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„Nehlsen pro klima“: Recyclingquote auf 56,6 Prozent erhöht

Entsorgungsunternehmen legt Nachhaltigkeitsbericht vor

Bremen, 28. Januar 2016. Mit dem in 2009 initiierten Projekt „Nehlsen pro klima“ konnte die Nehlsen AG den Energieverbrauch, die Recyclingquote und die Effizienz der technischen Anlagen über einen Zeitraum von fünf Jahren im Vergleich zum Referenzjahr 2009 um kumuliert fast 60 Prozent verbessern. Auch die Bilanz für den CO2-Fußabdruck ist positiv: Der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß wurde bis 2015 insgesamt um 7,7 Prozent gesenkt. Damit wurde die CO2-Gesamtbilanz gegenüber dem Startjahr um 19.778 Tonnen Kohlenstoffdioxid verbessert und die Umwelt in 2014 um 277.090 Tonnen entlastet.

„Wir haben uns dazu verpflichtet, nachhaltig zu handeln und zu wirtschaften. Dafür wurden selbstverpflichtende Umweltziele mit konkreten jährlichen Einspar- und Optimierungspotenzialen in den verschiedenen Unternehmensbereichen festgelegt“, erläutert Peter Hoffmeyer, Vorstand der Nehlsen AG, das Projekt. „Unser Ziel war es, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken sowie die Effizienz von Maschinen, Prozessen und des Stoffstrommanagements im Sinne der Umwelt zu steigern.“

Verbesserungen in allen Bereichen

Nehlsen hat alle selbst auferlegten Klimaschutzziele erreicht: Dank eines neuen Blockheizkraftwerkes, Sanierungs- und Dämmungsarbeiten sowie der Montage von Photovoltaik-Anlagen wurde der Energieverbrauch in den firmeneigenen Gebäuden gegenüber 2009 bis 2015 um 32,1 Prozent und der CO2-Ausstoß sogar um 44,4 Prozent gesenkt. Der Treibstoffverbrauch wurde durch den Einsatz von Hybridfahrzeugen und modernerer, energiesparender Fahrzeugtypen sowie einer softwaregestützten Routenplanung um vier Prozent reduziert. Durch die Rückführung von mehr Recyclaten in den Rohstoffkreislauf wurde die Recyclingquote von 39,2 Prozent auf 56,6 Prozent erhöht. Einen weiteren wichtigen Beitrag zum Gesamtergebnis leistete die Optimierung der Energieeffizienz der Abfallaufbereitungsanlagen.

Der firmeneigene CO2-Fußabdruck konnte neben wirksamen Maßnahmen an Gebäuden insbesondere durch ein effektives Recycling schadstoffbehafteter Abfälle verbessert werden. Dadurch wurde die Umwelt im Vergleich zum Ausgangsjahr des Projektes bis 2015 um durchschnittlich 22.159 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr, beziehungsweise 7,8 Prozent pro Jahr, entlastet. Im letzten Projektjahr wurden 307.037 Tonnen CO2 durch die Wiederaufbereitung eingespart. Das entspricht etwa der Treibhausgasmenge, die in einem Jahr in einer deutschen Stadt von rund 33.000 Einwohnern produziert wird.

Erfolg dank gemeinsamer Anstrengung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Um die 2009 begonnene Selbstverpflichtung kontrollieren und nachweisen zu können, nutzte Nehlsen ein Energie- und CO2-Bilanzierungs-Tool: Zur Berechnung der Energie- sowie Effizienzwerte und der CO2-Emissionen wurden die Verbräuche von Strom, Heizöl, Erdgas und Treibstoffen ins Verhältnis zu den verarbeiteten Abfallmengen, beheizten Nutzflächen oder Transportkilometern gesetzt. Zudem konnten die Energiekennzahlen der Einzelmaßnahmen jährlich auf Niederlassungs- und Standortebene erfasst, berechnet sowie als Bewertungskriterien herangezogen werden. Für das Energie- und CO2-Monitoring wurde die Nehlsen AG von der BEKS EnergieEffizienz GmbH zertifiziert. „Wir sind sehr stolz auf die Ergebnisse und wissen: Ohne die Unterstützung und Mitwirkung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten wir das Projekt nicht so erfolgreich umsetzen können. Auch in Zukunft werden wir unsere Produkte und Dienstleistungen klimaschonend optimieren und damit unsere Energie- und CO2-Bilanz weiter verbessern“, lautet das Fazit des Vorstands Peter Hoffmeyer.

Weitere Informationen zu Nehlsen pro klima und den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht finden Sie hier:

zum Nehlsen pro klima Projekt

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