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Kältetrenntechnik

Die Cyrogenanlage

In der Cyrogenanlage verarbeiten wir Kunststoff- und Metallgebinde zu Sekundärrohstoffen. 

Cryogen bedeutet im Griechischen „Frost oder Eis erzeugen“. Die Cryogenanlage verfährt mit einer Kältetrenntechnik, mit der eine Lösung für die Wiederverwertung von schadstoffbelasteten Abfällen wie Verpackungen, Verbundstoffen und Metallen gefunden wurde.

Ablauf

Zunächst werden die Metall- und Kunststoffgebinde zerkleinert und im nachfolgenden Schritt mit flüssigem Stickstoff auf unter -100 °C heruntergekühlt. Aufgrund dieser sehr niedrigen Temperaturen verspröden restliche Anhaftungen z.B. aus Lacken und Farben, die sich anschließend sehr leicht abtrennen lassen. Dies geschieht, indem das Material mit einer Hammermühle zerkleinert und gleichzeitig von den Anhaftungen, wie z.B. Lacken und Farben, getrennt wird. Das Produkt der Anlage sind somit die wiederverwertbaren Sekundärrohstoffe Kunststoff und Metall.

Reinheitsgrade von bis zu 95 Prozent machen die wiedergewonnenen Materialien, die unter den Produktnamen CryoTall (Metalle) und CryoPlast (Kunststoffe) in den Handel gelangen, zu gesuchten Rohstoffen. Die Kunststoffe teilen sich in aus IBC-Blasen, Mineralöldosen und Kunststoffemballagen stammende Ausgangsstoffe.


Standort: Bremen

Technische Daten: 

  • bis 3,5 t/h bei Kunststoffemballagen
  • bis 5,5 t/h bei Metallemballagen

Kapazität: 
Bis zu 9.000 Mg/a kann unsere Cryogenanlage in Bremen verarbeiten, die inzwischen Material aus fast allen Bundesländern sowie aus Dänemark, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und weiteren Teilen der EU erhält.

Cyrogentechnische Verwertung von:

  • Metall- und Kunststoffverpackungen und -behältern
  • IBC-Behältern
  • Mineralöldosen und -kanistern
  • MGB (Müllgroßbehälter)

Endprodukte: CryoTall (Metalle) und CryoPlast (Kunststoffe)

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