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Männer vor einem Schiff

Bereits seit den 1920er Jahren setzen wir uns als innovatives Unternehmen mit den Geschäftsfeldern Entsorgung und Reinigung auseinander. Unser Fokus liegt dabei auf der Weiterentwicklung von Entsorgungskonzepten und Recyclingmethoden. Auf diese Weise wollen wir unsere selbst gesteckten Ziele zum Umweltschutz im Rahmen unseres Nehlsen pro Klima Projektes erreichen. Nehlsen steht für zuverlässige und saubere Leistungen. Wir bieten für jedes Projekt die optimale Lösung, da wir auf Anfrage individuelle Angebote maßschneidern und so auch komplexe Aufträge planungssicher abwickeln. Auf unserem Weg sammelten wir viel Erfahrung und Expertise und können großen Erfolg in diversen großen Projekten für unsere Referenzen verbuchen.

Unsere Referenzen – besondere Projekte erfordern besondere Lösungen

Nehlsen ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb – das bedeutet, dass unsere Leistungen und Angebote den höchsten Qualitätsansprüchen unterliegen. Bei jedem Auftrag und Projekt arbeiten wir mit Hingabe auf ein erfolgreiches und sauberes Ergebnis hin. Unsere fachkundigen Mitarbeiter beherrschen den Umgang mit moderner Reinigungstechnik bestens. Wir liefern saubere Leistungen und können auch bei besonderen Projekten glänzen. Nehlsen hat nicht nur bei der Bergung der „Roland von Bremen“ mitgewirkt, sondern auch die Reinigungsarbeiten am Bremer Wahrzeichen durchgeführt. Bei der MSC Flaminia hat Nehlsen seine Reinigungskünste auf die Probe stellen können und auf hoher See ein großes Containerschiff von Schmutz und unerwünschten Farbresten befreit. Im Ostseebad Göhren sorgt Nehlsen jährlich für saubere Strände und der Großauftrag im Kohlekraftwerk in Farge erforderte das Können unserer geschulten Industriereiniger. Lesen Sie sich unten in die größten Projekte unserer Referenzen ein und profitieren auch Sie in Zukunft von unseren ausgezeichneten Leistungen.

Kuriose Funde

Teilnehmerzahl im Laufe der Jahre verhundertfacht

»Bremen räumt auf.« ist eine Umweltinitiative, die Bürgerinnenund Bürger dazu bewegen soll, sich für eine saubere Stadt und für ein umweltbewusstes Miteinander zu engagieren. Mit Hilfe von zielgruppenbezogenen Aufräumaktionen und Kampagnen ruft die erfolgreiche Veranstaltung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt auf.

Die hundertprozentige Nehlsen-Tochter Entsorgung Nord GmbH ist schon seit dem Start im Jahr 2003 dabei. Jährlich konnten immer mehr Putzwillige motiviert werden, gemeinschaftlich anzupacken, um die Hansestadt vom Müll zu befreien. Die Teilnehmerzahl wurde mit der Zeit verhundertfacht. Beim ersten Termin halfen insgesamt 150 Personen an einem Standort mit. Dieses Jahr packten etwa 18.000 Bremerinnen und Bremer beim gemeinsamen Frühjahrsputz in ganz Bremen mit an. Der Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr konnte damit geknackt werden.

Am »Tag der Kinder« (Freitag, 15.4.2016) beteiligen sich rund 140 Schulen und Kindergärten mit über 13.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Den Startschuss zum Aufräumen gab Umweltsenator Dr. Joachim Lohse in der Grundschule an der Oslebshauser Heerstraße. Die Grundschüler hatten sich für den Frühjahrsputz besonders in Schale geworfen: In einer Modenschau präsentierten sie eigens hergestellte Kleidungsstücke wie Hosen, Jacken und Accessoires aus Abfall. Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung räumten die Kinder gemeinsam mit Senator Lohse und dem Maskottchen Grünhold die Grünstreifen in direkter Nachbarschaft zur Schule auf.

Am »Tag der Firmen« (15.4.) und »Tag der Erwachsenen« (16.4.) setzten sich die verschiedensten Institutionen und Vereine für eine saubere Stadt ein. Im Vorfeld der Aktion hatten sich bereits über 100 Gruppen mit 2.300 fleißigen Sammlerinnen und Sammlern angemeldet. Dazu kam eine große Anzahl Privatpersonen und Familien.

Neben dem üblichen Müll wie Papierabfällen, Plastikabfällen, Zigarettenkippen und Kronkorken wurden auch besondere Funde wie eine Stoßstange, ein mit roter Farbe gefüllter Feuerlöscher oder eine Kokosnuss entsorgt. Das Ergebnis: drei vollgefüllte Müllfahrzeuge der ENO. Dies entspricht ungefähr 25 Tonnen Abfall.

Qualifizieren im Industrieservice

RNO, Mitarbeiter, Industrieservice

RNO: In nur zwölf Monaten zum Berufsabschluss

Obwohl bereits mehrjährig im Unternehmen RNO Reinigungsservice Nord GmbH & Co. KG beschäftigt, fest im Unternehmen integriert und langjährig bewährt, haben zwölf Mitarbeiter, die bisher über keinen branchenzugehörigen Berufsabschluss verfügten, im November 2015 die persönliche Herausforderung angenommen und eine einjährige Nachqualifizierung zum nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses ihrer Branche begonnen. Entwickelt und organisiert wurde diese bisher einzigartige Fort- und Weiterbildungsmaßnahme für Mitarbeiter von Industrieserviceunternehmen durch die Firma arvaport Dienstleistungsgesellschaft mbH auf Initiative und in enger Zusammenarbeit mit dem WVIS – Wirtschaftsverband für Industrieservice e. V., der Interessenvertretung für Unternehmen im Industrieservice.

Herr Yves Ritter von Lacroix, Geschäftsführer der arvaport GmbH merkt hierzu an: »Dieses Bildungsprojekt zum nachträglichen Erwerb des Berufsabschlusses Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice (IHK) ist bisher bundesweit einzigartig. Nur der engen und kompetenten Zusammenarbeit der Projektpartner ist es zu verdanken, dass die arvaport GmbH den Mitarbeitern der RNO Reinigungsservice Nord GmbH & Co. KG eine derart passgenaue und zielgerichtete Nachqualifizierungsmaßnahme anbieten konnte.«

Maßnahme als einmalige Chance

Für das Bremer Unternehmen RNO Reinigungsservice Nord GmbH & Co. KG, einem der führenden und innovativsten Unternehmen in Norddeutschland auf dem Gebiet der Reinigung und Wartung von Industrieanlagen, sind gut ausgebildete Mitarbeiter eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Realisierung eines gesamtheitlichen Industrieservice. Herr Andreas Schütte, Geschäftsführer der RNO Reinigungsservice Nord GmbH erläutert: »Die immer komplexer werdenden Anforderungen an einen Industrieservice erfordern in einem großen Umfang auch Weiterbildung und Qualifizierung von Mitarbeitern. Mit dieser Maßnahme haben wir die einmalige Chance, langjähriges und angelerntes Wissen zu einem qualifizierten und anerkannten Berufsabschluss zu bringen, so dass Kunden und Mitarbeiter zukünftig gleichermaßen davon profitieren werden.«

Der ursprüngliche Impuls zur Entwicklung einer speziell für die gewerblichen Mitarbeiter von Unternehmen der Industrieservicebranche geeigneten Qualifizierungsmaßnahme, mit welcher der erst seit 2005 zugelassene Lehrberuf nachgeholt werden kann, entsprang dabei einer Initiative des WVIS, der sich bereits seit Langem für die Fort- und Weiterbildung der gewerblich beschäftigten Mitarbeiter seiner Mitgliedsunternehmen stark macht.

»Seit seiner Gründung ist es Anspruch des WVIS, die Aufmerksamkeit auf Ausbildungsplätze und die breit gefächerten Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Industrieservice zu lenken. Tatsächlich bietet der Industrieservice mit mehr als 40 Berufen erfahrenen Fachkräften nachhaltige Karrierechancen. Somit ist und bleibt die Branche gerade für Facharbeiter der Beschäftigungsmotor schlechthin.«, erläutert Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer des WVIS die Relevanz des Bildungsprojekts für den Industrieservice.

Die Kosten der Qualifizierungsmaßnahme werden durch Mittel des Förderprogramms WeGebAU der Agentur für Arbeit getragen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Förderung ist, dass das durch den Arbeitgeber getragene Arbeitsentgelt für die Phasen, in denen die gewerblichen Mitarbeiter durch die Freistellung keine Produktivleistung erbringen konnten, anteilig gefördert wird. Fördernde Stelle ist die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven, die das gesamte Projekt in enger Zusammenarbeit mit den Projektpartnern begleitet.

»Der Beginn der Nachqualifizierungsmaßnahme verlief dank der engen Zusammenarbeit der Projektpartner und der hohen Motivation der Maßnahmeteilnehmer mehr als zufriedenstellend und auch der bisherige Verlauf der Schulungsphasen lässt einen erfolgreichen Abschluss erwarten«, so Andreas Schütte.

Erfolgreiches Konzept bei Schiffshavarien

kontaminierte Container, Hafen, Hafenarbeiter

Bergen, reinigen, entsorgen – Nehlsen übernimmt komplexe Aufträge im Frachtschiffbereich

Obwohl Kapitäne und Offiziere auf den Schiffen gut ausgebildet sind und von Lotsen und Radarzentrale beraten werden, havarieren Schiffe. Das kann viele Ursachen haben: Nebel, zu hohe Geschwindigkeit, Manövrierfehler oder ein Brand auf dem Schiff, um nur einige zu nennen. Bei einer Schiffshavarie sind daher schnelles Handeln und konkrete Maßnahmen gefordert.

Mit den umfangreichen Erfahrungen, die Nehlsen bei dem Großauftrag MSC Flaminia im Jahr 2013 sammelte, konnte das Unternehmen sich 2015 erneut beweisen. »Mit den Erfahrungen, die wir im Laufe des Projektes gemacht haben, konnten wir Folgeaufträge in der Schiffsreinigung gewinnen«, so
Hartmut Niemeyer.

Bergungskonzept für die Maersk Karachi –309 kontaminierte Container löschen

Mitte Mai letzten Jahres ereignete sich auf dem Containerschiff Maersk Karachi in Bremerhaven ein schwerer Unfall. Ein Verladekran stürzte von der Containerbrücke in den Frachter Maersk Karachi. Ein Arbeiter kam dabei ums Leben. Beim späteren Versuch den Kran zu bergen, war an Bord des Schiffes ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurden zahlreiche Container beschädigt.

Hartmut Niemeyer, Niederlassungsleiter Nehlsen-Plump, erinnert sich: »Unser Konzept überzeugte und so erhielten wir im Juni den Zuschlag für die Ausschreibung: ›Bergen, reinigen und entsorgen der kontaminierten Container‹ der Maersk Karachi. Wir begannen mit dem Aufbau der Infrastruktur und konstruierten vier flüssigkeitsdichte Flächen von insgesamt circa 16.000 Quadratmetern am Eurogate Containerterminal CT1 in Bremerhaven. Unter Beteiligung der Hafenstauerei Kpt. Wilhelm Schultze, Bremen, wurden insgesamt 309 kontaminierte Container von Bord der Maersk Karachi gelöscht. Die Kollegen der RNO reinigten jeden dieser Container von außen, bevor die Begutachtung des Containerinhaltes erfolgen konnte. Direkt vor Ort war das Umweltbüro Höppner für die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten zuständig.

Die Niederlassungen Karl Nehlsen und Nehlsen-Plump sorgten für die fachgerechte Entsorgung der Abfälle aus den Containern – unter Berücksichtigung aller Zollvorschriften. Im Januar konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Mein Dank gilt allen Beteiligten und unserem Team.«

Kurzer Rückblick MSC Flaminia

Mitte Juli 2012 geriet die MSC Flaminia in Brand, eine Explosion an Bord kostete drei Seeleuten das Leben. Wochenlang trieb das Schiff führerlos auf dem Atlantik, bevor es nach Wilhelmshaven geschleppt wurde. Für Nehlsen und die RNO war die Flaminia ein besonderer Auftrag. Von der Entsorgung der beschädigten Container im JadeWeserPort Wilhelmshaven bis hin zu den umfangreichen Reinigungsarbeiten an Bord und unter Deck des Frachters.

100 Prozent Nehlsen Trinec

Claudia Bunkenborg, Peter Hoffmeyer, Vertragsunterzeichnung

Nehlsen ist seit April Eigentümer von Nehlsen Trinec, s.r.o.,in der Tschechischen Republik

Nach 20-jähriger Zusammenarbeit mit der Stadt Trinec, beidesind Gesellschafter von Nehlsen Trinec, s.r.o., mit jeweils50 Prozent Anteilen, hat die Nehlsen GmbH & Co. KG am 7. April die städtischen Anteile an der Gesellschaft übernommen. Nun ist das familiengeführte Unternehmen der einzige Gesellschafter von Nehlsen Trinec, s.r.o., in der Tschechischen Republik.

Gut aufgestellt

Das Unternehmen Nehlsen Trinec, s.r.o., ist mit seinen 250 Mitarbeitern an 4 Standorten in der Stadt Trinec (Kreisstadt mit 39.000 Einwohnern) gut aufgestellt. »Ein weiterer Standort in der 15 Kilometer entfernten Stadt Jablunkov und ein noch nicht ausgebautes 8,5 Hektar großes Gelände in der Nähe des
Eisenwerks Trinec kommen hinzu«, weiß Dr.-Ing. Stanislav Chladek, der bei Nehlsen für die Aktivitäten in den osteuropäischen Ländern zuständig ist. In den vergangenen fünf Jahren hat Herr Chladek die Nehlsen-Standorte mit aufgebaut und betreut sie seither. Nehlsen Trinec, s.r.o., ist in der umliegenden Region für Kommunen (ca. 75.000 Einwohner) sowie Gewerbe- und Industriebetriebe bis zu einer Entfernung von 120 Kilometern tätig.

Kunden aus allen Wirtschaftsbranchen

Weiterhin betreibt die Nehlsen-Tochtergesellschaft eine Sortieranlage für Wertstoffe, ein Kompostwerk, zwei Umladestationen und bereitet derzeit die Herstellung von Ersatzbrennstoffen vor. »Zu den wichtigsten Kunden zählen 30 Kommunen, zwei Hersteller aus der Automobilindustrie, zwei Eisen- und Stahlwerke und viele inländische und ausländische produzierende Unternehmen«, berichtet Herr Chladek.

Weitere Geschäftsbereiche von Nehlsen Trinec, s.r.o., sind die Straßenreinigung (Sommer- und Winterdienst) inklusive Straßenmarkierung und -reparaturen, Instandhaltung der Stadtbeleuchtung (inklusive LED-Leuchten) und die Friedhofsverwaltung. Das Unternehmen verfügt somit über eine breite Palette an Dienstleistungen. »Die Anforderungen werden immer höher, zum Beispiel werden bei der Sammlung der Siedlungsabfälle, wie in Deutschland auch, Biotonnen eingeführt, erläutert Herr Chladek. Die Unterstützung der Mitarbeiter sei deshalb sehr wichtig – zwischenmenschlich, aber auch im Hinblick auf Weiterbildung.

Spezialisten für Schädlinge

Schädlingsbekämpfung, Schädlingsbekämpfer

Einsätze der Schädlingsbekämpfer sind vielfältig

Vogelabwehrsysteme und Schädlingsprävention gehören  bei den Abteilungen für Schädlingsbekämpfung in den Niederlassungen Nord-Ost und Nord-West zum täglichen Geschäft.  Zahlreiche Unternehmen sowie Privathaushalte nehmen diese wichtige Dienstleistung in Anspruch. 

In der Schädlingsbekämpfung ist Fachwissen gefragt. Schädlingsbekämpfer müssen die Schädlingsart bestimmen können und dabei kontrolliert vorgehen, das heißt, die richtige Maßnahme ergreifen, die zum Erfolg führt. »Unsere Einsätze in der Schädlingsbekämpfung sind sehr vielfältig«, sagt Tilo Ehlert, Vertriebsmitarbeiter und Schädlingsbekämpfer, Niederlassung Nord-Ost, Betriebsstätte Neubrandenburg. In den Abteilungen Nord-Ost und Nord-West besteht der Kundenstamm zum größten Teil aus Landwirtschaftsbetrieben, Biogasanlagen, Mühlen, Bäckereien, Hotelanlagen und Lebensmittelverarbeitungsbetrieben. Aber auch Möbelhäuser und Forschungsanstalten gehören dazu.

Tägliches Geschäft

Das tägliche Geschäft besteht dabei hauptsächlich in der Wartung der bei den Kunden vor Ort eingerichteten Monitorsysteme zur Schädlingsprävention. Bei diesen Arbeiten werden Köderboxen, Insektenfallen, UV-Geräte etc. gereinigt und auf Funktion und Befall überprüft. »Der Befallstatus wird schriftlich oder elektronisch dokumentiert und vor Ort hinterlegt«, erklärt Tilo Ehlert.

Zum Tagesgeschäft zählen aber auch die Privathaushalte. »In den Wintermonaten haben wir Einsätze in der Nagerbekämpfung (Ratten und Mäuse) und in den Sommermonaten haben wir es verstärkt mit der Insektenbekämpfung (Ameisen und Wespen) zu tun«, so der 32-Jährige, der auch Sachkundiger für Pflanzenschutz und Gesundheits- und Vorratsschutz ist. Ein arbeitsreicher Sommer steht auch Nico Finke mit seinem Schädlingsbekämpfungsteam der Niederlassung Nord-West bevor. »Wir konnten zwei Ausschreibungen eines großen nordwestdeutschen Kanalnetzbetreibers über Rattenbekämpfung im Kanal für uns entscheiden. Knapp 2.500 Kilometer Kanal mit insgesamt etwa  49.000 Schächten und die dazugehörigen Kläranlagen sind zu behandeln«, berichtet Finke.

Abteilungen unterstützen sich

Bei großen Aufträgen arbeiten die Niederlassungen auch oft zusammen. »Im Mai letzten Jahres haben wir zum Beispiel gemeinsam mit der Niederlassung Nord-West ein Vogelabwehrsystem im Bereich der Warenanlieferung bei einem bekannten Lebensmittelunternehmen in Sassnitz auf Rügen aufgebaut. Unter dem Vordach konstruierten wir Drahtseile, an denen ein Netz gespannt und befestigt wurde«, berichtet Tilo Ehlert, der die Abteilung Schädlingsbekämpfung vor sieben Jahren aufbaute. Der gelernte Kaufmann startete damals als Praktikant bei Nehlsen.

RNO reinigt Bremer Wahrzeichen

Männer reinigen Schiff

Gehobene Roland von Bremen vom Schlick befreit

Viele Bremerinnen und Bremer konnten es kaum fassen: Die „Roland von Bremen“, die so genannte Hansekogge, war in der Nacht zum 28. Januar in der Weser gesunken. Nach der Bergung übernahm RNO die Schiffsinnenreinigung. Das maritime Wahrzeichen, der historische Nachbau einer Hansekogge aus dem 14. Jahrhundert, lag nun am Grund des Flusses. Aber nur für ein paar Stunden, denn schon am nächsten Tag konnte sie an ihrem Liegeplatz an der Bremer Schlachte gehoben werden. Von da aus wurde das Schiff dann in den Bremer Hohentorshafen gezogen.

»Schnelle Hilfe für das beliebte Schiff«

„Die Kogge ist aufgrund eines defekten Seeventils gesunken. Nach der Bergung haben wir sofort unsere Hilfe angeboten“, sagt Wolfgang Sydow, Projektleiter bei RNO, Reinigungsservice Nord GmbH & Co. KG. Im gemeinsamen Gespräch mit Dieter Stratmann, Geschäftsführer der Reederei Hal över, war man sich schnell einig, dass eine umgehende Reinigung unumgänglich sei. Eine dünne Schlammschicht hatte das hölzerne Schiff bereits überzogen.

Schaden am Schiff ist erheblich

„Aufgrund unserer Erfahrung im Bereich Schiffsreinigung, insbesondere aber auch durch das Projekt MSC Flaminia, haben wir diesen Reinigungsauftrag erhalten“, so Sydow. Am 10. Februar rückten drei fachkundige RNO-Kollegen an und säuberten innerhalb einer Woche den gesamten Schiffsinnenbereich vom Maschinenraum bis zum Deck. Die Deckreinigung wurde mit einem Flächenreiniger durchgeführt, weiterhin kamen Hochdruckgeräte, insbesondere aber der Biospezialreiniger zum Einsatz.

Die Kogge steht seit Februar im Bremer Hohentorshafen. Näheres zum weiteren Betrieb des Schiffes sei bis dato nicht beschlossen. Aber der Schaden am Schiff ist nach Reedereiangaben erheblich. Die gesamte Schiffstechnik müsse erneuert werden.

Die „Roland von Bremen“ war zur Expo 2000 an das Weserufer am Rande der Bremer Altstadt gekommen. Das 24 Meter lange hölzerne Schiff ist der Nachbau einer Hansekogge, die 1380 in einem Sturm untergegangen war. Bei Baggerarbeiten für den Neustädter Hafen wurden die Überreste des Wracks 1962 entdeckt. Die Originalkogge wurde aufwendig restauriert und steht heute im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven.

 

Was die RNO auszeichnet

• RNO (Reinigungsservice Nord GmbH & Co. KG) – Spezialist für Reinigungsservices in Nordwestdeutschland.

• Zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

• Umfangreiche Servicedienstleistungen: Industrieservice (Industriereinigung, Schiffsreinigung), Flächenreinigung (z. B. Ölspurbeseitigung), Winterdienst, Veranstaltungsservice und Vegetationspflege.

 

Spezielle Reinigungsverfahren in der Industriereinigung:

Wie wird gereinigt?

• Wasserhöchstdruckstrahlen bis 3.000 Bar

• Heißdampf (ca. 150 °C)

• Trockeneis(CO2)-Strahlen

 

Mehr Infos erwünscht?

info@rno-bremen.de

www.rno-bremen.de

Einsatz auf hoher See

Großes Schiff auf Wasser

RNO-Reinigungsteam an Bord der MSC Flaminia

Nach einer langen Odyssee ist die MSC Flaminia ab Ende Juli wieder in Charter. Ende Januar gab es an Bord des Frachters einen besonderen, letzten Einsatz für Nehlsen: Vier Mitarbeiter der RNO reinigten auf der dreiwöchigen Überfahrt von Dänemark nach Rumänien die Passageways (Passier-wege im Schiff). Keine leichte Arbeit für die erfahrenen Industriereiniger, die außerdem seetauglich sein mussten.

»Mir war klar, dass es kein leichter Job sein würde«

Dringende Reparaturarbeiten am Frachter

„Die Aufgabe bestand darin, die Passageways zu reinigen und die Wände von Farbresten zu befreien“, erklärt Vorarbeiter Kasch, der seit fünf Jahren bei der RNO arbeitet. Passageways sind Passierwege im Schiff, die von vorne bis hinten und unter Deck verlaufen. Sie haben eine Länge von etwa 300 Metern. Diese Arbeiten seien laut der Reederei NSB (Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG) notwendig, damit die MSC Flaminia in die Werft nach Mangalia in Rumänien dürfe, wo Reparaturarbeiten am Frachter anstünden. Hochdruckreiniger, diverses Zubehör und Schutzausrüstung gehören zum täglichen Arbeitswerkzeug der erfahrenen RNO-Industriereiniger. „Wir übernahmen die Steuerbordseite, die Bord-Crew, überwiegend Asiaten, die Backbordseite. Wir hatten drei Wochen Zeit. Welche Crew würde es eher schaffen? Es war ein kleiner Konkurrenzkampf. Am Ende war die Crew von unserer Leistung so beeindruckt, dass sie uns nur noch die ‚Washing Gang‘ nannten“, freut sich Kasch.

Wichtige Erfahrungen gewonnen

Schwerer Seegang im englischen Kanal behinderte die Reinigungsarbeiten. „Wir konnten drei Tage lang weder arbeiten noch schlafen. Im Mittelmeer bei Marokko war dann schönes Wetter. Unter Deck wurde es da richtig heiß, doch nach Feierabend haben wir mit der Crew auch mal gegrillt“, berichtet der Industriereiniger von seinen Erlebnissen. „Es war körperliche Arbeit unter erschwerten Bedingungen. Unsere Mitarbeiter haben einen wirklich guten Job gemacht“, so Schütte. „Ich würde es wieder machen und die Kollegen auch, wir sind harte Jungs“, fasst Horst Kasch zusammen.

„Der Auftrag MSC Flaminia ist für uns zu einem Prestigeobjekt geworden. Mit den gewonnenen Erfahrungen, die wir im Laufe des Projektes gemacht haben, konnten wir Folgeaufträge in der Schiffsreinigung gewinnen. Die Bremer Kogge ist ein gutes Beispiel dafür“, meint Andreas Schütte.

Land in Sicht!

Ende Februar erreichte die Flaminia die Hafenstadt Constanta am Schwarzen Meer. Von Bukarest aus flogen die vier RNO-Mitarbeiter zurück und kamen wohlbehalten in Bremen an. Die Flaminia wurde indessen auf der Werft in Mangalia repariert. Die bei dem Brand schwer beschädigte Mittelsektion des Rumpfes wurde herausgeschnitten und ersetzt. Laut Angaben der Reederei NSB ist der Frachter seit Ende Juli wieder in den Liniendienst der Reederei eingesetzt.

Großauftrag MSC Flaminia in Zahlen

Für Nehlsen und die RNO war die Flaminia ein besonderer Auftrag. Von der Entsorgung der beschädigten Container im JadeWeserPort Wilhelmshaven bis hin zu den umfangreichen Reinigungsarbeiten an Bord und unter Deck des Frachters.

• September 2012 bis Februar 2014

Arbeiten im JadeWeserPort:

• Entsorgung von insgesamt über 13.000 Tonnen

• Errichtung eines eigenen Betriebshofes mit 12 Mitarbeitern im Zweischicht-System

• über 50.000 Stunden im Einsatz mit Personal, Lkw und Maschinen

365 Tage saubere Strände

Baustellenfahrzeuge am Strand

Nehlsen übernimmt jährliche Strandreinigung im Ostseebad Göhren

Jetzt, wo die Herbststürme über die Ostsee fegen, ist es kaum vorstellbar, dass sich hier bis vor ein paar Wochen noch Hunderte Kurgäste in den Strandkörben sonnten. Doch ob Sommer- oder Wintersaison – für das Ostseebad Göhren sind saubere Strände ein wichtiges Aushängeschild. Daher werden die Strände das ganze Jahr über gereinigt.

Olaf Friedrichs, Vertriebsmitarbeiter, Niederlassung Nord-Ost, Betriebsstätte Rügen berichtet von den durchgeführten Reinigungsarbeiten, die Anfang des Jahres starteten: »Auch wenn der vergangene Winter nicht besonders lang war, er hinterließ dennoch seine Spuren. Nach den Witterungseinflüssen reinigten wir die Strände mit der Strandreinigungsmaschine. Anschließend wurden sie begradigt und geglättet, so dass zu Ostern von dem was Stürme und Wellen angerichtet hatten, nichts mehr zu sehen war.

In der Saison von Mai bis Ende September fand dann die wöchentliche Begradigung und bei Bedarf auch eine Zwischenreinigung statt. Im Sommermonat Juni gab es über mehrere Tage starken, auflandigen Wind, der zur Anspülung größerer Mengen Treibseel (Treibgut, s.o.) führte. Kurzfristig mussten wir daher die Beräumung dieser Mengen durchführen. Hierzu wurde zur Aufnahme und Verladung des Treibseels ein Bagger mit spezieller Grabenräumschaufel, zum Transport am Strand ein Unimog und zum Abtransport mehrere Sattelfahrzeuge eingesetzt. Da das Material wegen des hohen Wassergehaltes noch nicht transportfähig war, musste es zum Entwässern zwischengelagert werden.

Aufgrund der hohen Besucherzahl am Strand und der Zufahrtseinschränkungen für die schwere Technik, war es eine besondere Herausforderung. Dank der kurzen Kommunikationswege, zuverlässigen Partner und der Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter, war es uns möglich, die 330 Tonnen des angespülten Materials kurzfristig zu entsorgen. Für den kommenden Winter und die zukünftigen Reinigungsarbeiten sind wir auf jeden Fall gewappnet.«

»Unsere Kurgäste wissen unsere sauberen Strände zu schätzen. Das setzt eine zuverlässige Dienstleistung voraus, die wir mit Nehlsen als Entsorgungspartner gefunden haben.«

Jörg Fenske von der Kurverwaltung Ostseebad Göhren

Großauftrag im Kraftwerk

Mitarbeiter und Fahrzeug vor Anlage

Absaugen von Isolierwolle forderte geschulte Industriereiniger der RNO

Sieben Wochen lang ließ das Unternehmen GDF Suez Energie Deutschland AG das Kohle-Kraftwerk in Farge bei Bremen modernisieren. Bis zu 500 Arbeiter wurden von Mitte Juni bis Mitte August eingesetzt, um für rund 20 Millionen Euro wichtige Elemente der Anlagentechnik zu erneuern und Komponenten von Kessel und Stromgenerator auszutauschen. Auch die Erneuerung der Leitstandtechnik sowie Teile der Rauchgasentschwefelung standen auf der Aufgabenliste. Um die Revisionsarbeiten überhaupt durchführen zu können, musste vorher allerdings in einem nicht alltäglichen Einsatz die gesamte Isolierwolle entfernt werden. Diese Aufgabe wurde der RNO Industriereinigung übertragen.

Herausforderungen gemeistert

Abteilungsleiter Uwe Pundt war sich der Herausforderung des Projektes bewusst: »Das Besondere an diesem Auftrag war ein sehr enges Zeitfenster von 48 Stunden. Wir setzten insgesamt drei Projektleiter und 25 Industriereiniger ein. Rund um die Uhr arbeiteten sie in Schichten unter erschwerten Bedingungen. Besonders knifflig: Es mussten die Maskentrage- und Erholungszeiten koordiniert werden. Besonders heiß: Einige Kesselteile waren noch nicht vollständig abgekühlt, daher waren die Arbeiten sehr schweißtreibend. Besonders schmal: Einige Anlagenteile waren nur durch sehr enge Gassen und Kriechgänge zu erreichen, die nicht höher als 80 cm waren.«

Terminvorgabe eingehalten

Um die Isolierwolle absaugen zu können, verlegten die Reinigungsprofis 1.000 m Saugleitungen mit den Hallenkränen auf eine Höhe bis zu 50 m. Die Einsatzstellen wurden mit Folie »eingehaust«, um die Verbreitung der Isolierwolle zu verhindern. Für die Absaugarbeiten benötigen die Experten fünf große Luftförderanlagen mit sogenannten Durchsaugboxen, die für das Verpacken der Isolierwolle nach dem Absaugen sorgten. Trotz dieser erschwerten Bedingungen waren die Mitarbeiter der RNO Industriereinigung rechtzeitig fertig. Das Kesselhaus konnte zum geforderten Termin freigegeben werden, so dass die folgenden Revisionsarbeiten pünktlich begannen. Uwe Pundt fasst die besondere Herausforderung zusammen: »Die Mitarbeiter waren nach erledigter Arbeit erschöpft, aber auch stolz. Die Auftraggeber bescheinigten uns eine klasse Leistung.«

 

»Danke für die hervorragende Zusammenarbeit«

Lothar Schaumburg, Leiter Produktion,GDF Suez Energie Deutschland AG

 

 

Kraftwerk Farge

Das Kraftwerk Farge ist ein Steinkohlekraftwerk mit einer Kapazität von 351 Megawatt. Mit einem aktuellen Wirkungsgrad von 42,5 Prozent gehört das Kraftwerk zu den effizientesten Steinkohlekraftwerken in Europa. Die sichere Versorgung mit Strom ist eine zentrale Aufgabe des Kraftwerkstandortes. Dazu gehören auch eine beständige Instandhaltung und regelmäßige Revisionen des Kraftwerkes und seiner Anlagen. Sein Verstromungsprozess ist so konzipiert, dass fast alle anfallenden Reststoffe wiederverwertet werden: Der entstehende Gips wird in der Bauindustrie eingesetzt, die Flugasche als Zusatz für Beton oder im Straßenbau verwendet.
Quelle: www.gdfsuez-energie.de

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