und durch die Unterstützung der Stadtteilinitiative "Da nich´ für!" weiter wachsen kann.  

Mehr zu dem Projekt, den Fortschritt und wo sie ihr altes Fahrrad spenden können finden sie auf der Website www.fahrraeder-fuer-fluechtlinge.de.

FemCafé

Ein Ort mit entspannter Atmosphäre, soll das FemCafé für die Flüchtlingsfrauen schaffen. Dort können sich die Frauen über die Sprachgrenzen hinweg  kennenlernen, austauschen und unterstützen. Aus den Treffen heraus entwickelte sich ein Deutschkurs, der nun auch regelmäßig stattfindet.

Das FemCafé versucht die Integration der Flüchtlingsfrauen zu unterstützen und die Isolation durch die Unterkünfte zu beheben. Damit sich alle verstehen gibt es Dolmetscher und eine Kinderbetreuung. Die Getränke werden von einer Vorbereitungsgruppe bereitgestellt und leckere Speisen werden von jedem selbst mitgebracht und das alles kostenlos. 

Jede Frau, die neu in Bremen ist oder bereits länger in Bremen ansässig  ist, begrüßt das FemCafé (www.femcafe-bremen.org) herzlichst.

Help a Refugee e. V.

Eines der vielen Projekte des Help a Refugee e.V. ist  der „Ladies Circle“. Dieser bietet Flüchtlingsfrauen und deren Kindern einen geschützten Raum und abwechslungsreiche Aktivitäten wie Kochen, Picknick und das Basteln von Schmuck. In einer lockeren Atmosphäre unter Frauen können sie sich über bisherige Erfahrungen über das Leben in Bremen austauschen und die bremische Willkommenskultur kennenlernen. Der „Ladies Circle“ unterstützt  durch diese Aktivitäten einen interkulturellen Austausch und die Möglichkeit neue Leute kennenzulernen, mit denen man eventuell nicht gerechnet hätte. Das tolle: jede nimmt von diesem Treffen etwas mit, seien es leckere Rezepte, neue Freundschaften oder ein neues Henna-Tattoo - für jeden ist etwas dabei.

Die genauen Treffpunkte samt Uhrzeit finden sie auf der Homepage www.help-refugee.com/ladies-circle.html.

KIJUKO- Das Bremer Kinderfilmfest im CITY 46/ Kommunalkino Bremen e. V.

Das Kino „CITY 46“ veranstaltet zum zweiten Mal das Kinderfilmfest  „KIJUKO“, bei dem neue, preisgekrönte, deutsche als auch internationale Filme für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren, Familien und Schulklassen gezeigt werden. Die jungen, filminteressierten Gäste können dort an Spiel- und Bastelaktionen teilnehmen und selbst mitwirken. Sei es in der Filmpreisjury oder bei einem Interview mit einem Gast aus der Filmwelt - die Kinder stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.

Außerhalb dieses Festivals gibt es Sondervorstellungen für Schulklassen, um ihnen das Kino als außerschulischen Lernort anzubieten. Durch die Unterstützung wird zu der Stärkung der audiovisuellen Medienkompetenz beigetragen und die Erschwinglichkeit der Eintrittskarten erhalten.

Die Gewinner der Filmpreise und weitere spannende Berichte können sie auf der Website www.kijuko.city46.de nachlesen. 

Robotik an der Oberschule Schaumburger Straße

Die Oberschule an der Schaumburger Straße führt bereits seit 5 Jahren ein Projekt namens "Robotik" als integriertes Unterrichtsfach durch, welches anfangs als Arbeitsgemeinschaft startete. Schüler und Schülerinnen der Oberschule bauen Roboter verschiedenster Formen und programmieren diese anschließend mit der dazugehörigen Software. In den letzten Jahren konnten die Schüler der Oberschule Schaumburger Straße bei Roboterwettbewerben schon viele Erfolge verzeichnen und treten regelmäßig mit Shows in Schulen auf.

Das Projekt bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit sich mit Technik und Informatik auseinanderzusetzen. Das Entdecken, Forschen und Experimentieren steht dabei an oberster Stelle.

 

Burglesum

DLRG Bezirk Bremen-Nord e. V.

Die Mitglieder des DLRG Bezirks Bremen-Nord engagieren sich ehrenamtlich, um die Anzahl der Ertrinkungstoten zu senken und so den von Wasserflächen geprägten Stadtteil ein wenig sicherer zu machen. Zum einen geschieht dies durch intensive Prävention, insbesondere durch die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung. Mit ehrenamtlich arbeitenden Ausbildern können so die Kosten für die Teilnehmer gering gehalten werden, was vor allem auch für Kinder aus finanzschwachen Familien eine gute Schwimmausbildung erst möglich macht. Zum anderen greifen unsere Einsatzdienste ein, wenn im Bremer Norden Personen auf, im und unter Wasser in Not geraten. Klassische Einsatzmuster sind hier Sanitätseinsätze am Badestrand und die Rettung von in Not geratener Schwimmer.

Außerdem beteiligt sich der DLRG an der Aktion "Bremen räumt auf", in dessen Rahmen Taucher des DLRG den Strand und Wasser von Scherben befreien und somit die Anzahl der Schnittverletzungen senken konnten. Mit dem DLRG-Taucheinsatzzug Bremen-Nord wird die Feuerwehr Bremen bei Taucheinsätzen unterstützt, da diese nicht immer einsatzbereit sein können. Der Zug ist in den stadtbremischen Rettungsdienst eingebunden und als einzige Einheit ihrer Art im Bremer Norden vorhanden.

Wenn sie neugierig geworden sind und mehr über den DLRG Bezirk Bremen-Nord wissen möchten, informieren Sie sich unter  www.bremen-nord.dlrg.de.

Miteinander unter einem Dach e. V.

Das integrative Jugendcafé, kurz I-Café, ist ein Projekt des Vereins "Miteinander unter einem Dach e. V.", der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Behinderung in die Gemeinschaft zu integrieren. Mit dem I-Café wurde 1998 ein Ort geschaffen, an dem sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderung sich vorurteilsfrei begegnen und Zeit miteinander verbringen können. An festen Tagen in der Woche ist das Café für alle geöffnet. Zusätzlich zu den regulären Öffnungstagen werden Ausflüge, Aktionen und Projekte  angeboten, die gemeinsam geplant und erlebt werden. So wird viel gekocht, gebacken, gebastelt, Ausflüge unternommen und Fotoprojekte durchgeführt.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Aktionen des I-Café finden sie unter www.miteinander.lesum.de.

 

Findorff

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.

In Bremen-Findorff hat das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. mit vielen engagierten ehrenamtlichen Menschen aus einer verrotteten Gärtnerei ein bundesweit einmaliges naturnahes Fluggehege für die von Menschen geschädigten Papageien als Anschauungsprojekt geschaffen.

Offizielle Führungen für Interessengruppen, Schulklassen und Kinder soll die Aufklärung und den Tierschutz am Beispiel der gehaltenen Papageien verdeutlichen. Das Papageienschutz-Centrum Bremen e.V. ist bundesweit ehrenamtlich mit Beratungen aktiv und verkörpert ein idealistisches Projekt für Mensch und Tier.

Alle Informationen zum Papageienschutz und dem Verein finden Sie unter www.papageienschutz.de

 

Gröpelingen

Bremer Umweltberatung

Bewohner des Ortsteil Oslebshausen und die Bremer Umweltberatung haben gemeinsam ein Projekt zur Aufklärung zum Mülltrennsystem, -vermeidung und -entsorgung ins Leben gerufen.

Gemeinsam mit insgesamt 40 Bewohnerinnen und Bewohnern aus Wohlers Eichen, einem Wohngebiet in Oslebshausen, wurden 19 Videoclips gedreht mit verschiedenen Themen rund um den Müll und in mehreren Sprachen. Hauptakteur ist eine Figur namens „Trashy“, die durch die Wohnblocks geht und auf die Müllproblematiken aufmerksam macht. Neben den Videos hat sich eine Gruppe formiert, die „Trashie-Gruppe“, welche regelmäßig den Müll im Quartier beseitigt. 

Wenn sie die „Trashies“ genauer kennenlernen möchten, finden Sie hier alle Informationen und Kontaktdaten unter www.wohlers-eichen.jimdo.com/hier-ein-kleiner-tipp-in-form-von-einem-clip.

Evangelische Gemeinde Gröpelingen und Oslebshausen

Muslimische Mitglieder der Moschee in Gröpelingen und christliche Mitglieder der evangelischen Gemeinde Gröpelingen haben beschlossen gegen Fremdenfeindlichkeit vorzugehen und unterstützen daher die Flüchtlinge im nahe gelegenen Übergangswohnheim beim ankommen in der neuen Heimat.

Bei gemeinsamen Ausflügen und Festen sollen sich alle kennenlernen, Gespräche führen und sich gegenseitig austauschen. Diese gemeinsamen Aktivitäten sollen die Menschen unterschiedlicher Religionen und Herukunftsländer verbinden und eine gute Nachbarschaft schaffen.


Aktuell ist ein Ausflug mit einem Schiff nach Bremerhaven geplant.

 

Hemelingen

JurtenGarten Arbergen

Der „JurtenGarten“ ist ein gemeinsames Bauprojekt der KulturGärten und dem Jurtenwesen, bei dem im Gemeinschaftsgarten am Übergangswohnheim Arbergen zusammen mit Flüchtlingen und Nachbarn eine Jurte gebaut wurde.

Der Gemeinschaftsgarten Arbergen ist Teil des Projektes „KulturGärten“ der ÖkoStadt Bremen e. V.. In diesem Garten sollen Flüchtlinge von den schönen Aspekten des Gärtnerns und den vielfältigen Angeboten eines Gemeinschaftsgartens profitieren. Die gemeinsame Arbeit im Garten soll den zwischenmenschlichen Austausch von Anwohnern und Nachbarschaft fördern, Freundschaften und ein besseres Verständnis der verschiedenen Kulturen entstehen und unterstützen.  

Durch das gemeinsame Bauprojekt sollen diese Bemühungen intensiviert und der nachbarschaftliche Austausch weiter gefördert werden. Vom 7. bis zum 20. September wurde eine offene Werkstatt für den gemeinsamen Bau einer Jurte im Gemeinschaftsgarten veranstaltet. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Jurte als Raum für die integrative Projektarbeit kostenlos zur Verfügung stehen. Aktive im Gemeinschaftsgarten können sie jederzeit als Treffpunkt nutzen. Die neu gebaute GartenJurte bietet zukünftig soziokulturellen Freiraum für den Stadtteil, immer in Verbindung mit den Menschen der Übergangswohnungen. Zum Abschluss der Bauwochen wurde sie im Rahmen eines öffentlichen Erntedankfestes eingeweiht.

Näheres zu dem Bau der Jurte und der gemeinsamen Arbeiten finden sie unter www.arbergen.jurtenwesen.de.

Schule Mahndorf

Die Grundschule Mahndorf  hat es sich zum Anliegen gemacht, alle Kinder auf ihrem Weg ins Leben ganzheitlich zu begleiten, sie als Persönlichkeiten zu sehen, die in allen Bereichen des Lebens Lernprozesse erleben. Gelingendes interkulturelles Miteinander ist dabei das wichtigste Ziel der Arbeit.

Die Grundschule Mahndorf hat es sich zur Aufgabe gemacht die Kinder gut auf die gesellschaftliche Zukunft vorzubereiten, in der Neugier aufeinander, Verständnis füreinander und Toleranz.

Dieses soll durch eine Projektwoche mit dem Thema „Vielfalt an unserer Schule“ und einem anschließendem Willkommensfest für alle Familien der Grundschüler gefestigt werden. In kleinen Projektgruppen werden sich die Kinder mit ihrer Familiengeschichte, ihren Familiensprachen, ihren individuellen Besonderheiten beschäftigen und lernen, dass an der Schule alle dazu gehören. In der Projektwoche werden außerdem Ausflüge in Moscheen und Museen unternommen, die ihnen einen Einblick in die jeweiligen Familienkulturen vermitteln sollen.

 

Neustadt

Ab geht die Lucie

Lucie, eigentlich der Lucie Flechtmann-Platz, diente in der Vergangenheit als ein Markt- und Veranstaltungsplatz, welcher nicht genutzt wurde. Daraufhin entstand die Initiative „ab geht die Lucie“ mit dem Ziel, den Platz, in Größe eines Fußballfeldes, nutzbar zu machen und einen grünen Ort für Begegnungen zu gestalten. Auf langfristige Zeit betrachtet, soll  „Lucie“ ein zentraler Garten für die Bremer Neustadt werden und somit auch Raum für Kultur und eine öffentliche Gesellschaft bieten. Neben Koch-, Tanz- und Kinderveranstaltungen bietet „Lucie“ einen tollen Ort für alle Altersgruppen. Das Projekt soll das Aufeinandertreffen verschiedenster Kulturen, Gesellschaftsschichten und Altersgruppen unterstützen.

Alles über "Lucie", aktuelle Veranstaltungen und Kontaktdaten finden Sie unter www.ab-geht-die-lucie.blogspot.de.

 

Osterholz

Treffpunkt Natur & Umwelt e. V.

2013 startete der gemeinnützige Verein „Treffpunkt Natur & Umwelt e. V.“ die Wiederherstellung von einer natürlichen Struktur des Embser Mühlengrabens/Deichschlootes im Ortsteil Bremen-Tenever.

In der Vergangenheit wurden in 3 großen Abschnitten, auf etwa 1,2 km Länge des Gewässers verschiedene Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt und damit einhergehend außerschulischer Unterricht im Bereich des Naturschutzes geleistet. Neben der Renaturierung/Revitalisierung/Aktivierung von Gewässern und deren Randbereiche/Übergangsbereiche steht die engagierte Beteiligung der Bevölkerung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen im besonderen Fokus der Arbeit. 2014 haben fast 2.000 Menschen die Maßnahmen des Vereins tatkräftig begleitet und unterstützt. Studierende der Hochschule Bremen haben in 2014 ihre Bachelorarbeit in dem Renaturierungsgebiet durchgeführt und weitere wissenschaftlich unterstützte Ideen sind bereits angedacht.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Naturschutz als Aufgabe aller, gerne von der Bevölkerung angenommen wird. Menschen zu motivieren, aktiv an der Umsetzung des Naturschutzprojektes Teil zu haben, hat sich sehr bewährt.

Weitere Informationen finden Sie unter  www.tnu-bremen.de

 

Vahr

Bürger Zentrum Neue Vahr e. V.

Das Bürger Zentrum der Neuen Vahr startete in 2015 einen 6-montaigen Selbsterkenntnis-Workshop für junge Frauen. Das Ziel des Workshops ist die Entwicklung zu einem besseren Selbstbewusstsein, einer stärkeren Eigenverantwortung und zu einer gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Hierbei erarbeiten die Frauen im Laufe des Workshops alles rund um die Kommunikation und das eigene Selbstwertgefühl, sowie die dazugehörigen Auswirkungen auf uns Menschen. Neben Ausflügen und Workshops lernen die Frauen auch in Vorträgen alles über ihre Wirkung auf andere Menschen. Teilnehmen konnten alle jungen Frauen im Alter von 17 bis 24 Jahren aus den unterschiedlichsten Ländern und verschiedenen Konfessionen.

Zum Abschluss des Projektes ist der Dreh eines Films in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen geplant.

 Zusätzlich ist ein Buch über das Projekt und seine Inhalte in Planung.

Weitere Informationen zu dem Projekt und dem Bürgerzentrum Neue Vahr e. V. finden Sie unter www.bzvahr.de.

Jugendtreff Rotes Haus /DRK KV Bremen e. V.

Zusammen mit der Jugendhilfe und Soziale Arbeit GmbH wurde das Projekt  „Vahradieschen“ ins Leben gerufen. Dieses Projekt befasst sich inhaltlich mit der gärtnerischen Nutzung und Gestaltung von Grünflächen. Hierbei ist auf dem Grundstück des Roten Hauses und des Spielhauses der Elterninitiative ein Gemüse- und Ziergarten entstanden. Für den sich die Kinder und Jugendlichen Sitzmöglichkeiten in Form von Palettenmöbeln wünschen. Nehlsen unterstützt mit dem Projekt  „Da nich` für“ das „Upcycling“ der Paletten und ermöglicht so die jugendgerechte Gestaltung und Erarbeitung dieser Möbel.

Unter www.drk-bremen.de/angebote/familie-und-jugend/fuer-jugendliche/jugendfoerderung-freizeitheime/jugendtreff-rotes-haus.html; finden sie die Öffnungszeiten, sowie weitere Informationen über das Rote Haus. 

 

Vegesack

Heimatmuseum Schloss Schönebeck

Das ehrenamtlich geführte Heimatmuseum Schloss Schönebeck möchte Kindern und Jugendlichen den geschichtlichen Bezug ihrer Heimat Vegesack näher bringen. Durch Märchenvorlesungen mit freiem Eintritt sollen bereits junge, interessierte Museumsbesucher auf das Heimatmuseum aufmerksam gemacht werden.

Durch weitere Projekte, wie zum Beispiel „Museumskids im Quartier“, welches in Zusammenarbeit  mit der AWO läuft, können sich die interessierten Besucher mit Themen wie „Wohnkultur, Esskultur, Steingut und Porzellan“ auseinandersetzen. Mit diesen Ausstellungen und mit Exponaten aus der umfangreichen Sammlung soll der Kontext im Stadtteilbezug gefördert werden.

Mehr Informationen über das Heimatmuseum, Öffnungszeiten und Kontaktdaten finden Sie unter www.museum-schloss-schoenebeck.de.

Schule Borchshöhe

Bereits 2014 hat die Grundschule Borchshöhe das Theaterprojekt „Stadt der Schatten“  ins Leben gerufen indem sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Verlassen und Finden einer Heimat beschäftigt haben.

Die Kinder agierten dabei zunächst als Autoren. Sie schrieben, unterstützt von Künstlern und Pädagogen, selber Theaterszenen, in die ihre Erfahrungen und Lebenseindrücke einflossen. Später wurden dann diese Texte zu einem Theaterstück zusammengefügt und von allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 bis 6 gemeinsam inszeniert.

Das Projekt „Stadt der Schatten“ will den Prozess eines gegenseitigen Verstehens anregen und unterstützen. Mit den Mitteln von Theater und Musik, sollen junge Menschen bei der Definition und dem (ER-)finden von Heimat begleitet werden. Die Kinder sollen dazu angeregt werden, ihre individuellen Begabungen zu entfalten und Empathie zu entwickeln. Dieses Projekt wendet sich direkt an Kinder mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die in unserer Gesellschaft aufwachsen. Es lädt sie ein, ihre Empfindungen und Ideen zum Thema “Identität” zu formulieren und diese als Konflikt zwischen Gut und Böse zu erleben. Verschiedene Techniken, wie dem beispielhafte Erzählen und Lesen sowie Zeichnen und Malen sollen sie an diesen Prozess heranführen. Im April 2015 war die Premiere des Theaterstücks, der bisher 3 Aufführungen in der Schule Borchshöhe folgten.

Weitere Informationen zur Grundschule Borchshöhe und dem Theaterprojekt können Sie hier nachlesen www.schule-borchshöhe.de.

Willkommensinitiative Vegesack

Die Willkommensinitiative Vegesack hat sich im Herbst 2013 gegründet und schaffen seitdem eine Atmosphäre des Willkommens für die Flüchtlinge und bieten ihnen Hilfestellung beim Einleben im Stadtteil Vegesack. Die Initiative trifft sich regelmäßig einmal im Monat und ist mittlerweile auf mehr als 70 aktive Mitglieder angewachsen.

Die Willkommensinitiative Vegesack versteht sich als eine von unten gewachsene Initiative: Menschen kommen, fragen, schauen, was man tun kann, haben eigene Ideen und besondere Stärken, sammeln ein paar Andere um sich und fangen an. Gemeinsam wurden Aktivitäten wie ein Spaziergang mit Familien durch Vegesack mit Fremdenführer und anschließendem Kaffeetrinken, ein Fest mit gemeinsam vorbereitetem Essen und Musik, ein Sommerfest mit vielen Kindern und deren Familien, Hausaufgabenhilfen, Familienpatenschaften bei Umzug in eine eigene Wohnung und vieles mehr geplant und durchgeführt.

Die Initiative hat Toleranz gegenüber Flüchtlingen in Vegesack gelebt und schon jetzt die Einstellung in der Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen zum Positiven beeinflusst.

Die Bemühungen der engagierten Bürgerinnen und Bürger wurde bereits in 2014 mit dem Vegesacker Kulturpreis ausgezeichnet. Weiteres können Sie in der Pressemitteilung nachlesen http://www.weser-kurier.de/region/die-norddeutsche_artikel,-Auszeichnung-fuer-engagierte-Buerger-_arid,1074289.html.

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