English

21.05.2007

Bremische Unternehmen begleiten Bundespräsident Köhler auf Asienreise

Gespräche über den Einsatz deutscher Technologien für Klima-und Umweltschutz geplant.

Mit Henning Saacke, Geschäftsführer der SAACKE GmbH und Peter Hoffmeyer,  Vorstandvorsitzender der Nehlsen AG, begleiten in dieser Woche zwei bremische Unternehmen die Delegation um den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler auf einer Asienreise nach Vietnam und China. Im Mittelpunkt der Reise steht die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den beiden asiatischen Ländern. Zu den zentralen Themen zählen Fragen des Klima-und Umweltschutzes sowie der Einsatz deutscher Technologien für erneuerbare Energien. Die SAACKE GmbH und die
Nehlsen AG arbeiten bereits seit vielen Jahren im Bereich der Umweltschutztechnologien.

Henning Saacke über die Rolle des Umweltschutzes für die SAACKE GmbH: „Als Hersteller von Feuerungstechnologien sind Emissions-und Klimaschutzfragen schon immer ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Vor allem in China wird es zukünftig einen starken Fokus auf die Nutzung von Biokraftstoffen und die Verwendung von Abfallstoffen wie Hausmüll, Chemieabfälle, Glycerin
und Prozessgase aus der Industrie, für die Energiegewinnung geben.“ Bereits seit 1997 ist SAACKE in China tätig. Neben Vertriebsniederlassungen in Shanghai, Peking, Dalian und Guanzhou produziert das Unternehmen in einem eigenen Werk seit 2003 in Qingdao Schiffskessel. In Vietnam vertreibt das Unternehmen seine Feuerungsanlagen in Zusammenarbeit mit vietnamesischen Handelshäusern.

Auch die Nehlsen AG hat ein großes Interesse am Aufbau eines ganzheitlichen
Umweltschutzes und sucht Ansatzpunkte zum Verkauf deutscher Technologien und Know-How in den asiatischen Ländern. Das Unternehmen ist seit 1999 mit einem Vertriebsbüro für Sekundärrohstoffe in Hongkong vertreten sowie durch das Institut für Kreislaufwirtschaft – eine Kooperation der Hochschule Bremen und Nehlsen – auch in Vietnam aktiv. Jüngst führte das Institut für die vietnamesische Insel „Phu Quoc“ eine Machbarkeitsstudie zur Verknüpfung
regenerativer Energien und Restabfallbehandlung durch. Peter Hoffmeyer zum Ergebnis: „Die Studie empfiehlt den Bau einer Biogasanlage mit dem Ziel, die gesamten Abfälle der Insel für die Energieerzeugung zu nutzen und gleichzeitig Kohlendioxid einzusparen.“

zurück

Bremische Unternehmen begleiten Köhler

Diesen Artikel bei OpenPR abrufen.