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"Da nich´ für!" - Die Gewinner 2014

In 2014 ging die Nehlsen-Stadtteilinitiative "Da nich´ für!" in die erste Runde. Über 48 Organisationen, Vereine und Initiativen haben sich mit den verschiedensten Projekten beworben. Gemeinsam mit den amtierenden Ortsamtsleitern wurden 40 Projekte ausgewählt, welche jeweils eine Förderung von bis zu 900 Euro erhielten.

Die Gewinner leisten mit ihren Projekten einen großen Beitrag den Stadtteil für seine Bewohner schöner und lebenswerter zu gestalten, ob mit einem offenen Garten für Flüchtlinge in Walle oder einem Sportprogramm für Jugendliche.

Hier stellen sich die Gewinner vor:

 

Blumenthal

Jugendfreizeitheim Farge

Das Jugendfreizeitheim in Farge bietet den Kindern und Jugendlichen im Bremer Stadtteil Farge einen Ort Musik zu machen, zu basteln, Hausaufgaben unter Betreuung zu bearbeiten, Freunde zu treffen oder Beratung bei Problemen aller Art. Das "Freizi" in Farge wird von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Kulturen besucht. Um diese verschiedenen Kulturen zusammenzuführen und kennenzulernen veranstaltet das Freizeitheim ein multikulturelles "Freizi-Konzert". An dem Konzert sind ca. 20 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 20 Jahren beteiligt. Eingeladen werden Freunde und Familie der teilnehmenden Jugendlichen.

Durch diese Veranstaltung erleben die Kinder ein Projekt, an dem sie selber mitgestalten können und welches ihnen nicht nur soziale Kompetenzen abverlangt, sondern ebenso Spaß und positive Erfahrungen. Musik verbindet die Menschen, egal welcher Kultur sie entstammen oder welche Sprache sie sprechen. Ein kleines Buffet im Anschluss an das Konzert bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Oberschule an der Lehmhorster Straße

Die Oberschule an der Lehmhorster Straße organisiert mit WIN-Mitteln unter Leitung der Projektleiterin für Ernährung, Barbara Folz, ein gesundes Frühstück, damit Kindern, die zu Hause nicht immer gut versorgt in die Schule geschickt werden können, der Start in den Ganztagsschultag besser gelingt. Von Montag bis Freitag ab 7.30 Uhr nehmen bis zu 20 Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgänge 5 bis 7 an der Aktion teil. Dabei geht es keineswegs nur um körperliche Fitness, sondern dem alten Klosterbrauch folgend, gibt es auch etwas für das geistige Wohl. Kurzgeschichten und Tagesnachrichten werden weitergegeben und die bewährten Tischsitten in der Gemeinschaft eingeübt.

Die kostenlosen Frühstücksangebote beinhalten zum Beispiel Vollkornbrot mit Kräuterquark, Müsli oder Porridge, Obst- und Gemüsesnacks oder Rührei mit Schnittlauch. An Getränken gibt es Früchtetees, Saftschorle, Mich oder Kakao. Wer teilnehmen möchte, trägt sich am Vortag in der Mittagfreizeit in die Liste im Stillarbeitsraum ein.

In der kleinen Frühstücks- und Teeküche, die zum Stillarbeitsraum gehört, der als Frühstücksraum genutzt wird, sollen nun mit der finanziellen Unterstützung von Nehlsen die Geräte erneuert werden.

Reit- und Fahrgemeinschaft e. V.

„Inklusion zu Pferde“ ist ein Projekt für Nordbremer Kinder, die trotz unterschiedlicher Defizite im kognitiven, motorischen, sozialen und auch finanziellen Bereich ein gemeinsames Interesse haben, nämlich den Umgang mit Ponys und Pferden. In Kooperation mit dem Förderzentrum für körperliche und motorische Entwicklung, der Paul-Goldschmidt-Schule in Lesum, sowie der Oberschule Lehmhorster Straße und der Tami-Oelfken-Grundschule in Blumenthal bieten wir seit 2006 Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd in wöchentlicher inklusiver AG-Form an.

Mit der Oberschule In den Sandwehen in Blumenthal werden seit über 20 Jahren Projekttage und Projektgruppen organisiert und durchgeführt. Ohne Leistungs- und Konkurrenzdruck sollen Sinneswahrnehmungen, Gleichgewicht und Vertrauen zum Tier erlebt und gestärkt werden. Das Erlebnis „Reiten“ beinhaltet in diesen Gruppen neben dem Sitzen auf dem Pferd und dem Fühlen des Pferdes in der Bewegung, vor allem auch das Aufbauen einer Beziehung zu den anderen Kindern und zu den Tieren bei der Pferdepflege und der gemeinsamen Verrichtung von Arbeiten im Stall. Spiel und Spaß kommen dabei nicht zu kurz, denn der Verein verfügt über mehrere lebensgroße Holzpferde, Gymnastikbälle, Kegel, Balancierstangen und Trampoline, an die die echten Pferde gewöhnt sind und die in Verbindung mit ihnen bei der Reittherapie gezielt eingesetzt werden können. Die Betreuung und fachliche Unterweisung der Kinder erfolgt über eigens für dieses Projekt geschultes Lehrpersonal.

Durch einen qualifizierten Umgang mit dem Pferd erhalten Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil Bremen-Nord vielfältige Entwicklungsanreize und Sinneseindrücke. Das Aufeinander angewiesen sein von Reiter und Pferd fördert die Fähigkeit zur Zusammenarbeit, den Abbau von aggressiven Handlungen und ein Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Durch die enge, vertrauensvolle Beziehung zu einem Lebewesen wird gerade auch die emotionale Komponente angesprochen. Durch die Beteiligung von Inklusionsklassen der Grund- und Oberschulen werden geistig-, körperlich- oder auch mehrfach behinderte Kinder gemeinsam mit verhaltensauffälligen und nicht behinderten Kindern ab sechs Jahren mit dem Partner Pferd auf eine ganzheitliche Weise vertraut gemacht – körperlich, emotional, geistig und sozial.

 

Bremen-Mitte / Östliche Vorstadt

Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club Landesverband Bremen e. V.

Der gemeinnützige Allgemeine Deutsche Fahrrad Club e. V. ist die bundesweite Interessenvertretung der Alltags- und Freizeitfahrradfahrer und arbeitet mit den Schwerpunkten Verkehrsplanung, Verkehrspolitik und Tourismus. Unter anderem betreut er Projekte, wie eine Klassenfahrt der 8e der Wilhelm-Kaisen-Schule aus Huckelriede per Fahrrad.

Der ADFC begleitete die Klasse vom 22.07.-25.07.2014. Vorbereitend wurden die Möglichkeiten der Mobilität des Fahrrads im Unterricht erarbeitet sowie die Fahrräder auf Sicherheit geprüft. Die 4-tägige Fahrt durch Bremen und das Bremer Umland bot sowohl die klassischen Outdoor-Aktivitäten (Radfahren, Kanufahren, Schwimmen, Lagerfeuer), als auch die Erfahrung für den eigenen Lebens- und Wohnraum. Die Strecke zeigte verkehrsarme Wege durch das Bremer Stadtgebiet, führte vorbei an der Müllverbrennungsanlage und der Mülldeponie, weiter ins Moor und an die Hamme. Unterwegs wurde durch die Lehrer und den ADFC-Tourenleiter auf die fahrradfreundliche Infrastruktur Bremens, auf die Auswirkungen als Konsument aber auch auf die kulturellen und geschichtlichen Besonderheiten hingewiesen.

Ohne die Unterstützung des ADFC ist eine solche Tour für die meisten Klassen nicht möglich. Den Lehrern fehlt das Wissen um mit großen Gruppen sicher im Verkehr mit dem Rad zu fahren, bzw. Fahrräder zu reparieren. In den sozial benachteiligten Stadtteilen fehlt es oft an Ausrüstung (Fahrrad, Taschen, Zelte, Werkzeug) für eine solche Aktion. Teilweise kann der ADFC schon jetzt helfen das fehlende Equipment (z.B. Leihräder zu Schulgerechten Konditionen) bereit zu stellen, jedoch nicht immer. Mit der Spende aus der Stadtteilinitiative „Da nich´ für“ soll fehlendes Equipment, wie Reparaturwerkzeug, Kartenmaterial, Isomatten und Zelte  angeschafft werden damit weiterhin solche Ausflüge realisiert werden können.

Die Klasse 8e plant in 2015 einen weiteren Ausflug mit dem Fahrrad.

Heim-Mitwirkung

Die unabhängige Bremer Selbsthilfe-Initiative "Heim-Mitwirkung" dient der Förderung und Stärkung der Rechte pflegebetroffener Menschen - insbesondere von Pflegeheimbewohnern und Angehörigen. Im Rahmen der monatliche Treffen werden Informationen und Erfahrungen an aktuell Betroffene weitergegeben. Die Gruppe wurde Anfang 2006 von Reinhard Leopold gegründet und besteht vor allem aus Angehörigen, die selber betroffen sind oder betroffen waren und Ehrenamtlichen, die sich in der "Heim-Mitwirkung" engagieren.

Das aktuelle Bremische Wohn- und Betreuungsgesetz sieht Möglichkeiten der Mitwirkung in Heimen vor. Es kann zum Beispiel ein Bewohnerbeirat in einem Heim gewählt werden, der sich um die Interessenvertretung der Heimbewohner kümmern soll. Für Bewohner in Pflegeeinrichtungen ist die eigene Interessenvertretung allerdings häufig aufgrund des Alters, der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und/oder der Behinderungen ein Problem. Kann keine Interessenvertretung aus der Bewohnerschaft gebildet werden, werden von der zuständigen Aufsichtsbehörde sogenannte Bewohner-Fürsprecher bestellt.

Bewohner und ihre Angehörigen fühlen sich dennoch oft abhängig von Heimträger, Heimleitung, und Pflegekräften. Zudem kennen sie oftmals nicht die Gesetze, ihre Rechte und Möglichkeiten sowie die offiziellen Beschwerdestellen (z.B. Wohn- und Betreuungsaufsicht) oder trauen sich nicht, diese in Anspruch zu nehmen. Genau an diesem Punkt setzt die unabhängige Selbsthilfe-Initiative an. Im Rahmen der monatlichen Treffen sowie bei individuellen Kontakten werden Informationen, Rat und Unterstützung bei Problemen im Pflegebereich angeboten. Die Gruppe informiert über die Situation in Heimen und will zum "Mit-Wirken" einladen und motivieren.

Erklärtes Ziel ist, die Situation der pflegebetroffenen Menschen zu verbessern - dazu zählen die pflegerischen Versorgung, die Mitbestimmung im ambulanten und stationären Bereich, Gewaltfreiheit in Pflege und Betreuung, Lieferung von Informationen, Beratungen und Schulungen.

Kontakt: Reinhard Leopold c/o Heim-Mitwirkung, Tel. 0421/33659120, info@heim-mitwirkung.de, Treffen: Am 2. Samstag im Monat, Netzwerk Selbsthilfe, Faulenstr. 31, 28195 Bremen

Verein für Innere Mission Bremen

"Die Nahtstelle" ist eine Nähwerkstatt, in der freiwillig sozial engagierte Frauen aus Woll- und Stoffspenden neue Produkte kreieren, die im "BemerkensWert!", dem Secondhandladen der Inneren Mission und auf ausgewählten Märkten verkauft werden. Die Erlöse dieser Verkäufe kommen sozialen Beratungsprojekten zu Gute. Darüber hinaus ist die Nahtstelle selbst ein Beratungs- und Unterstützungsprojekt für Frauen. Jede Frau, die sich kreativ betätigen will, ist willkommen: Frauen mit körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen, Frauen mit Migrationshintergrund und Frauen, die nicht mehr auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig sind oder sein können.

Ziel der Nahtstelle ist es: Frauen, die sich von sozialer Ausgrenzung bedroht fühlen oder Struktur im Alltag suchen, eine Gemeinschaft zu bieten, in der sie vorbehaltlos akzeptiert werden und durch das kreative Miteinander produktiv an der Gesellschaft teilhaben können. In dieser Gemeinschaft ist es absolut gleichgültig, welchen sozialen Status man hat, welches Handicap oder welche Herkunft. Das praktische Voneinander lernen und Mitgestalten überträgt sich auf den Umgang miteinander. Jede Frau fängt an, sich um die anderen Frauen zu kümmern. Das ehrenamtliche Handarbeiten wird zur ehrenamtlichen Begleitung in den verschiedensten Bereichen.

Darüber hinaus engagieren sich die Frauen mit ihren Handarbeiten für Projekte, die im Beratungszentrum des Vereins angeboten werden. Durch die Verkaufserlöse der Nahtstelle werden derzeit folgende Angebote unterstützt: "Der Anziehungspunkt", eine Kleiderausgabe an bedürftige Menschen, "Willkommen", eine rechtliche Beratung für junge Papierlose und ihre Familien, sowie "cash-up - Stärke Deine Finanzkompetenz", ein Projekt zur Schuldenprävention für Schüler und Jugendliche. Außerdem sind bereits drei besonders soziale, und für die Nahtstelle spezifische Produkte entwickelt worden: Ein Wickel-Turban für Frauen mit oder ohne Haare. Dieser Turban wird unter anderem in der kosmetischen Beratung der Bremer Krebsgesellschaft vorgestellt. Frauen, die aus dieser Beratung kommen, können sich in der Nahtstelle exklusiv einen Turban ihrer Wahl anfertigen lassen. Es wurden Therapie-Decken für demenziell Erkrankte und deren Familienangehörige entwickelt und ein Indoor-Boccia, das für Kinder ebenso geeignet ist wie für ältere Menschen.

 

Burglesum

GZG Studiohaus Grambke e. V.

Das GZG Studiohaus Grambke e. V. ist eine Einrichtung, in der Kultur-, Sozial- und Bildungsarbeit ebenso angeboten werden, wie die Möglichkeit, Räumlichkeiten unter Einbeziehung der professionell eingerichteten Küche für private Veranstaltungen und Zwecke nutzen zu können.

1993 gegründet und vom Trägerverein Gemeinschaftszentrum Studiohaus Grambke e. V. betrieben, ist das Haus zu einer attraktiven Anlaufstelle nicht nur für seine Anwohner aus dem engeren Umfeld geworden. Im Ortsteil ist das Studiohaus vernetzt mit Initiativen, Vereinen, der Grambker Grundschule, der Kirche im Ortsteil, dem Spielhaus Grambke und dem Schulzentrum. Das Angebot des Studiohauses beinhaltet kulturelle Vielfalt für alle, ein breites Angebot an Bildung, Information und Spaß. Das Haus soll den Anwohnern als wichtiger Lebensmittelpunkt dienen, der eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Miteinander des unmittelbaren Wohnumfeldes spielt. Dies schließt erfolgreiche Integrationsarbeit ein.

Die Spende von Nehlsen wird verwendet, um den Spielplatz der Kindergruppe unter 3 Jahren mit einem Zaun einzugrenzen und mit Schildern zu versehen, damit dieser Platz nicht mit Müll verunreinigt wird und die Kinder den Spielplatz ohne Gefahren nutzen können.

Museum „Köksch & Qualm“ mit Mormor-design

Eine Nähstube im Museum „Köksch & Qualm“ mit Mormor-design

Mormor-design  ist eine privat initiierte Win-Win Aktion (non-profit) deren Schwerpunkt in der Bewusstseinsbildung zum nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Textilien und Alt-Textilien liegt. Mormor-design bietet Unterstützung beim Nähen von Kinderkleidung und textilen Alltagsgegenständen, auch aus eigenen abgelegten Lieblingskleidern. Darüber hinaus finden regelmäßig Seminare, Fortbildungen und Vorträge zu verschiedenen Themen statt.

Im Museum Köksch & Qualm (Ein Langzeitarbeitslosen-Projekt), mit Standort im Mehrgenerationenhaus „Alte Zigarrenfabrik“ in Burgdamm, wird gerade mit Unterstützung von Mormor-design eine Nähstube eingerichtet. Diese öffnet regelmäßig für das Museumsteam, die Bewohner des Mehrgenerationshauses (im Rentenalter, Berufstätige, Studierende der Jacobs Universität aus der ganzen Welt) und Interessierte aus Burgdamm und umzu.   

Das Museum gibt den Rahmen, in welchem alte Hauswirtschaftstechniken wieder erprobt und auf ihre Gültigkeit für das 21. Jahrhundert hin befragt werden können, wie z.B. das Reparieren von Textilien.

 

Gröpelingen

Gemeindezentrum St. Nikolaus

Das Gemeindezentrum St. Nikolaus Gröpelingen richtet einen Jugendraum ein, der ausschließlich für Jugendliche zur Verfügung stehen soll. In diesem können sich die Jugendlichen treffen und Gruppenstunden, Leiterrunden sowie Pfadfindertreffs (www.dpsg-rolandvonbremen.de) abhalten, soziale Kontakte knüpfen und pflegen. Die Gestaltung des Raumes liegt in ihrer eigenen Verantwortung, so dass die Gruppen die Gestaltung miteinander besprechen und gemeinsam umsetzen müssen. Diese Aufgabe fördert die Sozialkompetenz und Eigenverantwortung der Jugendlichen.

Bei der Umsetzung sind der gestalterischen Freiheit und der Fantasie keine Grenzen gesetzt - die Gestaltung muss nur baulich möglich sein. Die Begleitung der Einrichtung des Raumes ist durch hauptamtliche Referenten der Gemeinde gegeben, die die Gruppen bereits kennen und mit ihnen arbeiten. Dadurch, dass die Caritas in unserem Gemeindezentrum verschiedene Beratungs- und Unterstützungsdienste (z.B. Allgemeine Soziale Beratung, ambulante Hilfen zur Erziehung) anbietet und bei zeitgleicher Anwesenheit von Jugendlichen und Caritas-Mitarbeitern ein Erstkontakt in recht informeller Weise wahrscheinlich ist, wird bei den Jugendlichen die Hemmschwelle, die professionellen Dienste gegebenenfalls in Anspruch zu nehmen, gesenkt. Den Jugendlichen wird somit ein Anlaufpunkt bei Problemen aller Art geboten.

na´kita gGmbH

Die „Elefantengruppe“ der na´kita  aus Gröpelingen unternimmt regelmäßige Ausflüge und gestaltet verschiedene Projekte, in denen die oft sozial benachteiligten Kinder in Kontakt mit Pflanzen und Tieren kommen und so lernen können, natürliche Ressourcen zu erkennen und zu schützen.

Die Kinder der “Elefantengruppe“ besuchen regelmäßig die Tier- und Erlebnisfarm Ohlenhof, wo sie in einem Langzeitprojekt ein Hochbeet bewirtschaften, die Tiere des Hofes füttern und pflegen und somit die Verantwortung für die Pflanzen und Tiere übernehmen. Die Kinder sammeln durch dieses Projekt bereits erste Erfahrungen mit der Natur und ökologischen Zusammenhängen. Sie lernen mit dem Element Wasser bewusst für Pflanzen und Tiere umzugehen, erkunden die Kleinlebewesen dieser Erde und erleben die Wiederverwendung und Kompostierung von Pflanzen und Erde zur Müllvermeidung und Regeneration.

Durch das Projekt können die Kinder aus geballten Wohngebieten eine Wertschätzung für Natur und Leben sowie Müllvermeidung erfahren und diese an Familie und Freunde weitergeben.

 

Hemelingen

impuls e. V. - Tanzprojekt "Hand in Hand"

„Hand in Hand“ ist ein Tanzprojekt mit Schülern und Schülerinnen der 3./4. Klassen der Grundschule Glockenstraße.

Seit Januar 2015 arbeitet impuls e.V. mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen in einem neuen Tanz-Projekt. „HAND IN HAND“ durchleuchtet die Sprache unserer Hände. Dabei „spricht“ jeder anders mit den Händen. Innerhalb des Tanzprojektes sollen Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede entdeckt und daraus tänzerisch Choreographien und Improvisationen entwickelt werden. Die Ergebnisse werden bei einer Aufführung vor den Osterferien präsentiert.

Schule Mahndorf

Was für ein Zirkus in Mahndorf!

Nach vier Jahren warten, ist es in diesem Jahr wieder soweit und die Schule Mahndorf veranstaltet eine Projektwoche in der die Zirkusfamilie des Zirkus El Dorado aus Lilienthal auf dem Schulhof zu Besuch ist und mit den Kindern gemeinsam eine Aufführung vorbereitet.

Die Zirkusfamilie des Zirkus El Dorado baut ihr Zirkuszelt auf dem Schulhof auf und reist mit Zirkustieren (Ziegen, Lama, Ponys) an. Während einer ganzen Woche haben die Kinder dann die Möglichkeit, sich in einer selbst gewählten Gruppe mit den Tieren zu beschäftigen oder artistische Kunststücke zu lernen.

Dieses "Mitmach-Projekt" ist fester Bestandteil des Schulprogramms und soll jeden Schüler in seiner Grundschulzeit die Möglichkeit geben einmal ein „Star in der Manege“ sein zu dürfen. Sie schnuppern täglich während dieser Woche intensiv Zirkusluft und bereiten alle gemeinsam  in kleinen Gruppen ein Aufführungsprogramm vor, welches sie abschließend der Mahndorfer Öffentlichkeit vorstellen.

Das Projekt wurde bereits in 2011 mit großem Erfolg durchgeführt. Das Zirkusprojekt bietet durch die Selbstbeteiligung der Kinder einen hohen Identifikationswert mit der Lebenswelt Mahndorf. Die Kinder und Eltern erleben die Zirkuswelt hautnah und die Schüler lernen in einer anderen Umgebung im Team zu arbeiten.

 

Horn-Lehe

Café Mittwoch

Die evangelische Kirchengemeinde in Horn bietet seit Mitte des Jahres 2014 in ihrem Gemeindehaus einen "Café Mittwoch - Offener Treffpunkt für Menschen" an. Hier hat jeder die Möglichkeit bei einem kleinen Frühstück (Brote, Kaffee, Wasser, etwas Gesundes) miteinander und mit Menschen aus Horn ins Gespräch zu kommen. Das „Café Mittwoch“ bietet bedürftigen wie auch nicht bedürftigen Menschen einen Treffpunkt, welchen es so in Horn noch nicht gibt. Ziel des Projektes ist es Menschen zusammenzuführen, ihrem Alltag eine Struktur zu geben oder auch einfach nur zu reden. Wichtig ist der evangelische Kirchengemeinde Horn und den ehrenamtlichen Helfern eine Begegnung auf Augenhöhe, gesellschaftliche Schichten gibt es in dem „Café Mittwoch“ nicht.

 

 

Neustadt

Schulverein offene Ganztagsschule Oderstraße

Die Schule Oderstraße ist eine offene Ganztagsschule im Bremer Stadtteil Hohentorviertel. Die Schule wird von 190 Schüler/innen besucht, von denen 120 Kinder in die Ganztagsschule gehen. Somit verbringt ein Großteil der Schüler viele Stunden in der Schule und auf dem Schulhof, welcher nur wenig bepflanzt ist. Daher haben die Kinder leider nicht die Möglichkeit das Werden und Vergehen von Natur zu beobachten, selber zu pflanzen und zu ernten oder den Sinn zu erkennen, warum sie Biomüll sammeln sollen.

Darum wurden Hochbeete angelegt, um den Kreislauf vom Aussäen bis zum Ernten und Kompostieren für die Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen. Die Kinder lernen mit diesem Projekt Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen indem sie für die Bearbeitung des Hochbeetes zuständig sind. Außerdem sollen die selbst geernteten Produkte in den Frühstücksprojekten der Schule angeboten werden.

Verein Dein Werdersee e. V.

Der Verein „Dein Werdersee e. V.“ kümmert sich ehrenamtlich um den Erhalt des Erholungsgebietes rund um den Werdersee. In einem Pilotprojekt wird mit Hilfe der Stadt versucht die Müllprobleme am Werdersee mit Unterstützung von Müll- und Grillscouts, die vor Ort Aufklärung betreiben und Mülltüten verteilen, zu lösen. Diese Scouts arbeiten zum Mindestlohn an den „Heißen“ Tagen, vorwiegend am Wochenende am Werdersee.

Der Werdersee ist großer Anlaufpunkt für Badegäste, unter anderem auch für Gäste die gerne am Ufer des Sees grillen. Doch diese verursachen größtenteils sehr viel Müll, welcher meist achtlos, trotz Mülltonnen, auf den Rasenflächen liegen gelassen wird. Am Werdersee sind die Grillflächen mit Schildern gekennzeichnet, dennoch wird meistens überall gegrillt auch an Stellen an denen es eigentlich verboten und dafür eine Strafe von 40 Euro erhoben wird.

Der Verein möchte durch seine Tätigkeiten Informieren und Aufklärung betreiben, damit auch weiterhin die Gäste am Werdersee die Sonnentage ohne Müll und Gefahren genießen können. Ein umweltfreundliches Verhalten aller Gäste am Werdersee ist das große Ziel.

Durch die Unterstützung der Stadtteilinitiative „Da nich´ für“ soll die Präsenz der Müll- und Grillscouts an allen Tagen ermöglicht werden.

Weitere Informationen finden Sie im dem Zeitungsartikel des Weser-Kuriers vom 6. Juli 2014.

 

Obervieland

Human & Environment e. V.

Das Projekt „Gesprächskreis mit praktischen Anleitungen zur Förderung afrikanischer Frauen und Kinder in Kattenturm/Obervieland“ wurde im Herbst 2014 erneut durch den Verein Human & Environment e. V. ins Leben gerufen. Es findet wöchentlich ein offener Gesprächskreis im „Haus der Familie Obervieland“ statt. Dazu wurden 10-12 Frauen aus unterschiedlichen Ländern Afrikas erwartet, die im Ortsteil Kattenturm leben, darunter auch Besucherinnen der Integrationskurse an der VHS Süd. Beide Kursleiterinnen sind afrikanischer Herkunft, vielfältig ausgebildet und qualifiziert und verfügen über langjährige bikulturelle Erfahrungen. Sie werden das Projekt sensibel und einfühlsam leiten und gestalten. Zu den unterschiedlichen Themen werden weitere Referentinnen eingeladen. Parallel zu den Gesprächskreisen wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Zur Stärkung der Interaktion zwischen Müttern und Kindern wird an zwei Terminen unter Anleitung gemeinsam gespielt. Da die beiden Kursleiterinnen auch über eine langjährige Erfahrung als Köchinnen verfügen, werden sie bei zwei Kochterminen in der Schule an der Stichnathstraße Müttern und Kindern Anregungen zur Zubereitung einfacher, gesunder und kostengünstiger Speisen mit Produkten aus der Region geben. Außerdem sollen die Teilnehmerinnen über Themen wie Stromsparen, richtige Entsorgung von Müll oder auch das deutsche Bildungssystem aufgeklärt werden.

Ziele des Projekts sind die Informationsvermittlung zu Erziehungs- und Bildungsthemen sowie der Abbau von Hemmschwellen und Aufbau von gegenseitigem Vertrauen zwischen Müttern, Bildungseinrichtungen und der Nachbarschaft. Außerdem soll das Selbsthilfepotential der Mütter zur optimalen Begleitung und Förderung ihrer Kinder gestärkt werden und die Vertiefung der bisher erworbenen Deutschkenntnisse.

"M.I.N.T. zum Anfassen"

Das seit 1977 bestehende Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland e. V. liegt im Ortsteil Kattenturm und im Mittelpunkt des Stadtteils Obervieland auf der linken Seite der Weser. Das Bürgerhaus stellt sich den Bedürfnissen der Bewohner des Stadtteils nach Begegnung und Betätigung und will mit ihnen unter anderem interkulturelle Angebote, sozial-integrative Aktivitäten und kulturelle Veranstaltungen entwickeln und durchführen.

Mit dem Projekt „M.I.N.T. zum Anfassen“ hat das Bürgerhaus Obervieland ein Projekt für Kinder und Jugendliche geschaffen, mit dem ihnen die ungeliebten Fächer wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik näher gebracht werden sollen.

„M.I.N.T. zum Anfassen“ ist eine interaktive Ausstellung für Kinder und junge Jugendliche aus den Schuljahrgängen 3 bis 6. In der Woche vom 9. bis 13. März 2015 können sie sich an 30 Objekten, welche von Erwachsenen und Schülern entwickelt und hergestellt wurden, verschiedenen Aufgaben stellen.

Darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche und deren Familien auch an den Nachmittagen die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen. Die Ausstellung wird von Mitarbeitern des Bürgerhauses Obervieland vor Ort begleitet und sie geben den Teilnehmern Hilfestellung. Alle Objekte haben eine Anwendungs- beziehungsweise Zielbeschreibung, nach denen die Aufgaben bewältigt werden können. Alle Teilnehmer erhalten am Ende eine Teilnehmerurkunde.

Unter www.forscherwerkstatt-vahr.de finden Sie weitere Informationen zu der Ausstellung und den ausgestellten Exponaten.

 

Osterholz

„GuckMal“ - Kreativwerkstatt

Die „GuckMal“ - Kreativwerkstatt ist ein innovatives Projekt von der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe, welche unter anderem mit der Lebenshilfe, dem Martinsclub und mit den Schulen vor Ort kooperiert. Es ist ein Begegnungsort für junge Menschen zwischen 10 und 18 Jahren mitten in Tenever, in dessen Stadtteil viele benachteiligte Kinder und Jugendliche leben. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung. „Jeder ist etwas Besonderes“ lautet das Motto der „GuckMal“ - Kreativwerkstatt.

Die Werkstatt bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit kreativ zu werden. Papiere, leuchtende Farben und Modelliermaterialien, Dosen und Kisten, Stoffe, Holz und noch viel mehr warten darauf zu tollen Upcycling-Podukten zu werden. Die Kreativität der Kinder und Jugendlichen soll gefördert werden, je nach Entwicklungsstand.

In der “Ich schaffs“ - Gruppe können die Kinder und Jugendlichen sich selbst ein Ziel setzen und lernen, wie man dieses erreicht. Zusätzlich findet einmal wöchentlich die „GuckMal“- Runde statt, in der ein Austausch über Wünsche oder Schwierigkeiten stattfindet. In diesem bunten und wild gemischten Treiben lernen die Kinder und Jugendlichen, dass sie handlungsfähig sind, dass sie Entdecker sind, Forscher und Gärtner.

Nach dem Umzug der Kreativwerkstatt in einen kleineren Raum werden Materialien benötigt, um neue Regale zu bauen und eine „Chill“ - Ecke einzurichten, in der gequatscht und gezeichnet werden kann. Denn die Kinder und Jugendlichen sollen einen Ort haben an dem sie sich wohl fühlen. Dieses Vorhaben wird in diesem Jahr von der Nehlsen Stadtteilinitiative "Da nich´ für!" unterstützt.

Hood Training

Seit 2010 bietet das Team von Hood Training in Bremen Ost kostenfreie soziale Projekte an. Das Ziel von Hood Training: Kinder und Jugendliche direkt an der Basis – Schule und Straße – abzuholen und ihnen das Wissen zu vermitteln, neue Wege zur Konfliktlösung zu finden, um dadurch die Gewaltbereitschaft zu vermindern. Hood Training hilft Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten, sich durch Sport zu finden, Respekt zu lernen und sich einer Integration in die Gesellschaft zu stellen. Der Sport dient dazu, die Teilnehmenden auf der Beziehungsebene zu erreichen. Das Projekt versteht sich als integrativ, weil sich beim Training Menschen begegnen, die unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten haben, mit Aggressionen und Frust umzugehen und alle miteinander deutsch sprechen.

Das kostenfreie Trainingsangebot wird von zahlreichen Kindern und Jugendlichen aus den Stadtteilen Bremen-Ost, Walle, Gröpelingen, Bremen-Nord, Hemelingen, Neue Vahr, Blockdiek, Arbergen, Oslebshausen und der Neustadt wahrgenommen. Es kommen außerdem regelmäßig Flüchtlinge und Menschen mit einem Handicap zum Training.

Das Hood Training verfolgt das Ziel die Kinder und Jugendlichen zu einem gesunden und auch umweltbewussten Lebensstil zu erziehen – Dazu gehört auch, neben dem Training, den Bereich um die Trainingsstätten gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen aufzuräumen.

Alle Infos unter www.hoodtraining.de.

Müsli Club und Back AG

Die Grundschule am Ellenerbrokweg bietet seit 6 Jahren den Müsli Club an, in dem die Kinder zwischen 7 und 8 Uhr frühstücken können. Die Idee entstand aus dem Umstand, dass viele Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen. Doch ein gutes Frühstück ist wichtig für die Kinder damit sie gestärkt den Schultag bewältigen können. Ehrenamtliche Mitarbeiter bereiten jeden Morgen ein Müsli Buffet vor auf dem gesunde Bioprodukte, Kaba, Obst,  lactosefreie Milch und auf Wunsch auch Honig zu finden sind. Jeden Morgen finden sich bis zu 40 Kinder im Müsli Club ein, um gemeinsam zu frühstücken.

Zusätzlich zu dem Müsli Club bietet die Grundschule seit 2 Jahren die Back AG an, in der die Kinder gemeinsam backen lernen mit allem was dazu gehört. Abwiegen und berechnen der Zutaten, die korrekte Vorratshaltung und vieles mehr.

Beide Projekte sind mit dem Ziel entstanden die Kinder schon im jungen Alter an gesunde Ernährung heranzuführen und ihnen zu zeigen wie man sorgsam mit den Lebensmitteln umgeht. Außerdem stärkt das gemeinsame Frühstück die Gemeinschaft.

ULE Umwelt-Lernwerkstatt

Die ULE Umwelt-Lernwerkstatt und der Kinderbauernhof Tenever sind ein Projekt der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gemeinnützige GmbH. Innerhalb dieses Projektes wurde in den Herbstferien 2014 ein Ferienprojekt für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren angeboten.

An 4 Ferientagen wurde für alle Kinder aus dem Stadtteil ein buntes Programm auf dem Kinderbauernhof Tenever und in der ULE Umwelt-Lernwerkstatt angeboten. An den 4 Tagen hatten die Kinder von 10 bis 16 Uhr unter Betreuung die Möglichkeit die Natur zu erforschen, den Wald kennen zu lernen, mit Naturmaterialien verschiedenste Dinge zu basteln und Hütten im Wald oder auf Wiesen zu bauen. Je nach Lust und Laune wurde mit Lebensmitteln aus dem Garten des Bauernhofs gekocht, welche zuvor von den Kindern selbst geerntet wurden.

Das Projekt arbeitet mit dem Ziel den Kindern die Natur spielerisch näher zu bringen und mit den natürlichen Ressourcen zu arbeiten.

 

Schwachhausen

Café Dienstag

In der St. Ansgarii-Gemeinde im Stadtteil Schwachhausen wurde im Februar 2012 das Projekt „Café Dienstag“ ins Leben gerufen. Der Ausgangspunkt war ein Kaffeeausschank im Winter, im Zuge der Ausgabe des Bremer Talers in der Gemeinde. Dieser Taler wird an Menschen in Not vergeben, die dafür im Bremer Treff, einer kirchlichen Begegnungsstätte in der Innenstadt, eine warme Mahlzeit erhalten.

Aus dem Kaffeeausschank wurde ein Frühstückstreff, der nun an jedem Dienstagvormittag im Gemeindesaal stattfindet. Ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern bereitet ein Frühstücksbüfett vor und sorgt dafür, dass sich jeder Gast willkommen fühlt. 80 bis 100 Gäste kommen derzeit in den wöchentlichen Treffpunkt – Menschen, die ausgegrenzt sind, weil sie arm, krank, arbeitslos, einsam, wohnungslos sind oder aus anderen Gründen nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Die Sorge für das leibliche und seelische Wohl ist gleichermaßen das Anliegen des „Café Dienstag“. Ein Frühstück, kostenlos oder gegen eine Spende, in freundlicher und wertschätzender Atmosphäre,  professionelle Sozialberatung, Gesprächsangebote von der Pastorin, von Ehrenamtlichen der Gemeinde oder vom Kontaktpolizisten, Teilhabe am Gemeindeleben und Begegnung zwischen Menschen, die sich sonst nicht treffen würden, sollen einen Beitrag leisten, um die vielfältige Not zu lindern.

Das offene Café dient als Ort für Begegnung auf Augenhöhe zwischen Menschen unterschiedlicher Lebenslagen und Herkunft und trägt dazu bei, Hemmschwellen und Berührungsängste abzubauen.

Weitere Informationen unter www.ansgarii.de.

 

 

Seehausen

Jugendfeuerwehr Bremen-Seehausen

Anfang des Jahres 2014 gründete die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Seehausen die Jugendfeuerwehr Bremen-Seehausen. In dieser kurzen Zeit konnten bereits 20 Kinder und Jugendliche für die Jugendfeuerwehr begeistert werden und es gibt bereits eine Warteliste. Die Jugendfeuerwehren spielen eine immer wichtigere Rolle im Bereich der Nachwuchsförderung für freiwillige Feuerwehren und im sozialen Bereich, da insbesondere bei Stadtteilen in Randlagen sich die Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche schwierig gestaltet und die Jugendarbeit nur im begrenzten Maße angeboten werden kann.

Großer Bestandteil der Jugendfeuerwehr sind unter anderem die Übungen zur Brandbekämpfung, gemeinsame Ausflüge und die Teilnahme an Zeltlagern. Um an diesen Zeltlagern teilnehmen zu können fehlen der noch jungen Jugendfeuerwehr Bremen-Seehausen wichtige Utensilien, wie ein Unterkunftszelt und Feldbetten. Nehlsen unterstützt mit der Stadtteilinitiative „Da nich´ für!“ dieses Vorhaben.

Weitere Informationen: www.ff-seehausen.de

 

Vahr

Bürgerzentrum Neue Vahr e. V.

Das Bürgerzentrum in der Neuen Vahr ist ein Ort für Begeg­nung und Ver­an­stal­tun­gen, für Bür­ger­en­ga­ge­ment sowie Bildungs- und Freizeitaktivitäten. Es werden verschiedenste Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Das aktuelle Projekt befasst sich mit dem abgeschlossenen Innenhof des Bürgerzentrums, welcher bisher weitgehend ungenutzt ist.

Um das zu ändern, wird der Innenhof mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren mit Blumen, Büschen und Gemüsebeeten begrünt. Die Kinder pflegen die selbst ausgewählten Pflanzen, beobachten das Wachsen, ernten die Früchte und das Gemüse und lernen, dass jedes Lebewesen wachsen, blühen und Früchte bringen kann, dass es aber bestimmte Bedürfnisse hat, die dafür erfüllt werden müssen.

Die Kinder können in dem selbst angelegten Garten selber Lebensmittel „produzieren“ und gewinnen so ein neues Verständnis für den Wert der Nahrung und unsere Abhängigkeit von einer gesunden Umwelt. Durch das Gartenprojekt bekommen die Kinder einen Einblick in natürliche Zusammenhänge und Kreisläufe. Diese Erfahrungen können mit nach Hause genommen werden und direkt das Gelernte auf dem eigenen Balkon gemeinsam mit den Eltern umgesetzt werden. Das Bürgerzentrum bietet Familien weitere Hilfe für die Nutzung des eigenen Balkons an.

Kreativwettbewerb Islamisch/Christliches Leben in der Neuen Vahr

Das Bürgerzentrum Neue Vahr e. V. veranstaltet in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Vahr einen Kreativwettbewerb mit dem Thema „Islamisches/Christliches Leben in der Neuen Vahr!“. Muslimische Jugendliche im Alter von 12-21 Jahren sind aufgerufen sich gestalterisch oder dokumentarisch mit dem Thema „Christliches Leben in der Neuen Vahr“ zu befassen. Die Konfirmandengruppe der evangelischen Kirchengemeinde Vahr wird sich dagegen kreativ mit dem Thema „Muslimisches Leben in der Neuen Vahr“ auseinandersetzen.

Die Jugendlichen sollen sich Gedanken zu Punkten machen wie Frieden, Zusammenleben, Lebensstil, Herkunft und Religion. Die Gedanken können in einem Foto, einer Zeichnung, einem Film oder einer anderen kreativen Idee zum Ausdruck gebracht werden. Ergänzend dazu soll ein Gedicht oder Text verfasst werden. Die Ergebnisse werden im Saal des Bürgerzentrum Neue Vahr präsentiert.

Ziel des Kreativwettbewerbes ist es die Integration zu fördern, Vorurteile abzubauen und die Jugendlichen für fremde Kulturen zu sensibilisieren und sie an diese heranzuführen.

Vahrer Löwen e. V.

Zu den „Vahrer Löwen“ gehören Menschen und Institutionen, die sich ehrenamtlich und aktiv für das nachbarschaftliche Zusammenleben in der Vahr engagieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der aufsuchenden Seniorenarbeit. Als Teil einer starken Gemeinschaft bringt sich jeder „Löwe“ auf seine Weise ein.

Ziel ist es Menschen im Stadtteil, die wenig oder keine gesellschaftliche Teilhabe erleben, mit ihren Fähigkeiten und Ressourcen für die Gemeinschaft zu gewinnen. Die „Vahrer Löwen“ gehen davon aus, dass jeder Mensch für ein harmonisches gesellschaftliches Zusammenleben wichtig ist. Durch sein Können, sein Wissen oder einfach seiner Sichtweise leistet jeder Löwe einen Beitrag.

Die „Vahrer Löwen“ möchten einsame Menschen in ihrer Häuslichkeit besuchen, ihnen Zeit schenken und über Angebote und Aktivitäten sowie auch über Hilfsmöglichkeiten in der Vahr informieren. Sie werden im Bedarfsfall Begleitung und Unterstützung organisieren. Die Entscheidung, ob und welche Angebote die besuchten Menschen annehmen und wahrnehmen oder in welcher Form Fähigkeiten eingebracht werden, basiert auf Freiwilligkeit und ohne jegliche Verpflichtung. Diese Besuche sind kostenfrei.

 

Vegesack

Eltern-Kinder-Gruppe St. Willehad e. V.

Die Eltern-Kinder-Gruppe St. Willehad e. V. ist eine private Eltern-Kinder-Gruppe, welche aktuell zwei Gruppen betreut: die Gänseblümchen mit 8 Kindern von 1-3 Jahren und die Sonnenblumen mit 14 Kindern von 3-6 Jahren.

Das Mitarbeiterteam besteht aus 5 pädagogischen Fachkräften, die von einer FSJ Kraft und einer Reinigungskraft unterstützt werden. Als selbstorganisierter, familiärer Elternverein arbeiten alle Eltern aktiv im Kindergartenalltag mit, z.B. durch Übernahme von Vorstandsämtern und Elterndiensten oder der Vorbereitung von Festen, Projekten und Ausflügen.

1972 wurde die Eltern-Kinder-Gruppe von Eltern gegründet, welche sich heute fest im Stadtteil Schönebeck etabliert hat. Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken und stellt sich neben der Aufgabe der Einrichtung und Betreibung einer Eltern-Kinder-Gruppe den übergeordneten Zielen der Förderung von Bildung und Erziehung. Dabei sind soziale Verhaltensweisen, die Entwicklung von Individualität sowie Anregung zu selbstbewusstem und kreativem Handeln die wichtigsten Ziele der Arbeit.

Weitere Infos zu der Eltern-Kinder-Gruppe St. Willehad e. V. finden Sie unter www.kindergarten-willehad.de.

RepairCafé Bremen-Nord

"Gegen das Wegwerfen" ist das Motto des im April erstmals in Bremen-Nord durchgeführten RepairCafés. Viele defekte Geräte landen zu schnell auf der Müllkippe, obwohl sie wahrscheinlich noch einfach zu reparieren wären. Daraus entstand die Idee eines RepairCafés. Jeder mit einem defekten Gerät, ob Fahrrad, Kaffeemaschine oder Rollator, ist eingeladen in das RepairCafé zu kommen. Dort stehen freiwillige Helfer bereit, jeder mit bestimmten Spezialfähigkeiten: Elektronik, Fahrrad, Nähen usw. Alle Engagierten bringen ihr Knowhow und die für die Umsetzung der Arbeiten notwendigen Werkzeuge mit ein.

Das Ziel des RepairCafé ist es Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und somit für eine kleine Bewusstseinsänderung in der Gesellschaft zu sorgen. Das RepairCafé bringt Menschen in Kontakt und schafft damit einen Beitrag zu einer guten Nachbarschaft.

 

Walle

Garten jEDEN

Die Bremer Werkgemeinschaft, im Jahr 1976 als gemeinnütziger Verein gegründet und seit 2012 als gemeinnützige GmbH tätig, berät, betreut und begleitet Menschen mit psychischen Erkrankungen. Als sozialpsychiatrischer Leistungsanbieter für ambulante Versorgungsformen tritt die Bremer Werkgemeinschaft GmbH dafür ein, dass betroffene Bremerinnen und Bremer ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen. Zu diesem Zweck entwickelte die Bremer Werkgemeinschaft ein flexibles Netz von individuellen Hilfen für Menschen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen in allen Lebensbereichen.

Das Beschäftigungsprojekt „Garten jEDEN“ ist ein Leistungsangebot für den Personenkreis erwachsener seelisch behinderter Menschen. Es wurde im Herbst 2013 initiiert und befindet sich derzeit noch im Aufbau. Das Projekt ist als ein bereichsübergreifendes und inklusiv angelegtes niedrigschwelliges Beschäftigungsangebot mit bedürfnisangepasster Betreuung konzipiert. Auf drei Kleingartenparzellen in der Waller Feldmark, wird unter fachlicher Anleitung und Betreuung, derzeit durch eine Gärtnerin und pädagogischen Mitarbeitern, ganzjährig von Montag bis Freitag Gemüse- und Grünpflanzenanbau für den eigenen Bedarf betrieben. Bewirtschaftet werden im Milanweg 1.800 m² Gartenfläche. In Zusammenarbeit mit benachbarten Kleingärtnern erfolgt zudem eine allgemeine Garten- und Wegepflege im Parzellengebiet.

„Garten jEDEN“ hat zum Ziel Menschen mit einer psychischen Erkrankung und/oder Behinderung zu befähigen, in einem soweit wie möglich normalen sozialen Kontext bestmöglichen Gebrauch von ihren Fähigkeiten zu machen und unabhängiger von Unterstützungsmaßnahmen zu werden, soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen zu erhalten bzw. zu verbessern, zur selbständigen Tagestrukturierung und sinnvoller Freizeitbeschäftigung zu befähigen, die Entwicklung von Grundkompetenzen bezogen auf Arbeit und Beschäftigung zu fördern, eine soziale Inklusion zu erreichen und die Lebensqualität zu verbessern.

Internationaler Garten Walle e. V.

Das Projekt "offene Gartentore für Flüchtlinge" des Internationalen Garten Walle    e. V., bietet den Bewohnern von Übergangseinrichtungen oder Teilnehmern von Deutschkursen für Flüchtlinge, die Möglichkeit jeden Dienstagnachmittag den Garten in Walle zu besuchen, um sich dort zu entspannen, Kontakte zu knüpfen, den Garten zu bewirtschaften oder Tischtennis zu spielen.

Der Gemeinschaftsgarten wird dadurch zum Ort der Begegnung, des Kennenlernens der noch fremden, neuen Heimat. Der Internationale Garten Walle e. V. verfolgt ökologische Ziele durch die Nutzung der ehemaligen Brachfläche zum Anbau von Gemüse sowie soziale Ziele durch die Integration der Flüchtlinge und den Abbau von kulturellen Barrieren.

Bauabfälle, Grünschnitt, Abbruchmaterial, Sperrmüll oder alle anderen Abfälle: In unserem Containershop finden Sie den passenden Behälter.

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