
Baustoffrecycling
Verwertung von Bauabfällen, Schutt und Sperrmüll
Abfälle aus Bau- und Abbrucharbeiten sowie Sperrmüll werden in der Recyclinganlage für Baustoffe verwertet. Durch das Recyclingverfahren werden Sekundärrohstoffe gewonnen sowie Basismaterialien für Ersatzbrennstoffe (EBS) produziert.
Anlieferung
Die Abfälle setzten sich aus diversen Materialien wie Beton, Ziegel, Fliesen, Kerakmik, Steine, Metalle, Holz, Dachpappe, Papier, Pappe, Karton, Folie, Textilien und Glas zusammen. Nach Eingang in der Anlieferungshalle wird das Material über ein Laufband zur Vorsortierung transportiert.
Vorsortierung
Grobe Bestandteile werden am Anfang des Sortierprozesses in die Fraktionen Pappe, Papier, Karton (PPK), Holz, Betonverbundwertsoffe, Metalle, Mineralien und Brennstoffe getrennt. Die verbleibenden Bestandteile gehen anschließend in die Feinsortierung.
Feinsortierung
Das verbleibende Material wird in drei Größenklassen aufgeteilt.
Materialgrößen bis 45 mm werden von einem Luftherd in Leichtholz und mineralische Fraktionen getrennt. Größen von 45 mm bis 160 mm werden mit Windsichtern von Leichtfraktionen sowie mit Hilfe von Fe-Abscheidern von eisenhaltigen Metallen befreit. Materialgrößen ab 160 mm gehen weiter in die manuelle Endsortierung.
Manuelle Endsortierung
Materialgrößen ab 160 mm werden manuell in die Fraktionen Eisen- und Nichteisenmetalle, Hozl, Mineralik sowie Restabfall zur Beseitigung aufgeteilt.
Alle gewonnen Materialen verwandeln sich in Energieträger oder Wertstoffe.


